Talent von Juventus Turin

Transfer-Interesse an Juventus-Verteidiger: BVB muss große Problemstelle füllen

Die Gerüchte-Küche brodelt wieder beim BVB. Dieses Mal geht es um einen Transfer, der eine große Lücke bei Borussia Dortmund füllen könnte.

Dortmund – Die Vorbereitung auf die neue Saison läuft bei Borussia Dortmund auf Hochtouren. Wobei das Trainingslager auch einen bösen Schatten wirft: Beim Testspiel gegen Athletic Bilbao verletzten sich gleich mehrere BVB-Profis. Bei Marius Wolf und U19-Spieler Jamie Bynoe-Gittens sieht es nach einem längeren Ausfall aus.

PersonMerih Demiral
Geboren5. März 1998 (Alter 23 Jahre), Karamürsel, Türkei
Größe1,9 Meter
Gewicht86 KG

BVB: Transfer folgt Transfer – Borussia Dortmund klopft bei Abwehr-Talent an

Auch Gio Reyna und Mo Dahoud hatten Probleme, konnten aber immerhin am Sonntag (25. Juli) am Training teilnehmen. Der 28-Mann Kader, mit dem der BVB ins Trainingslager nach Bad Ragaz anreiste, ist also jetzt schon deutlich geschwächt.

Die erste Verstärkung ist bereits angereist: Der Transfer von Donyell Malen zum BVB ist fix. 30 Millionen Euro soll sich der BVB den Wechsel haben kosten lassen – zuzüglich möglicher Bonus-Zahlungen.

Borussia Dortmund an Merih Demiral interessiert: BVB soll Transfer-Angebot unterbreiten

Doch damit geben sich die Schwarz-Gelben offenbar nicht zufrieden. Denn kaum ist der eine Transfer unter Dach und Fach, kursieren Gerüchte über den nächsten.

Während Donyell Malen nach dem Abschied von Jadon Sancho vom BVB die Offensive stärken soll, sucht Borussia Dortmund anscheinend auch noch nach einer Defensiv-Kraft. Und da fiel zuletzt häufiger ein Name: Merih Demiral.

Der BVB hat offenbar einen Abwehr-Spieler von Juventus Turin im Transfer-Visier.

BVB-Transfer: Merih Demiral bis 2024 bei Juventus Turin unter Vertrag

Das berichtete der Transfer-Fachmann Fabrizio Romano auf seinem Twitter-Account. Demzufolge sollen mehrere Klubs an dem Innenverteidiger interessiert sein – unter anderem Atalanta Bergamo. Borussia Dortmund soll eine Anfrage vorbereiten. Der türkische Nationalspieler steht bis zum 30. Juni 2024 bei Juventus Turin unter Vertrag.

Mit einem Transfer von Merih Demiral würde der BVB die Innenverteidigung stärken, wo sicherlich noch Handlungsbedarf besteht. Das bestätigte auch Sportdirektor Michael Zorc: „Natürlich haben wir aktuell nicht gerade zu viele Innenverteidiger. Wir werden die Situation weiterhin genau beobachten. Es ist jetzt aber auch nicht so, dass wir in Panik geraten“, wie er der Bild am Samstag (23. Juli) mitteilte.

Merih Demiral kann BVB-Lücke in der Abwehr füllen: Zwei Innenverteidiger von Borussia Dortmund verletzt

Derzeit hat Borussia Dortmund mit Mats Hummels, Manuel Akanji, Dan-Axel Zagadou und Soumaila Coulibaly vier Innenverteidiger unter Vertrag, wobei die letzten beiden derzeit verletzt sind. Und schon wird es knapp mit Alternativen für die Abwehr.

Zwar weist Michael Zorc darauf hin, dass auch Nationalspieler Emre Can im Abwehrzentrum spielen kann. Er habe „schon oft bewiesen, dass er uns auch in der Innenverteidigung weiterhelfen kann“, so Michael Zorc. Doch ein Transfer von Merih Demiral wäre zweifelsohne eine echte Verstärkung für die Abwehr der Schwarz-Gelben.

Transfer beim BVB: Ein Transfer von Merih Demiral könnte die Verteidigung von Borussia Dortmund stärken

Günstig wäre der Transfer des 23-Jährigen allerdings nicht. Etwa 35 Millionen Euro soll Juventus Turin für das Abwehr-Talent verlangen. Die Summe für Merih Demiral, dessen Marktwert laut transfermarkt.de bei 28 Millionen Euro liegt, wäre für die Dortmunder nach dem 85-Millionen-Verkauf von Jadon Sancho allerdings stemmbar – trotz der Verpflichtung von Donyell Malen.

Hinzu kommt, dass dem BVB ein unerwarteter Geldsegen winkt: Die Borussen verdienen offenbar an dem Weiterverkauf des Ex-Spielers Chris Führich mit, der vom SC Paderborn zum VfB Stuttgart wechselt.

Bezahlbar wäre Merih Demiral also, Bedarf ist auch da. Eines steht fest: Sollte der BVB auf der Suche nach einem Innenverteidiger sein, wäre der 23-Jährige sicherlich eine gute Option.

Rubriklistenbild: © Dan Mullan/AFP; Collage: RUHR24

Mehr zum Thema