Weitere Bonuszahlungen möglich

Transfer offenbar perfekt: Verteidiger verlässt den BVB für Millionensumme

Bei Borussia Dortmund wurde er nicht glücklich. Der junge Verteidiger verlässt den BVB dauerhaft. Die Schwarz-Gelben kassieren viel Geld.

Update, Dienstag (15. Juni), 8.02 Uhr: Jetzt scheint der Wechsel von Leonardo Balerdi zu Olympique Marseille fix zu sein. Der Verteidiger wird den BVB dauerhaft verlassen. Wie der kicker berichtet, erhält Borussia Dortmund eine Ablöse von 11 Millionen Euro für den 22-Jährigen. Weitere Bonuszahlungen könnten dazu kommen.

Erstmeldung, Mittwoch (2. Juni), 19.11 Uhr: Am 11. September 2019 absolvierte Leonardo Balerdi sein erstes Spiel für die argentinische Nationalmannschaft. Kurios: Als er beim 4:0-Sieg gegen Mexiko für sieben Minuten zum Einsatz kam, hatte der Profi noch kein einziges Bundesliga-Spiel im Trikot von Borussia Dortmund absolviert.

NameLeonardo Balerdi
Geboren26. Januar 1999 (Alter 22 Jahre), Villa Mercedes, Argentinien
GrößeGröße: 1,87 m
ElternFlavio Balerdi, María Marta Rosa
Aktueller VereinOlympique Marseille (auf Leihbasis vom BVB)

BVB-Verteidiger plant Abschied: Transfer-Poker um Ablöse für Leonardo Balerdi startet jetzt

Nur acht Pflichtspiel-Einsätze sammelte der 22-Jährige, seit er im Januar 2019 für 15,5 Millionen Euro von den Boca Juniors nach Dortmund wechselte. Meist kam er nur für die U23 des BVB zum Einsatz, die jetzt in der Regionalliga um den Aufstieg spielt.

Schon nach 18 Monaten folgte der Leih-Transfer zu Olympique Marseille. Obwohl der Verteidiger bis Sommer 2024 beim BVB unter Vertrag steht, klangen die Worte von Michael Zorc damals schon nach einem dauerhaften Abschied.

BVB-Verteidiger blüht nach Leih-Transfer zu Olympique Marseille auf

„Leonardo Balerdi ist mit dem Wechselwunsch auf uns zugekommen“, sagte der Sportdirektor im Juli 2020. „Er erhofft sich in Marseille mehr Spielpraxis. Wir bedanken uns für sein Engagement und wünschen ihm für seine Zukunft den größtmöglichen Erfolg.“

Tatsächlich läuft es für ihn an der Côte d‘Azur bedeutend besser als im Ruhrpott. Während der Rückrunde erkämpfte sich der Verteidiger einen Stammplatz in der Abwehr von Olympique Marseille.

Leonardo Balerdi (m.) wechselte im Sommer 2020 vom BVB zu Olympique Marseille.

BVB-Verteidiger Leonardo Balerdi: Transfer per fixer Ausstiegsklausel möglich

Auch privat scheint für Leonardo Balerdi im Süden Frankreichs die Sonne. Die Gegend erinnere ihn ein wenig an seine Heimat, sagte der Argentinier kürzlich auf einer Pressekonferenz. „Ich würde gerne hier weitermachen.“

Den Wunsch nach einem festen Transfer vom BVB zu Olympique Marseille teilt auch sein Verein. Praktisch: Im Leih-Vertrag verankert ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von 14 Millionen Euro, die im Sommer 2021 greift.

BVB vor Transfer-Poker: Olympique Marseille will Ausstiegsklausel für Leonardo Balerdi nicht zahlen

„Leo hat hier Kontinuität gefunden, die er braucht, um weiter zu wachsen“, erklärte Trainer Jorge Sampaoli laut Fussballtransfers.com unlängst auf einer Pressekonferenz. „Er hat eine große Zukunft vor sich, aber er muss spielen. Wenn er nach Dortmund zurückkehrt, um an anderer Stelle wieder ausgeliehen zu werden, kann das alles verloren gehen.“

Leonardo Balerdi (l.) soll wohl eine Ausstiegsklausel im Vertrag besitzen.

Das Problem: Die Franzosen streben zwar einen Transfer des BVB-Verteidigers an. Er sei sogar eine der Prioritäten des Präsidenten Pablo Longoria. Allerdings will der Verein laut der Zeitung La Provence nicht die volle Ablöse bezahlen, die bei einem Ziehen der Ausstiegsklausel fällig wird.

BVB: Verhandlungen um Transfer von Verteidiger Leonardo Balerdi laufen angeblich schon

Dem Bericht zufolge befinden sich der BVB und Olympique Marseille mitten in Verhandlungen. Das Umfeld von Leonardo Balerdi gibt an, es sei „nichts fixiert“.

Für Borussia Dortmund wird ein Transfer von Leonardo Balerdi zum Verlustgeschäft, sollte man sich mit Spieler und aufnehmendem Verein einigen. Zehn Prozent der Ablöse-Einnahmen muss der Verein außerdem an die Boca Juniors abdrücken.

Allerdings: Möchte der BVB selbst noch auf dem Transfermarkt aktiv werden, müssen laut SportBild Spieler verkauft werden. Ohne Abgänge werde es keine Neuzugänge geben. Lässt man Leonardo Balerdi ziehen, wird Platz und etwas Geld für einen Transfer von BVB-Ziel Jeremiah St. Juste frei.

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