Nach Sieg in Fürth

BVB: Kehl vermeidet klares Treuebekenntnis zu Trainer Rose

Bleibt Marco Rose BVB-Trainer? Sebastian Kehl vermeidet ein unmissverständliches Treuebekenntnis.

Dortmund/Fürth – Durch den 3:1-Sieg am 33. Spieltag in Fürth ist klar: Der BVB beendet die Bundesliga-Saison 2021/22 auf Rang zwei. Tabellarisch ist das aus Sicht von Borussia Dortmund in Ordnung, wenngleich die Leistungen auf dem Platz nur selten komplett überzeugten.

NameMarco Rose
Geboren11. September 1976 (Alter 45 Jahre), Leipzig
Größe1,87 Meter
Aktueller VereinBorussia Dortmund (BVB)

BVB: Marco Rose in Zukunft noch Dortmund-Trainer? Kehl-Aussage lässt aufhorchen

Hinzu kommt das ernüchternde Triple-Pokalversagen mit den frühen Pleiten in Champions League, DFB-Pokal und Europa League. Der BVB plant deshalb in der kommenden Saison einen größeren personellen Schnitt. Angeführt wird dieser vom neuen Sportdirektor Sebastian Kehl.

BVB-Trainer Marco Rose bekommt von Sebastian Kehl keine Jobgarantie.

Dass der Umbruch unter der sportlichen Leitung von Trainer Marco Rose stattfindet, ist offenbar nicht 100-prozentig garantiert. Auf die Frage, ob der 45-Jährige auch in der kommenden Saison den BVB trainieren werde, sagte Sebastian Kehl bei Sky: „Davon gehe ich heute noch aus.“

BVB-Trainer: Marco Rose sieht seine Zukunft ganz klar in Dortmund – Kehl vermeidet Treuebekenntnis

Ein klares Bekenntnis sieht anders aus. Deshalb hakte Reporter Patrick Wasserziehr nach, ob er nur davon ausgehe, oder ob er sich sicher sei. Wieder lautete die Antwort nur: „Davon gehe ich aus.“

Generell soll beim BVB zum Saisonende eine Analyse erfolgen, in der die Saison aufgearbeitet wird. Marco Rose wollte nach dem Schlusspfiff in Fürth alle Zweifel an seiner BVB-Zukunft ausräumen und sagte ebenfalls bei Sky: „Ihr versucht jetzt wieder, aus irgendwelchen Dingen irgendwas zu zaubern...“.

Mit Sebastian Kehl, Michael Zorc und Aki Watzke arbeite er sehr vertrauensvoll zusammen. Er ist sich sicher: „Ich bin auch nächstes Jahr Trainer von Borussia Dortmund.“ Tatsächlich gilt das auch als mit Abstand wahrscheinlichstes Szenario.

Rubriklistenbild: © Norbert Schmidt/Imago

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