Kracher in Dortmund

BVB-Trainer Edin Terzic kassiert jetzt mehr Geld

Ein Beben geht durch Dortmund: Marco Rose und der BVB gehen getrennte Wege. Jetzt steht der Nachfolger fest. Es ist Edin Terzic.

Update, Dienstag (24. Mai), 17.05 Uhr: Die Tinte ist trocken. Edin Terzic hat soeben seinen Chef-Trainer-Vertrag bei Borussia Dortmund unterschrieben. Laut Medienberichten wird sein Gehalt, das als Technischer Direktor rund eine Million Euro betrug, aufgestockt. Wie der BVB bereits am Montag mitteilte, wird der Vertrag bis zum 30. Juni 2025 gültig sein.

VereinBorussia Dortmund
Gründung19. Dezember 1909
VereinsfarbenSchwarz-Gelb

BVB hat neuen Trainer: Alter Bekannter unterschreibt Vertrag am Dienstag

Update, Montag (23. Mai), 15.07 Uhr: Jetzt steht der Nachfolger von Marco Rose als Trainer von Borussia Dortmund fest. Es ist keine Überraschung. Edin Terzic wird neuer Chef-Trainer des BVB! Der 39-Jährige unterschreibt laut Klubangaben am Dienstag einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025.

„Edin kennt unseren Klub, das Umfeld, einen großen Teil der Mannschaft und weiß um die Stellschrauben, an denen wir drehen möchten, um unseren Fans erfolgreichen Fußball bieten zu können“, wird der neue Sportdirektor Sebastian Kehl in einer Klubmitteilung zitiert.

BVB: Edin Terzic freut sich über das große Vertrauen

Edin Terzic selbst sagt: „Mittlerweile dürfte vielen Menschen bekannt sein, welch besonderen Stellenwert der BVB in meinem Leben hat. Ich möchte mich daher herzlich bei Aki Watzke, Michael Zorc und Sebastian Kehl für das große Vertrauen und das Übertragen dieser großen Verantwortung bedanken. Wir werden jeden Tag alles für den Erfolg der Mannschaft und des gesamten Vereins geben.“

Ob etwa Peter Hermann neuer Co-Trainer beim BVB wird, möchte der Klub in den kommenden Tagen bekannt geben.

Edin Terzic ist neuer Chef-Trainer des BVB.

BVB hat Trainer-Favorit: Dortmund verkündet Rose-Nachfolger zeitnah

Erstmeldung, Freitag (20. Mai), 13.26 Uhr: Es war ein echter Kracher am Freitag (20. Mai) in Dortmund: BVB und Trainer Marco Rose gehen getrennte Wege. Das teilte Borussia Dortmund am Mittag mit.

Beide Parteien haben sich nach einer „intensiven Saison-Analyse“ zu diesem Schritt entschieden. Marco Rose ließ sich in der Mitteilung zitieren: „Während unseres Gespräches ist in mir der Eindruck gereift, dass die hundertprozentige Überzeugung aller Verantwortlichen nicht mehr vorhanden ist. Letztlich haben wir uns deshalb gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden.“

Zu Beginn der Sommerpause ist der BVB also wieder trainerlos. Doch offenbar gibt es laut übereinstimmenden Medienberichten bereits einen Favoriten für den Nachfolger – und dessen Namen ist Dortmund-Fans ein Begriff: Edin Terzic.

BVB trennt sich von Marco Rose: Trainer-Nachfolge offenbar schon fix

Es ist nicht verwunderlich, dass Edin Terzic der heißeste Anwärter auf den Posten ist: Er übernahm das Trainer-Ruder, als sich die Schwarz-Gelben im Winter 2020 von Lucien Favre trennten, führte die Mannschaft noch auf eine Champions-League-Platzierung und gewann sogar den DFB-Pokal.

Nach der Verpflichtung von Marco Rose übernahm er den Dienst als Technischer Direktor beim BVB. Laut Sky-Informationen soll seine Verpflichtung bereits in trockenen Tüchern sein und zeitnah verkündet werden. Der Sportsender berichtet, dass Geschäftsführer Hans Joachim Watzke bereits die Bereitschaft von Edin Terzic abgeklopft habe.

Der BVB soll am Wochenende verkünden wollen, dass Edin Terzic die Nachfolge von Marco Rose antreten will.

BVB: Edin Terzic ist heißester Anwärter für die Rose-Nachfolge

Die Reaktion des 39-Jährigen war offenbar positiv: Der Rose-Vorgänger ist bereit, der Rose-Nachfolger zu werden. Bei Borussia Dortmund spricht vieles für den in Menden (30 Kilometer von Dortmund entfernt) geborenen 39-Jährigen.

Seit 2010 bis 2013 war er Co-Trainer bei den Nachwuchsteams des BVB. Nach zwei Zwischenstationen bei West Ham und Besiktas Istanbul kehrte er 2018 zu den Schwarz-Gelben zurück. Nicht nur seine langjährige Verbundenheit zu dem Verein machen ihn zum Favoriten. Edin Terzic stand einst als BVB-Fan selbst auf der Tribüne. Er kann es schaffen, die zuletzt vermisste Identifikation zwischen Mannschaft, Verein und Fans wieder zu stärken.

Rubriklistenbild: © Alexandre Simoes/BVB

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