Dortmund hat Defensiv-Probleme

BVB wollte Abwehr-Juwel aus Manchester: Jetzt ist die Entscheidung gefallen

Der BVB wollte Diogo Dalot von Manchester United verpflichten. Doch am Ende kommt stattdessen ein Spieler von der Bundesliga-Konkurrenz.

Update, Dienstag (31. August), 10.59 Uhr: Jetzt dürfte sich der Transfer von Diogo Dalot wohl endgültig zerschlagen haben. Der Rechtsverteidiger wird Manchester United nicht Richtung Dortmund verlassen.

Da der BVB unmittelbar davor steht, Marin Pongracic vom VfL Wolfsburg auszuleihen, dürften die Abwehr-Planungen der Schwarz-Gelben damit abgeschlossen sein. Der 23-Jährige kann sowohl in der Innenverteidigung spielen als auch als Rechtsverteidiger auflaufen.

Update, Samstag (28. August), 19.06 Uhr: Jetzt herrscht offenbar traurige Gewissheit: Der neue Rechtsverteidiger von Borussia Dortmund wird wohl nicht Diogo Dalot heißen. Der Transfer scheint sich jetzt endgültig erledigt zu haben.

Denn Manchester United soll nach Informationen der WAZ das Angebot des BVB ausgeschlagen haben. Ursprünglich wollten die Schwarz-Gelben das Abwehr-Talent ein Leih-Geschäft mit Kaufoption erzielen.

Grund dafür scheint unter anderem Trainer Ole Gunnar Solskjaer zu sein. Dieser plane fest mit Diogo Dalot. In dieser Transfer-Periode hat der Übungsleiter einen Abgang des 22-jährigen Portugiesen ausgeschlossen.

BVB: Transfer von Diogo Dalot von Manchester United fällt ins Wasser – der Trainer hat gesprochen

Update, Samstag (28. August), 17.23 Uhr: Jetzt ist die Verwirrung um einen möglichen Transfer von Diogo Dalot perfekt. Nachdem Sky berichtete, dass BVB mit Manchester United bereits eine Einigung erzielt habe, folgt jetzt eine 180 Grad Wende. Transfer-Experte Fabrizio Romano gab auf Twitter bekannt, dass die Briten den Verteidiger jetzt doch nicht abgeben wollen.

Er stünde nicht zum Transfer. Der Klub und Solskjaer seien sehr glücklich mit Dalot. Sollte dies stimmen, hätte das ebenfalls zur Folge, dass Kieran Trippier nicht zu den „Red Devils“ wechselt.

Update, Samstag (28. August), 14.41 Uhr: Angeblich hat der BVB beim möglichen Transfer von Diogo Dalot einen Durchbruch erzielt. Laut Sky haben sich der BVB und Manchester United auf eine Leihe bis Saisonende mit Kaufpflicht geeinigt. Die Höhe der Kaufpflicht sei demnach noch unklar.

Erstmeldung, Freitag (27. August), 17.22 Uhr: Der Start in die Bundesliga-Saison 2020/21 hätte bei Borussia Dortmund zweifelsohne besser ablaufen können. Dem 5:2-Sieg gegen Eintracht Frankfurt folgte eine überraschende 1:2-Niederlage des BVB gegen den SC Freiburg. Jetzt gilt es bei den Schwarz-Gelben mit Transfers noch aufzurüsten, um die ernannten Ziele zu erreichen.

VereinBorussia Dortmund
Gründung19. Dezember 1909
StadionSignal Iduna Park (Westfalenstadion)

BVB: Transfer von Diogo Dalot von Manchester United im Gespräch – Abwehr bei Borussia Dortmund dünn

Das bedeutet mindestens Platz 2 am Ende der Saison. Allerdings erweist sich die Personallage für Marco Rose schwieriger als erwartet. Der Grund: Borussia Dortmund hat ein waschechtes Abwehr-Problem.

