Borussia Dortmund hat in der Sommerpause 109,75 Millionen Euro für seine Neuzugänge ausgegeben. Zwölf davon legte der Verein für den Linksverteidiger Raphaël Guerreiro auf den Tisch – und setzte sich damit gegen den FC Barcelona durch. 

Dortmund – Bereits vor der Europameisterschaft in Frankreich machte der BVB die Verpflichtung von Raphaël Guerreiro klar. Auch der FC Barcelona wollte Guerreiro verpflichten, wie der 22-Jährige nun in einem Interview ausplauderte.

„Hat mich am meisten überzeugt“

„Ich muss regelmäßig spielen, damit ich mich vernünftig weiterentwickeln kann. Das Angebot von Borussia Dortmund hat mich dann am meisten überzeugt“, sagte er gegenüber dem französischen TV-Sender Canal Plus.

Fußball: Champions League, Borussia Dortmund - Real Madrid, Gruppe F, 2. Spieltag am 27.09.2016 im Signal-Iduna Stadion, Dortmund (Nordrhein-Westfalen). Dortmunds Raphael Guerreiro (l) und Madrids Dani Carvajal versuchen an den Ball zu kommen. Foto:. Foto: Bernd Thissen/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ |
Dortmunds Raphael Guerreiro (l) und Madrids Dani Carvajal versuchen an den Ball zu kommen Foto: Bernd Thissen/dpa +++(c) dpa

Jedoch stellt er auch klar: „Es war sehr schwierig Barcelona abzusagen. Ich bin sehr dankbar, dass sie mich wollten.“

Drei Tore und fünf Vorlagen

„Raphaël Guerreiro ist ein technisch versierter Spieler, der sich auf mehreren Positionen zu Hause fühlt. Wir sind sehr froh, dass er sich für Borussia Dortmund entschieden hat“, betonte BVB-Sportdirektor Michael Zorc nach der Vertragsunterzeichnung im Sommer.

Der Transfer scheint sich für den BVB bereits jetzt gelohnt zu haben: In 12 Pflichtspielen kommt der Portugiese bereits auf drei Tore und fünf Vorlagen.