Neuzugang positioniert sich klar

Konkurrenzkampf im BVB-Tor entfacht: Torwart Gregor Kobel gibt klare Ansage ab

Mit Roman Bürki, Marwin Hitz und Gregor Kobel hat der BVB derzeit drei Torhüter in seinen Reihen. Letzterer hat nun eine deutliche Kampfansage abgegeben.

Dortmund/Bad Ragaz – Borussia Dortmund hat auf der Torwartposition so viel Qualität, wie schon lange nicht mehr. Es herrscht ein intensiver Konkurrenzkampf. Nichtsdestotrotz hat Neuzugang Gregor Kobel seine Ansprüche jetzt deutlich gemacht und über seine ersten Tage beim Pokalsieger gesprochen.

NameGergor Kobel
Geboren6. Dezember 1997 (23 Jahre), Zürich
Größe1,94 m
Aktuelle TeamsBorussia Dortmund (Torwart)
Beitrittsdaten2016 (TSG Hoffenheim), 2019 (FC Augsburg), 2019 (VfB Stuttgart)

Gregor Kobel: BVB-Torwart will sich gegen Roman Bürki und Marwin Hitz beweisen

Insgesamt kommt das aktuelle Dortmunder Torhüter-Trio auf 435 Bundesligaeinsätze. Alle drei waren über Jahre hinweg bereits Stammtorhüter im deutschen Oberhaus. Doch mit Saisonbeginn wird nur noch einer der Schweizer diese Position innehaben.

Fast alles deutet dabei auf Neuzugang Gregor Kobel hin, für dessen Dienste der BVB im Sommer rund 15 Millionen Euro nach Stuttgart überwies. Dennoch muss er sich zunächst zwischen den beiden etablierten Keepern beweisen.

BVB: Torwart Gregor Kobel verkürzte seinen EM-Urlaub

Einen guten Anfang hat der 23-Jährige bereits gemacht, in dem er seinen EM-Urlaub verkürzte und deutlich früher beim Klub aufschlug als erwartet. Gegenüber der Schweizer Tageszeitung Blick erklärte Gregor Kobel seine frühe Rückkehr.

„Ich habe rund zehn Tage Ferien gemacht – und habe versucht, auf den Körper zu hören und die richtige Mischung zu finden. Da ich für die EM ja nachnominiert wurde, hatte ich ja schon davor ein paar Tage frei. Ich wollte so rasch wie möglich meinen neuen Klub kennenlernen.“

Gregor Kobel hat seinen EM-Urlaub verkürzt, um sich beim BVB schneller einzuleben.

Gregor Kobel: BVB-Torwart ist begeistert vom neuen Klub

Das hat Gregor Kobel vor allem in den letzten Tagen während des Trainingslagers in Bad Ragaz getan. Dabei hat der Schlussmann nach eigenen Angaben bereits große Unterschiede zu seinen vorherigen Stationen bei der TSG Hoffenheim, dem FC Augsburg und dem VfB Stuttgart festgestellt.

„Der BVB ist eine ganz andere Hausnummer, eine andere Kultur. Hier will man immer gewinnen. Das gefällt mir! Genau so eine Herausforderung habe ich gesucht. Ich will mich immer verbessern.“

BVB: Gregor Kobel will in Dortmund Torwart Nummer 1 sein

Auch zum Konkurrenzkampf mit seinen Landsleuten Roman Bürki und Marwin Hitz hat sich Gregor Kobel geäußert: „Wir gehen anständig miteinander um, es soll Respekt und Menschlichkeit herrschen. Wir müssen nicht beste Freunde sein, aber uns mit Respekt und Anstand begegnen. Im Training sind wir Torhüter immer stark eingebunden, das gefällt mir.“

Gregor Kobel will die neue Nummer 1 bei Borussia Dortmund werden.

Auf die Frage, warum er direkt die Rückennummer eins von Roman Bürki erhielt, antwortete Gregor Kobel deutlich: „Das hat sich so ergeben, ich habe sie nicht direkt gewollt. Aber klar: Ich will hier bei Dortmund die Nummer eins sein!“ Zudem hat Roman Bürki beim BVB eigentlich keine Zukunft mehr.

BVB: Gregor Kobel will „der beste Torwart werden, der ich sein kann“

Angesprochen auf die stolze Transfersumme von 15 Millionen Euro, die der BVB für ihn auf den Tisch legte, zeigte sich Gregor Kobel bescheiden: „Es war schon eine Riesenehre, ein Angebot vom BVB zu erhalten. Die Transfersumme ist für mich nicht relevant. Ich will einfach der beste Torwart werden, der ich sein kann!“

Rubriklistenbild: ©  Alessandra Tarantino/AFP

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