SC Freiburg empfängt die Borussia

BVB-Wechsel logisch: Nils Petersen verteidigt Mittelfeld-Ass von Dortmund

Nils Petersen vom SC Freiburg kann gegen den BVB noch nicht mitwirken. Dennoch setzt er sich für einen ehemaligen Olympia-Kollegen des kommenden Gegners ein.

Dortmund/Freiburg – Am 2. Bundesliga-Spieltag ist Borussia Dortmund beim SC Freiburg zu Gast. Trotz der BVB-Pleite im Supercup gegen den FC Bayern München sind die Westfalen im Breisgau Favorit, wenngleich sie sich dort in den vergangenen Jahren immer wieder schwergetan haben.

NameJulian Brandt
Geboren2. Mai 1996 (Alter 25 Jahre), Bremen
Größe1,85 Meter
Gewicht83 Kg
ElternJürgen Brandt, Heike Brandt
Aktuelles TeamBorussia Dortmund

BVB beim SC Freiburg: Nils Petersen warnt im Interview Borussia Dortmund vor schwerem Spiel

Im Exklusiv-Interview mit RUHR24 warnte Nils Petersen den BVB vor dem Spiel in Freiburg vor einer schwierigen Aufgabe. „Ich glaube, dass der BVB sich hier bei uns wahnsinnig schwertun wird – das hoffe ich zumindest. Das sind Spiele, die uns liegen, die wir als Underdog gerne mitnehmen. Vor allem, nachdem der BVB so furios in die Saison gestartet ist. Ich hoffe, dass wir ein unangenehmer Gegner sein werden. Es darf ruhig weh tun.“

Der Stürmer selbst kann dazu noch nicht beitragen. Nach einer Verletzung steht der 32-Jährige zwar unmittelbar vor einem Comeback. Doch darauf muss er noch mindestens eine Woche lang warten.

BVB beim SC Freiburg: Julian Brandt nach Corona-Erkrankung noch nicht wieder dabei

Noch einer, der noch nicht mitwirken kann, ist Julian Brandt, der an Corona erkrankt war. Ausgerechnet jetzt, nachdem der 25-Jährige in der Vorbereitung einen guten Eindruck hinterlassen hatte.

Nils Petersen (l.) vom SC Freiburg verteidigt vor dem Spiel gegen den BVB Julian Brandt.

Das Mittelfeld-Ass profitierte davon, dass viele BVB-Kollegen wegen der EM erst verspätet dazu stießen. Zumindest bis Anfang August. Ein Rückschlag, wie der 35-malige Nationalspieler schon mehrfach in Dortmund hat erleben müssen, seit er 2019 von Bayer Leverkusen zu den Schwarz-Gelben wechselte.

BVB beim SC Freiburg zu Gast: Nils Petersen kann Wechsel von Julian Brandt nachvollziehen

Richtig glücklich wurde Julian Brandt seitdem in Dortmund nicht. Immer wieder blitzt sein Können auf. Auf den Durchbruch inklusive konstant guter Leistungen wartet der gebürtige Bremer aber noch.

Für Nils Petersen, der mit dem Mittelfeld-Ass gemeinsam bei Olympia 2016 für Deutschland auflief, war der damalige Wechsel trotzdem logisch, wie er gegenüber RUHR24 erklärte. „Ich kann den Wechsel verstehen. In Leverkusen hat er konstant gut performt. Dann kannst du wie Christian Günter hier in Freiburg für immer bleiben oder du wagst den nächsten Schritt.“

Julian Brandt wartet beim BVB noch immer auf seinen endgültigen Durchbruch.

BVB beim SC Freiburg zu Gast: Nils Petersen verteidigt Julian Brandt von Borussia Dortmund

Täte Julian Brandt aber womöglich ein Schritt zurück trotzdem gut, so wie es Nils Petersen einst mit seinem Wechsel vom FC Bayern zu Werder Bremen tat? „Eine gute Frage. Jule ist ein genialer Fußballer. Beim BVB ist das Level noch einmal ein anderes als in Leverkusen, was den Druck angeht. Da wirst du anders beäugt, da gibt es eine andere Konkurrenz.“

Auch der Stürmer des SC Freiburg gibt zu, dass der BVB-Profi „da sicherlich noch nicht so performt hat, wie er es sich selbst vorgestellt hat“. Trotzdem „habe ihn noch nicht abgeschrieben“, so der 32-Jährige im Interview weiter.

Julian Brandt (BVB): Konkurrenz wird weniger – Thomas Delaney steht vor einem Wechsel

Bis Julian Brandt sein Können wieder zeigen darf, dürfte es nun wieder etwas dauern. Zudem ist die Konkurrenz im Mittelfeld der Dortmunder enorm.

Immerhin, womöglich gibt es in Kürze einen Konkurrenten weniger: Thomas Delaney steht vor einem Wechsel zum FC Sevilla.

Rubriklistenbild: © Christopher Neundorf/Kirchner-Media

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