Wechsel-Gerücht

Transfer-Interesse geweckt: Spitzenklub wirft Auge auf BVB-Verteidiger

BVB-Rechtsverteidiger Mateu Morey in Aktion.
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BVB-Rechtsverteidiger Mateu Morey hat sich wohl durch gute Leistungen ins Transfer-Visier des FC Sevilla gespielt.

Mateu Morey ist beim BVB derzeit im Aufwind. Seine Leistungen wecken offenbar Transfer-Interesse in Spanien.

Dortmund – Mateu Morey (21) ist bei Borussia Dortmund einer der Gewinner der Rückrunde. Erstmals in seiner Karriere kommt er regelmäßig auf der rechten Abwehrseite zum Einsatz.

NameMateu Morey
Geboren2. März 2000 (Alter 21 Jahre), Petra, Spanien
Größe1,72 Meter
Beitrittsdatum2019 (Borussia Dortmund)

BVB-Transfers: Mateu Morey jetzt beim FC Sevilla im Visier

Unter anderem spielte er im Champions-League-Achtelfinale des BVB gegen den FC Sevilla sowohl im Hin- als auch im Rückspiel beide Partien durch. Durch eine gute Leistung trug er seinen Beitrag zum Erreichen der Runde der letzten acht Teams bei.

Beim FC Sevilla hat Mateu Morey offenbar bleibenden Eindruck hinterlassen. Denn sowohl die spanischen Tageszeitungen Diario de Sevilla und Mundo Deportivo berichten unter Berufung auf die Radiosender Radio Sevilla und Cadena Ser übereinstimmend von einem Transfer-Interesse an Mateu Morey.

BVB: FC Sevilla offenbar interessiert an Transfer von Rechtsverteidiger Mateu Morey

Der FC Sevilla belegt in der spanischen La Liga derzeit Tabellenplatz vier, mit zehn Punkten Vorsprung auf Real Sociedad San Sebastian. Damit ist den Andalusiern die Qualifikation für die Champions League kaum mehr zu nehmen. Auf der Rechtsverteidiger-Postion möchte man sich dann für die kommenden Saison verstärken.

Sportdirektor Monchi soll sich den Namen von Mateu Morey für diesen Fall notiert haben. Kapitän Jesus Navas ist bereits 35 Jahre alt und sein potenzieller Ersatz Aleix Vidal (22) konnte bisher nicht überzeugen. Daher geriet der BVB-Profi ins Transfer-Visier.

Mateu Morey machte im Champions-League-Achtelfinale des BVB gegen den FC Sevilla eine gute Figur.

BVB: Mateu Morey möchte angeblich Transfer zum FC Sevilla - Wahrheitsgehalt muss bezweifelt werden

Glaubt man dem Bericht von Mundo Deportivo, soll Mateu Morey sich sogar entschieden haben, Borussia Dortmund zu verlassen. Der Grund sei, dass Konkurrent Thomas Meunier (29) seine Einsatzchancen als Rechtsverteidiger limitieren würde.

Dass der Spanier gerade in Zeiten des sportlichen Aufwindes einen Wechsel anstrebt, scheint aber unwahrscheinlich. Zumal die Leistungen von Thomas Meunier beim BVB bisher keinen übermächtigen Konkurrenten um Spielzeit befürchten lassen.

BVB: Transfer zum FC Sevilla? Mateu Morey fühlt sich in Dortmund wohl

Außerdem hat Mateu Morey erst kürzlich verlauten lassen, sehr glücklich Dortmund zu sein. 2019 kam er per ablösefreiem Transfer von der Talentschmiede „La Masia“ aus Barcelona zum BVB.

„Ich denke, ich habe die beste Option gewählt, um in Zukunft zu wachsen“, sagte er nach dem Hinspiel in Sevilla im Gespräch mit der Marca. „Und es tut mir überhaupt nicht leid, ich bin sehr glücklich in Dortmund.“

BVB-Transfers: Abgang von Mateu Morey ist eher unwahrscheinlich

Mateu Morey sollte in der kommenden Saison durchaus Chancen auf einen Stammplatz haben. Daher ist auch nicht zu erwarten, dass der BVB, der ohne Champions League auf der Abgabenseite bis zu sechs Transfers tätigen muss, ohne Ersatz einem Wechsel zustimmt.

Der Rechtsverteidiger steht in Dortmund noch bis 2024 unter Vertrag. Zuletzt setzte ihn eine Muskelverletzung außer Gefecht, die auch einen Einsatz bei der U21-Europameisterschaft verhinderte.

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BVB-Rechtsverteidiger Mateu Morey verpasst U21-EM mit Spanien, trainiert jetzt aber wieder

Für Mateu Morey wäre es der erste Einsatz im Trikot der U21 seines Heimatlandes Spanien gewesen. Für den BVB kam der gebürtige Mallorquiner bisher in 24 Pflichtspielen zum Einsatz, dabei gelangen ihm zwei Vorlagen.

Bald werden noch weitere Einsätze hinzukommen. Denn nach Informationen der Ruhr Nachrichten ist Mateu Morey am Mittwoch (31. März) wieder ins Training bei Borussia Dortmund eingestiegen. Ein Einsatz gegen Eintracht Frankfurt am Samstag (3. April, 15.30 Uhr) ist damit nicht ausgeschlossen.

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