Möglicher Transfer im Sommer

Roman Bürki auf dem Abstellgleis: BVB-Torwart nun im Visier von Niko Kovac

Roman Bürki profitiert beim BVB von der Verletzung von Marwin Hitz. Doch am Ende der Saison könnte dennoch die Trennung erfolgen. Ein Ex-Bayern-Trainer soll interessiert sein.

Dortmund – Roman Bürki darf sich jetzt bei Borussia Dortmund beweisen. Nach der Verletzung von BVB-Torwart Marwin Hitz gegen RB Leipzig wird der 30-Jährige die letzten Saisonspiele im Tor bestreiten. Doch wie geht es danach für den Schweizer weiter? Ein Abschied wird immer wahrscheinlicher.

NameRoman Bürki
Geboren14. November 1990 (Alter 30 Jahre), Münsingen, Schweiz
Größe1,87 Meter
PartnerinMarlen Valderrama-Alvarez
Aktuelles TeamBorussia Dortmund (#1 / Torwart)

Roman Bürki (BVB): Ablöse steht fest, Torwart auf dem Abstellgleis

Denn nach der Absage von Peter Gulacsi läuft beim BVB alles auf einen Torwart hinaus: Gregor Kobel vom VfB Stuttgart. Er könnte die neue Nummer eins der Schwarz-Gelben werden. Da Marwin Hitz erst im Februar seinen Vertrag verlängerte, hätte Roman Bürki das Nachsehen und müsste sich einen neuen Klub suchen.

Immerhin: Die Ablöse wäre keine hohe Hürde. Das BVB-Preisschild für einen Transfer von Roman Bürki soll laut übereinstimmenden Medienberichten lediglich bei 5 Millionen Euro liegen. Das aktuelle Gehalt von kolportierten 6 Millionen Euro könnte eher ein Problem für andere Klubs werden.

BVB: AS Monaco mit Interesse an Verpflichtung von Roman Bürki

Bislang waren Interessenten BVB-Torwart rar gesät, doch jetzt kommt Bewegung in die Sache. Denn nach Informationen von France Football soll AS Monaco an einer Verpflichtung von Roman Bürki interessiert sein.

Trainer der Franzosen ist seit Juli 2020 der frühere Bayern-Coach Niko Kovac. Aktuell rangieren die Monegassen auf dem dritten Tabellenplatz und würden damit an der Champions-League-Qualifikation in der kommenden Saison teilnehmen. Allerdings wäre zwei Spieltage vor dem Saisonende auch noch der Sprung auf einen direkten Königsklassen-Platz möglich, ebenso wie das Abrutschen auf einen Europa-League-Rang.

Roman Bürki könnte den BVB im Sommer verlassen. Niko Kovac und AS Monaco sollen interessiert sein.

BVB: Roman Bürki im Fokus des AS Monaco mit Trainer Niko Kovac

Niko Kovac wünsche sich beim AS Monaco künftig mehr Stabilität auf der Torhüter-Position. Stammkeeper Benjamin Lecomte bekam zwar in 26 Liga-Einsätzen lediglich 26 Gegentore, wirkte jedoch gerade zu Saisonbeginn nicht immer sicher. Allerdings fing er sich in der Rückrunde und bekam in sechs Spielen in Folge zwischen dem 14. März und 25. April keinen einzigen Gegentreffer.

Dennoch sei eine Verpflichtung von Roman Bürki eine Option für die Monegassen, obwohl der Schweizer aufgrund von eben jener fehlender Stabilität seinen Status als Nummer eins beim BVB verlor.

BVB: Roman Bürki nicht der einzige Bundesliga-Torwart im Fokus von AS Monaco

Laut France Football habe Niko Kovac aber nicht nur den Dortmund-Keeper auf dem Zettel, sondern auch einen Bayern-Torwart: Alexander Nübel, der auch beim BVB gehandelt wurde. Beim früheren Schalker würde es aber lediglich um eine Leihe und nicht um einen Kauf gehen.

Während der Bayern-Keeper allerdings keine Chance hat, sich zu beweisen, könnte sich Roman Bürki in den kommenden Tagen in den Fokus anderer Klubs spielen. Nach der Verletzung von Marwin Hitz steht er wieder im Tor und könnte den Schwarz-Gelben sogar zu einem Titel verhelfen: im DFB-Pokal-Finale des BVB gegen RB Leipzig (zum Live-Ticker). Bereits 2017 gewann der Schweizer mit Borussia Dortmund den Pokal.

BVB: Roman Bürki winkt bei Borussia Dortmund ein Happy End

Zudem wäre er im Bundesliga-Endspurt gefordert, um den BVB in die Champions League zu führen. Die ersten 45 Minuten nach der Verletzung seines Torhüter-Kollegen verliefen allerdings nicht komplett nach Plan: Borussia Dortmund gewann zwar mit 3:2 in der Liga gegen RB Leipzig, Roman Bürki kassierte jedoch zwei Gegentore – eine große Schuld daran hatte er aber nicht.

Mit dem möglichen Pokalsieg und dem Einzug in die Champions League würde Roman Bürki ein Happy End beim BVB winken – oder aber der Keeper bleibt doch und stellt sich dem Konkurrenzkampf unter dem neuen Trainer Marco Rose.

Rubriklistenbild: © Martin Meissner/AFP

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