Borussia Dortmund äußert sich

Transfer-Aussage zu Roman Bürki überrascht: BVB offenbart plötzliche Wende in Torwart-Frage

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Die Personalie Roman Bürki (l.) wird hitzig diskutiert beim BVB. Neue Details geben Einblicke in die Zukunft des Torwarts.

Wer beim BVB schon länger in der Kritik steht, ist Roman Bürki. Verein und Torhüter hielten sich dazu eher bedeckt. Jetzt Borussia Dortmund etwas Licht ins Dunkel.

Dortmund – Wohl kaum eine Position wird beim BVB so hitzig diskutiert wie der Torwart-Posten – schließlich löste Marwin Hitz (33) Roman Bürki (30) sozusagen im fliegenden Wechsel ab. Ein überraschendes Statement von Borussia Dortmund könnte jetzt die Wende in der Debatte einläuten.

PersonRoman Bürki
Geboren14. November 1990 (Alter 30 Jahre), Münsingen, Schweiz
PositionTorwart
VereinBorussia Dortmund

BVB-Torwart Roman Bürki in der Kritik: Jetzt überrascht Borussia Dortmund mit Statement

Lange Zeit war Roman Bürki die unangefochtene Nummer 1 zwischen den Pfosten der Schwarz-Gelben. Seit dem 1. Juli läuft er im Dress des BVB auf. Lange war der Schweizer gesetzt, doch jetzt stand der 30-Jährige schon seit dem 22. Januar nicht mehr im Tor, seit der BVB gegen Borussia Mönchengladbach 4:2 verlor.

Das Spiel war der Auslöser für fortlaufende Torwart-Diskussion um Roman Bürki beim BVB, denn bei zwei Gegentoren sah der Keeper ganz schlecht aus. Auch die Statistik in der laufenden Saison spricht nicht für den Schweizer: In 18 Spielen musste er 26-mal hinter sich greifen. Insgesamt kassierte Borussia Dortmund 37 Tore.

BVB: Torwart Roman Bürki von Marwin Hitz abgelöst – Borussia Dortmund über die Torwart-Diskussion

Nach der Pleite fiel Roman Bürki drei Wochen mit einer Schulterverletzung aus. Danach kehrte er nicht mehr zurück zwischen die Pfosten. Marwin Hitz wurde unter BVB-Trainer Edin Terzic (38) die neue Nummer 1.

Inzwischen soll der BVB sogar erste Gespräche mit einem Bürki-Nachfolger führen. Roman Bürki muss sich also Sorgen machen – sollte man meinen. Denn Borussia Dortmund überrascht jetzt mit einem Statement zur Torwart-Diskussion.

Roman Bürki (l.) wurde von Marwin Hitz beim BVB abgelöst. Doch abgeschrieben ist der Torwart noch nicht.

Roman Bürki (BVB): Sebastian Kehl verrät Stand von Borussia Dortmund von Torwart-Debatte

Lizenzspieler-Leiter Sebastian Kehl verriet den Ruhr Nachrichten: „Wir haben mit ihm ausführlich gesprochen. Und die Situation ist sicher für ihn als jahrelange Nummer eins auch ungewohnt. Trotzdem sollte er sich weiter aufdrängen, so gut wie möglich anbieten, Gas geben und um seine nächste Chance kämpfen.“ Roman Bürki ist beim BVB offensichtlich noch nicht abgeschrieben.

Intern soll sogar davon ausgegangen werden, dass sich die Torhüter Roman Bürki und Marwin Hitz im Sommer einen offenen Zweikampf stellen werden. Den könnte Roman Bürki mit genug Selbstbewusstsein für sich entscheiden, schreiben die Ruhr Nachrichten. Grundsätzlich werde Roman Bürki zugetraut, bei richtiger Haltung und nötiger Selbstreflexion sogar gestärkt aus der derzeitigen Phase hervorzugehen.

Video: Fantalk: Torwarträtsel beim BVB: Warum ist Bürki wieder draußen?

Borussia Dortmund: Urteil von Marco Rose für Zukunft von BVB-Torwart Roman Bürki wichtig

Die Zukunft des Keepers von Borussia Dortmund hängt allerdings maßgeblich von einer weiteren Komponente ab: dem Trainer in spe, Marco Rose (44). Sein Urteil richtet über die Zukunft von Torwart Roman Bürki beim BVB.

Noch soll sich Marco Rose noch nicht dazu geäußert haben, wie er auf der Torhüter-Position plant, schreiben die Ruhr Nachrichten. Der kommende BVB-Trainer soll auch noch nicht mit dem Schweizer gesprochen haben. Der Vertrag von Roman Bürki geht noch bis zum 30. Juni 2023 – ein Wechsel scheint eher unwahrscheinlich, könne man aber nicht komplett ausschließen.