In Dortmund vor dem Aus

Roman Bürki bekommt Preisschild: Mögliche Ablöse für BVB-Torwart überrascht

Roman Bürki ist aktuell nur die Nummer zwei beim BVB. Im Sommer könnte der Schweizer den Klub verlassen – und zum Schnäppchen werden.

Dortmund – Bei Borussia Dortmund wird sich zur Saison 2021/22 einiges ändern. Marco Rose (44) kommt als neuer Trainer zum BVB, Edin Terzic (38) rückt wieder ins zweite Glied. Auch im Kader wird es Veränderungen geben. Während die Schwarz-Gelben aktuell die zweitbeste Bundesliga-Offensive haben, hinkt die Defensive deutlich hinterher.

NameRoman Bürki
Geboren14. November 1990 (Alter 30 Jahre), Münsingen, Schweiz
Größe1,87 Meter
PartnerinMarlen Valderrama-Alvarez
Aktuelles TeamBorussia Dortmund (#1 / Torwart)

BVB: Transfer von Roman Bürki im Sommer 2021 möglich – Ablöse überrascht

42 Gegentore fing sich Borussia Dortmund bislang in 31 Spielen. Gleich fünf Teams weisen eine bessere Statistik auf, darunter mit dem FC Bayern, RB Leipzig und VfL Wolfsburg das Top-Trio der Bundesliga. Festgemacht werden die vielen Gegentreffer, wie im Fußball meist üblich, am Torhüter.

Die besten Karten hat aktuell Marwin Hitz, der im Februar seinen BVB-Vertrag verlängerte. Er verdrängte im Februar Roman Bürki (30) als Stammtorhüter, der zu diesem Zeitpunkt mit einer Schulterverletzung ausfiel. Anschließend nahm der Schweizer nur noch auf der Bank Platz, während sein Landsmann das Tor hütete. Im Sommer könnte ihm ein Transfer bevorstehen.

BVB: Nachfolger von Roman Bürki könnte aus der Bundesliga kommen

Bereits seit einigen Monaten hält sich bei Borussia Dortmund hartnäckig das Gerücht, dass die Schwarz-Gelben einen neuen Torhüter suchen. Zwar gab es zuletzt offenbar eine Absage, Mike Maignan wechselt eher zu AC Mailand statt zum BVB. Doch bereits wenige Tage später nahm das Gerüchtekarussell wieder Fahrt auf.

Stuttgart-Torwart Gregor Kobel soll im BVB-Visier sein, er würde laut Stuttgarter Nachrichten zwischen 16 und 18 Millionen Euro kosten. Der VfB schließt sogar einen Verkauf nicht aus. Doch für einen weiteren Keeper würde Borussia Dortmund nicht so viel ausgeben, zunächst müsste ein Torhüter den Verein verlassen.

Roman Bürki könnte den BVB im Sommer verlassen. Jetzt bekommt der Torwart ein Preisschild verpasst.

BVB: Roman Bürki vor Verkauf, Marwin Hitz verlängerte Vertrag

Da Marwin Hitz erst kürzlich seinen Vertrag verlängert hat und sich wohl am ehesten auch mit einem Bankplatz zufrieden stellen könnte, dürfte die Wahl auf Roman Bürki in Sachen Verkauf fallen.

So soll bei Roman Bürki eine Torwart-Entscheidung des BVB sogar schon gefallen sein. Der Schweizer dürfe sich einen neuen Klub suchen und damit den Weg für eine potenzielle neue Nummer eins frei machen.

BVB: Roman Bürki könnte bei Borussia Dortmund zum Schnäppchen werden

Finanziell sind die Schwarz-Gelben aktuell nicht gerade auf Rosen gebettet, wie auch ein Mega-Kredit für den BVB wegen der Corona-Krise zeigt. Daher würde Borussia Dortmund beim Torhüter, der noch bis Juni 2023 unter Vertrag steht, auf eine Ablöse pochen.

Doch eine allzu hohe Summe dürften die BVB-Fans nicht erwarten. Laut der aktuellen Ausgabe der Sport Bild vom 28. April verlange der Klub eine Ablöse in Höhe von 5 Millionen Euro – ein Schnäppchen angesichts manch anderer horrender Summen. Das wäre tatsächlich für einige Vereine machbar. Problematischer könnte das Gehalt werden, Roman Bürki soll in Dortmund knapp 6 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Fraglich wäre, auf wie viel Geld er womöglich verzichten wolle.

BVB: Roman Bürki kam im Sommer 2015 für 3,5 Millionen Euro zu Borussia Dortmund

Die Ablöse überrascht zwar im ersten Moment, erscheint aber realistisch, beträgt der Marktwert des 30-Jährigen laut Transfermarkt.de aktuell lediglich 4 Millionen Euro. Der BVB würde letztlich sogar Gewinn machen, kam Roman Bürki im Sommer 2015 doch für lediglich 3,5 Millionen Euro vom SC Freiburg nach Dortmund.

Im Sommer 2019 hätte der BVB am ehesten noch viel Geld mit Roman Bürki machen können. Damals betrug sein Marktwert etwa 14 Millionen Euro. Jetzt könnte die geringere Ablöse aber bereits dabei helfen, dass sich Borussia Dortmund die Dienste einer neuen Nummer eins sichern könnte.

BVB: Roman Bürki hat gegen Marwin Hitz schlechte Karten

Beim BVB wiederum dürften die Chancen auf mehr Einsatzzeiten bei einem Verbleib eher gering sein. Marwin Hitz gilt als der bessere Fußballer und behält in brenzligen Situation eher einen kühlen Kopf. Roman Bürki wiederum sorgte mit voreiligen langen Bällen für Probleme bei seinen Teamkollegen, die Gegner konnten das des Öfteren zu Kontersituationen ausnutzen.

Wenngleich auch Marwin Hitz in den vergangenen Wochen nicht fehlerfrei blieb, steht er bis zum Saisonende als Nummer eins des BVB im Tor. Ein klares Zeichen an Roman Bürki, über den Trainer Edin Terzic vor dem Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen sagte: „Er hat es sehr gut aufgenommen und hat einen klaren Auftrag, wo er sich verbessern soll.“ Im Sommer führt der Weg des Schweizers womöglich zu einem neuen Klub.

Rubriklistenbild: © David Inderlied/Kirchner-Media

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