Wechsel im Sommer möglich

Top-Klub aus England hinter Mittelfeld-Star her: BVB kann Transfer-Minus abwenden

Wechselt Julian Brandt im Sommer nach England? Ein Top-Verein aus der Premier League ist weiter heiß auf einen Transfer des BVB-Spielers.

Dortmund - Die Erfolgserlebnisse sind für Julian Brandt derzeit rar gesät. Von Beginn an spielt der Mittelfeld-Virtuose bei Borussia Dortmund nur noch selten.

NameJulian Brandt
GeborenGeboren: 2. Mai 1996 (Alter 25 Jahre), Bremen
Größe1,85 Meter
GeschwisterJannis Brandt, Jascha Brandt
Aktueller VereinBorussia Dortmund

BVB könnte Transfer-Minus verhindern: Englischer Top-Klub auf Julian Brandt heiß

Immerhin gelang Julian Brandt am 33. Spieltag nach seiner Einwechselung kurz vor Schluss noch der entscheidende 3:1-Siegtreffer gegen den FSV Mainz 05. Nur wenige Tage später folgte aber schon wieder der nächste Rückschlag.

Er fehlt im DFB-Team für die EM ebenso wie BVB-Kollege Marco Reus. Während der Kapitän der Europameisterschaft aus freien Stücken fern bleibt, ist für Julian Brandt schlichtweg kein Platz mehr im Kader der deutschen Nationalelf.

BVB: FC Arsenal zeigt weiterhin Interesse an einem Transfer von Julian Brandt

Der Mittelfeld-Regisseur sei „ein klasse Fußballer, wie wir alle wissen“, tröstete Bundestrainer Joachim Löw. Aber: „Wenn ich die letzten Monate sehe, war es relativ wenig Spielzeit, nur Kurzeinsätze und das eine oder andere Mal gar nicht.“

Obwohl Julian Brandt derzeit wenig spielt und bei seinen wenigen Einsatzmöglichkeiten nur selten überzeugen kann, ist sein Ruf als potenzieller Top-Fußballer europaweit noch intakt. Denn laut eines Berichts des kicker hält sich das Interesse des FC Arsenal am BVB-Spieler hartnäckig.

Der FC Arsenal ist offenbar an einem Transfer von Julian Brandt (m.) interessiert.

BVB-Profi Julian Brandt: Transfer zum FC Arsenal schon im Winter im Gespräch

Die Gunners gelten schon seit dem vergangenen Winter als heißer Kandidat auf eine Verpflichtung des begabten Offensivspielers. „Es hat sich niemand gemeldet, es liegt nichts auf dem Tisch“, sagte Michael Zorc damals.

Gerüchten zufolge wäre der BVB aber bereit gewesen, einem Transfer von Julian Brandt bei einem entsprechenden Angebot zuzustimmen. Von 25 Millionen Euro war die Rede. Das entspräche jener Summe, die Borussia Dortmund im Sommer 2019 an Bayer Leverkusen überwiesen hat.

BVB: Neue Chance im Mittelfeld oder Transfer? Zukunft von Julian Brandt bei Borussia Dortmund offen

Ein Verbleib von Julian Brandt über die Saison hinaus ist zwar noch lange nicht ausgeschlossen. Schließlich steht er noch bis Sommer 2024 in Dortmund unter Vertrag. Und unter dem neuen Trainer Marco Rose winkt möglicherweise eine neue Chance.

Sehr wahrscheinlich werden die Bosse aber schwach, sollte im Sommer tatsächlich ein werthaltiges Angebot für Julian Brandt eingehen. So könnte der BVB ein Transfer-Minus verhindern.

BVB: Borussia Dortmund wäre einem Transfer von Julian Brandt grundsätzlich wohl nicht abgeneigt

„Grundsätzlich ist es so, dass wir uns natürlich mit jeder Situation individuell beschäftigen würden - auch mit einem wirtschaftlichen Hintergrund, der nicht rosig ist aufgrund der Pandemie-Situation“, sagte Michael Zorc noch im Winter über einen möglichen Abgang des Mittelfeldspielers nach England.

Die finanzielle Situation des DFB-Pokalsiegers hat sich seitdem kaum verändert. Das geht aus Aussagen hervor, die Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nun im Gespräch mit der WAZ getätigt hat.

BVB: Julian Brandt zum FC Arsenal? Hans-Joachim Watzke hält Transfer-Stopp für möglich

Dass der BVB teure Transfers wie jene von Moussa Diaby oder Youssouf Fofana tätigt, ist wohl nur möglich, wenn zuerst auf der Einnahmenseite etwas passiert. „Wir können den Kader nicht auf Teufel komm raus optimieren. Das sollte allen klar sein“, kündigte Hans-Joachim Watzke an. Ein Verkauf von Julian Brandt könnte Geld in die schwarz-gelben Kassen spülen.

Gibt es keine Abgänge, kann sich der BVB auch einen möglichen Transfer von Carney Chukwuemeka abschminken. „Es kann sein, dass sich gar nichts bewegt“, so der 61-Jährige. „Dann starten wir mit derselben Mannschaft in die neue Saison. Und dann müssen wir nicht zittern.“

Rubriklistenbild: © Noah Wedel/Kirchner-Media

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