Urteil

BVB muss Strafe zahlen: Partys haben Monate später ein bitteres Nachspiel

Der BVB wird zur Kasse gebeten. Die Derby-Party gegen den S04 sowie das Duell gegen den FC Bayern haben Folgen.

Dortmund – Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Borussia Dortmund zu gleich zwei Geldstrafen binnen kürzester Zeit verurteilt. BVB-Anhänger hatten während des 1:0-Derby-Sieges gegen den FC Schalke 04 Mitte September sowie in Folge des späten 2:2-Ausgleichstreffers im Duell mit Liga-Primus FC Bayern Anfang Oktober Pyrotechnik gezündet.

BVB-Partys haben Monate später ein bittersüßes Nachspiel

Der BVB muss nach dem Abbrennen von Pyrotechnik im Revier-Derby 49.000 Euro „wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger“ zahlen, befand das DFB-Sportgericht. Die Dortmunder Borussia kann jedoch einen Betrag von bis zu 16.300 Euro für „sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 31. Mai 2023 nachzuweisen wäre“, teilte der DFB am Donnerstag (5. Januar) mit.

Im ersten Aufeinandertreffen der Ruhrpott-Nachbarn nach einem Jahr Abstinenz aufgrund des S04-Abstiegs in 2021 hatten es sich die BVB-Fans nicht nehmen lassen, den Signal-Iduna-Park in ein farbenfrohes Meer aus Pyrotechnik zu verwandeln. Insgesamt 49 pyrotechnische Gegenstände waren gezählt worden. Auch die blau-weißen Anhänger hatten gezündet, jedoch ist „Königsblau“ noch nicht zu einer Strafe verdonnert worden.

BVB-Fan zündet gegen den FC Bayern: 1.000 Euro Strafe für Borussia Dortmund

Das Urteil aufgrund des Einsatzes von Pyrotechnik im Spiel gegen den FC Bayern fällt für den BVB deutlich milder aus. In diesem Fall beläuft sich die Strafe auf 1.000 Euro, wie der DFB bereits am vergangenen Dienstag (3. Januar) mitgeteilt hatte.

Der BVB muss 49.000 Euro Strafe zahlen nach dem Einsatz von Pyrotechnik im Derby gegen den S04.

In der Nachspielzeit des Spitzenspiels gegen den deutschen Rekordmeister hatte ein BVB-Fan einen Bengalo gezündet. Der Klub hat dem Urteil bereits zugestimmt, so der DFB.

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