Fußball-Weltmeisterschaft

BVB-Trainer Otto Addo ist nach WM-Entscheidung fassungslos

Otto Addo ist mächtig sauer. Eine WM-Entscheidung stößt dem BVB-Mann mächtig auf.

Dortmund/Doha – Die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar bietet reichlich Konfliktpotenzial. Dabei ging es bislang zumeist um das Geschehen abseits des Platzes. Doch nun hat der Sport für einen Aufreger gesorgt, der BVB-Co-Trainer Otto Addo wüten lässt.

BVB-Trainer Otto Addo ist nach WM-Entscheidung außer sich

Otto Addo trainiert interimsweise die Auswahl Ghanas. Mit der Mannschaft aus dem Westen Afrikas traf er am ersten Spieltag der Gruppe H auf Portugal um Weltstar Cristiano Ronaldo. Jener brachte seine Nation per Foulelfmeter mit 1:0 in Führung (56. Spielminute). Den Elfmeter hätte es jedoch nicht geben dürfen, meckerte der BVB-Co-Trainer nach der Partie.

„Das war keiner. Jeder hat gesehen, dass Salisu den Ball spielt“, motzte Otto Addo, wie Sport1 berichtet, und lederte los: „Vielleicht, weil es Ronaldo war. Das ist eine Sauerei! Ich weiß nicht, ob die geschlafen haben!“

WM in Katar: Ghana um BVB-Co-Trainer Otto Addo verliert gegen Portugal

„Schmeichelhaft“, schrieb der Kicker zu jener Szene, die in Cristiano Ronaldos erstem Turnier-Tor mündete. Zwar konnte Ghana um den Co-Trainer von Borussia Dortmund den 1:1-Ausgleich wenigen Minuten später erzielen (73.), doch unterlagen die „Black Stars“ letztlich den Portugiesen um BVB-Linksverteidiger Raphael Guerreiro mit 2:3.

Dass der BVB-Mann kein Fan von Cristiano Ronaldo ist, hatte er bereits vor der Partie deutlich gemacht. „Ich weiß es nicht, und um ehrlich zu sein, es ist mir auch egal. Das ist nicht unser Problem, und ich glaube, es ist überhaupt kein großes Problem“, hatte Otto Addo auf die Frage geantwortet, ob das Aus von CR7 bei Manchester United Auswirkungen auf das WM-Spiel gegen Ghana haben könne.

Otto Addo ist Co-Trainer von BVB-Chef-Coach Edin Terzic. Nebenbei ist er interimsweise der Nationaltrainer von Ghana.

Otto Addo fungiert beim BVB als sogenannter Toptalente-Trainer. Diesen Posten wird er nach der WM in Katar, bei der elf BVB-Profis im Einsatz sind, auch wieder aufnehmen, hatte er kürzlich erklärt. „Mir macht es hier mit Ghana sehr viel Spaß, aber das gilt auch für meine Arbeit bei Borussia Dortmund.“

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