Nach dem Ausfall von BVB-Abwehrchef Mats Hummels, der jetzt schon wieder verletzt fehlt, musste Axel Witsel in die Innenverteidigung rücken. Die Außenverteidigung ist ebenfalls schlecht besetzt. Thomas Meunier und Felix Passlack konnten auf der rechten Außenbahn noch nicht wirklich glänzen. Jetzt werden die Schwarz-Gelben vom Borsigplatz mit einem Transfer des Abwehr-Talents Diogo Dalot von Manchester United in Verbindung gebracht.

Borussia Dortmund: Transfer von Diogo Dalot als Verstärkung für die BVB-Abwehr

Der 22-jährige Portugiese ist ein echtes Abwehr-Talent. Diogo Dalot kann sowohl rechts als auch links außen spielen. Im Sommer 2018 wechselte er auf die Insel zu Manchester United. Dort konnte er aber bisher noch nicht viel Spielpraxis sammeln und wurde vergangene Saison an AC Mailand ausgeliehen (mehr Transfer-News zum BVB auf RUHR24).

Bei den „Red Devils“ stehen die Chancen auf einen Startelfeinsatz gering, sind Luke Shaw und Aaron Wan-Bissaka im Team von Ole Gunnar Solskjaer doch gesetzt. Der BVB plant mit Diogo Dalot offenbar einen Transfer in Form einer Leihe mit Kaufoption. Das berichtet Sky Sports UK.

Michael Zorc ist für die Transfers beim BVB zuständig. Der Wechsel von Diogo Dalot scheint aber zu platzen.

BVB-Transfer von Diogo Dalot: Es gibt gleich zwei dicke Haken für Borussia Dortmund

Allerdings hat der Transfer gleich zwei Haken. Denn nachdem Manchester United sowohl Brandon Williams und Axel Tuanzebe verliehen hat und Alex Telles darüber hinaus noch verletzt ausfällt, ist Diogo Dalot die einzige übriggebliebene Option für die Abwehr.

Ehe eine Leihe zum BVB infrage kommt, scheinen die Briten erstmal selbst in Sachen Verpflichtungen tätig werden zu müssen. Hier wird laut The Athletic immer wieder Kieran Trippier von Atletico Madrid mit Manchester United in Verbindung gebracht.

Diogo Dalot zum BVB: Chancen von einem Transfer zu Borussia Dortmund fallen

Das größere Problem jedoch ist, dass der BVB und Manchester United unterschiedliche Pläne für die Zukunft des 22-Jährigen haben. Während Borussia Dortmund mit Diogo Dalot eine Leihe samt Kaufoption plant, möchten die „Red Devils“ laut Sky Sports einen fixen Transfer samt Verpflichtung forcieren – was einen Wechsel nach Dortmund unwahrscheinlicher macht.

Neben dem BVB sollen auch der FC Bayern und AC Mailand – wo der 22-Jährige auf insgesamt 33 Einsätze während der Leihe kam – interessiert sein.

BVB-Trainer Marco Rose: Genaues Anforderungsprofil von neuem Dortmund-Verteidiger

Das muss allerdings kein Vorteil für die Italiener sein. Denn laut Informationen des Sport1-Journalisten Patrick Berger soll sich Diogo Dalot bereits mit Landsmann und BVB-Verteidiger Raphael Guerreiro sowie Ex-Dortmund-Profi Jadon Sancho über die Bundesliga unterhalten haben.

Unabhängig dessen, ob Diogo Dalot doch noch nach Dortmund kommt, hat BVB-Trainer Marco Rose ein klares Bild davon, wie sein Außenverteidiger agieren soll: „Ich erwarte von einem Außenverteidiger, dass er verteidigen kann und seine Seite zu bekommt.“ Er solle gutes eins gegen eins, gutes Raumverhalten und gutes Timing an den Tag legen.

Und: „Eine gute Postion finden mit dem Ball, sehr offensiv hoch und runter marschieren.“ Tempo, Passsicherheit und eine gewisse Offensivstärke stelle er sich vor. „Wenn wir noch neue Jungs dazu kriegen, suchen wir genau das Profil“, so der Trainer.

Rubriklistenbild: © Jure Makovec / AFP

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