Neuzugang nur noch auf der Bank

Deutliche Ansage für Thomas Meunier: BVB-Trainer Edin Terzic reagiert gereizt

Zurzeit spielt er nicht mal die zweite Geige beim BVB: Thomas Meunier hat seinen Stammplatz verloren. Edin Terzic reagierte bei einer Nachfrage zum Verteidiger etwas gereizt.

Dortmund – Thomas Meunier wechselte im Sommer 2020 zu Borussia Dortmund. Doch seitdem kam der Rechtsverteidiger noch nicht so richtig in Fahrt. Jetzt fand BVB-Trainer Edin Terzic (38) deutliche Worte zum Leistungsloch des Belgiers.

SpielerThomas Meunier
Geboren12. September 1991 (Alter 29 Jahre), Sainte-Ode, Belgien
Aktueller VereinBorussia Dortmund
Größe1,91 Meter

BVB-Trainer Edin Terzic über Thomas Meunier: Verteidiger nimmt auf Bank von Borussia Dortmund Platz

Als Thomas Meunier von Paris Saint-Germain kam, galt er als ein vielversprechender Transfer von Borussia Dortmund. Er sollte Achraf Hakimi ersetzen, der nicht zu halten war. Überzeugen konnte der Verteidiger allerdings bisher nicht, früh schon kassierte Thomas Meunier von BVB-Sportchef Michael Zorc heftige Kritik. Jetzt bekommt er die Konsequenzen zu spüren.

Spielte er an den ersten Spieltagen der Saison noch regelmäßig von Beginn an, nahm der Rechtsverteidiger des BVB die vergangenen vier Spiele lediglich auf der Bank Platz – ohne auch nur eingewechselt zu werden. Stattdessen wurde Mateu Morey für die Startelf nominiert.

BVB: Thomas Meunier ohne Einsatz im Kader – Morey und Piszczek laufen Rang ab

So auch beim 4:1-Sieg des BVB gegen Werder Bremen. Mateu Morey spielte von Beginn an, erlaubte sich allerdings auch einen Fehler, der zur 1:0-Führung von Werder Bremen führte.

Edin Terzic wechselte ihn nach der Halbzeit aus. Doch auch bei dessen Auswechslung wurde Thomas Meunier übergangen. Stattdessen wurde Lukasz Piszczeck eingewechselt. Der Pole hatte in der laufenden Saison lediglich sieben Einsätze, meist nur für wenige Minuten. Allein damit sendete der BVB-Trainer ein eindeutiges Signal an Thomas Meunier.

BVB-Spieler Thomas Meunier hat in einem Interview deutliche Worte gefunden.

Thomas Meunier (BVB): Trainer Edin Terzic verrät Details zum Stand des Rechtsverteidigers

Wenig verwunderlich, dass das Außenvorlassen von Thomas Meunier nicht unbemerkt bleibt. So wurde BVB-Trainer Edin Terzic bei der Pressekonferenz vor dem Spiel zwischen Borussia Dortmund und Union Berlin auch nach dem Stand von Thomas Meunier im Team befragt.

„Er ist Teil des Kaders und ich spreche mit ihm so wie mit jedem anderen im Kader auch. Über Dinge, die es zu verbessern gilt und was wir fordern und was zuletzt nicht gut war“, sagte Edin Terzic.

BVB-Trainer Edin Terzic über Zukunft von Thomas Meunier: „Kann auch wieder schnell gehen“

Zu einem möglichen Comeback sagte Edin Terzic: „Bei Thomas Meunier kann es auch wieder schnell gehen. Wir haben morgen ein Spiel und dann in drei Tagen wieder. Ich will mich nicht festlegen, was das für ihn bedeutet für die Zukunft.“

Der BVB-Trainer habe schon öfter gezeigt, dass alle Spieler ihre Einsatzzeiten bekommen. „Vielleicht nicht immer so fair, wie sie es wollen, dass sie spielen. Aber ich habe oft gesagt, dass alle wichtig sind und dazu zählt auch Thomas Meunier.“

Borussia Dortmund: BVB-Trainer Edin Terzic angefressen – Thomas Meunier spielte zuletzt nicht

Ein Aspekt scheint Edin Terzic bei der Thematik um den belgischen Nationalspieler aber doch auf die Palme zu bringen: „Thomas ist in einer Situation, die er nicht so gut kennt, so wie ich auch. Ich werde von euch permanent nach den Spielern gefragt, die nicht spielen.“ Stattdessen wolle er eher über die Spieler reden, die da sind.

Immerhin: Thomas Meunier scheint beim BVB-Trainer nicht in Ungnade gefallen zu sein. Der Chef-Trainer wolle lediglich auch „anderen eine Chance geben“.

BVB-Trainer Edin Terzic will offenbar nicht über Spieler reden, die nicht spielen – wie zum Beispiel Thomas Meunier.

BVB-Verteidiger Thomas Meunier gegen Berlin wieder auf der Bank: Stammplatz verspielt

Dennoch ist es wohl klar, dass der 29-Jährige mehr Einsatzzeit hätte, würde er verlässlicher spielen. Thomas Meunier sprach schon selbstkritisch von seiner „durchschnittlichen Leistung“ beim BVB.

Diese durchschnittliche Leistung sorgte dafür, dass der Rechtsverteidiger seinen Stammplatz beim BVB verlor - und auch gegen Union Berlin zuschauen musste. Dieses Mal bekam Lukasz Piszczek sogar von Beginn an den Vorzug.

Es war sein erster Startelf-Einsatz in dieser Saison. Jetzt liegt es Thomas Meunier, die gewünschte Leistung zu zeigen, um doch noch zur erhofften Verstärkung zu werden.

Rubriklistenbild: © Noah Wedel/Kirchner-Media

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