Überraschung für Anhänger

Corona-Wirbel beim BVB: Dortmund schwenkt jetzt für Fan-Rückkehr um

Am 16. Oktober findet das nächste BVB-Heimspiel statt. Gegen Mainz 05 warten die Westfalen plötzlich mit einem neuen Fan-Plan auf.

Update, Dienstag (5. Oktober), 15.18 Uhr: Jetzt bestätigt der BVB in einer Klubmitteilung die teilweise Rückkehr von der 2G- zur 3G-Regelung. So heißt es vonseiten des Vereins: „In den öffentlichen Bereichen des Signal Iduna Parks und damit für alle Tribünenbesucher gilt künftig die 3G-Regelung. In den (innen liegenden) VIP- und Hospitality-Bereichen findet die 2G-Regelung Anwendung.“

Corona-Wirbel beim BVB: Rückkehr zur 3G-Regelung im Signal Iduna Park

67.028 Zuschauer dürfen künftig das Stadion des BVB besuchen, während die 2G-Regel teilweise aufgehoben ist, wie auch die Ruhr Nachrichten berichten. Aufgrund der zu hohen Anzahl der Südtribünen-Dauerkarten, die Tribüne darf nur zur Hälfte gefüllt werden, verzichte der BVB weiterhin auf eine Rückkehr aller Dauerkartenbesitzer an ihre angestammten Plätze. Stattdessen genießen diese ein „exklusives Vorkaufsrecht“.

Insgesamt stellt sich die Verteilung im Signal Iduna Park künftig so dar: 52.692 Sitzplätze und 14.336 Stehplätze dürfen besetzt werden. Darunter auch das 5-prozentige Gästefan-Kontingent.

Erstmeldung, Dienstag (5. Oktober), 10.22 Uhr: Die neue Coronaschutzverordnung für NRW macht es möglich: Seit dem 1. Oktober dürfen wieder mehr Fans in die Fußball-Stadien. Noch werden aber nicht alle Tickets für ein volles Stadion wieder angeboten. Viel fehlt allerdings nicht mehr, bis es wieder erlaubt ist, alle anzubieten.

StadionSignal Iduna Park
AdresseStrobelallee 50, 44139 Dortmund
Eröffnet2. April 1974
Plätze81.365
InhaberBorussia Dortmund

BVB-Wirbel um Corona-Plan: Borussia Dortmund schwenkt plötzlich um

So dürfen auch ins BVB-Stadion wieder mehr Fans. Bis Ende September waren 25.000 Zuschauer im Signal Iduna Park erlaubt. Mittlerweile dürfen alle Sitzplätze sowie die Hälfte der Stehplätze verkauft werden.

Für Borussia Dortmund bedeutet das unter dem Strich, dass 67.000 Fußball-Anhänger ins Westfalenstadion strömen können. Um die Chancen zu erhöhen, tatsächlich so viele Karten verkauft zu bekommen, schwenkt der Klub jetzt aber mit seinem bisherigen Corona-Plan um, wie es scheint.

BVB-Wirbel um Corona-Plan: Borussia Dortmund denkt für Fans und Heimspiele über 3G statt 2G nach

Denn bislang hatten die Westfalen die 2G-Regel angewandt. Sprich: Nur Geimpfte und Genesene durften ins Stadion kommen. Ob deswegen „nur“ 41.000 Fans zum BVB-Heimspiel gegen den FC Augsburg (2:1) kamen?

Funke Sport berichtet, dass Borussia Dortmund nun darüber nachdenkt, wieder die 3G-Regel anzuwenden. Das würde bedeuten, dass auch getestete Personen in den Signal Iduna Park kommen dürfen. Wieso schwenken die Schwarz-Gelben jetzt aber plötzlich womöglich wieder um?

Der BVB denkt über einen neuen Corona-Plan für seine Fans nach.

BVB-Heimspiel gegen FC Augsburg: Borussia Dortmund hat nicht alle Tickets verkauft

Angeblich erhält der BVB laut des Berichts für seine bisher strengen Maßnahmen Gegenwind. Außerdem hat das vergangene Heimspiel gegen den FCA gezeigt, dass zwar sofort 16.000 Fans mehr als zuvor gewillt waren, zu erscheinen.

Doch als der Anpfiff ertönte, waren immer noch Tickets im Oberrang zu erwerben. Borussia Dortmund macht nun keinen Hehl daraus, auch für die Außenwirkung ein volleres Stadion haben zu wollen, wie Sebastian Kehl zu Protokoll gibt.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist bisher harte Corona-Linie für Fans gefahren

„Es hat sich sehr gut, bereits sehr voll angefühlt, auch wenn nur die Hälfte besetzt war. Daran merkt man, was noch an Power in diesem Stadion steckt. Die Jungs lechzen danach, unsere Anhänger sind etwas, womit wir werben, sie machen diesen Klub so besonders“, so der Leiter der Dortmunder Lizenzspielerabteilung gegenüber Funke Sport.

Dass der Klub nun aber mindestens darüber nachzudenken scheint, von 2G auf 3G umzuschwenken, überrascht. Noch Anfang August hatte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke eine harte Corona-Linie gefahren. „2G wird bei uns deutlich favorisiert. Wenn du im Stadion weißt, dass 90 oder 95 Prozent der Zuschauer geimpft sind, hast du ein höheres Sicherheitsgefühl.“ Doch damit nicht genug.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist bislang für die Fans eine harte Corona-Linie gefahren.

Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp vergleicht Impf-Verweigerer mit alkoholisierten Autofahrern

„Wenn jeder die Möglichkeit hatte, sich zu impfen, können wir schon als Hausherr klarmachen, dass wir das als sinnvoll erachten“, hatte der BVB-Geschäftsführer betont. Ähnlich sieht es sein Lieblings-Trainer.

Zuletzt war Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp mit einem krassen Corona-Vergleich aufgefallen. Der Chef-Trainer vom FC Liverpool verglich Impf-Verweigerer mit alkoholisierten Autofahrern. Es gehe mit einer Impfung darum, nicht nur sich selbst, sondern auch andere zu schützen.

Rubriklistenbild: © David Inderlied/Kirchner-Media

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