Nach Leihgeschäft mit Real Madrid

Neuzugang Reinier schwärmt: Warum der Einstieg beim BVB so leicht ist

Neuzugang Reinier fühlt sich beim BVB bisher sehr wohl.
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Neuzugang Reinier fühlt sich beim BVB bisher sehr wohl.

Das wird der BVB gerne hören. Neuzugang Reinier fühlt sich bei Borussia Dortmund sehr wohl. Ehemalige und aktuelle Spieler helfen beim Einstieg.

Dortmund - Mit einem besonders jungen Team geht der BVB in die bald startende Bundesliga-Saison. Neu dabei ist auch Reinier (18), den Borussia Dortmund per Leihe von Real Madrid locken konnte. Der scheint sich bereits pudelwohl bei den Schwarz-Gelben zu fühlen.

Name

Reinier

Geboren

19. Januar 2002 (Alter 18 Jahre), Brasilia, Brasilien

Größe

1, 85 m

Gewicht

72 kg

Aktuelles Team

Borussia Dortmund (Mittelfeld)

Beitrittsdaten

20. Januar 2020 (Real Madrid), 2019 (Flamengo Rio de Janeiro

Reinier nach Transfer zum BVB: Mit zarten 18 dennoch nicht der Jüngste bei Borussia Dortmund

Auf dem Platz konnte der Neuzugang noch nicht allzu viel zeigen, doch privat scheint er sich bestens mit seinen Mitspielern zu verstehen. Zuletzt entzückten Fotos auf Instagram von Reinier und BVB-Youngster Jude Bellingham die Fans. Diese zeigten sie bei einem gemeinsamen Abendessen.

Bei der Eingewöhnung geholfen hat sicherlich auch der Fakt, dass der Brasilianer trotz seines jungen Alters bei weitem nicht der Jüngste in der Mannschaft von Borussia Dortmund ist. Von Youssoufa Moukoko (15), Jude Bellingham (17) und Giovanni Reyna (17) wird er dabei noch unterboten. (Alle News zu Jude Bellingham auf RUHR24.de).

Reinier nach Transfer zum BVB: Mats Hummels unterstützt mit unbekanntem Talent

Bei Real Madrid war er noch der Jüngste, was Folgen mit sich brachte, wie er im Interview mit dem kicker erklärt. "Ich war immer der, der hochgenommen wurde bei Spielchen und Witzeleien, in die Mitte musste." Das wird ihm beim BVB wohl nicht blühen.

Ein weiterer Faktor, der den Einstand von Reinier in seinem neuen Umfeld einfacher macht, ist der Abwehrchef des BVB. Denn Mats Hummels (31) macht aktuell nicht nur mit seinem Sohn Instagram unsicher. "Er spricht sogar ein wenig Spanisch", verrät der Brasilianer. Ein Plus, ist das Spanische dem Portugiesischen doch sehr ähnlich.

Reinier nach Transfer zum BVB: Borussia Dortmund ein Begriff in Brasilien

Eine Anpassung, die Reinier in Dortmund nicht als Erster durchlaufen musste. Nach Legenden wie unter anderem Dede (42), Marcio Amoroso (47) und Ewerthon (39) ist Reinier nun bereits der zwölfte Brasilianer beim BVB.

Reinier (r.) trifft beim BVB auf ein junges, talentiertes Team.

Das scheint seine Gründe zu haben, wie er gegenüber dem kicker erklärt: "Den Brasilianern gefällt Borussia sehr. Es gibt eine große Anhängerschaft von Borussia Dortmund in Brasilien." Das liege vor allem am offensiven Fußball und der Möglichkeit für junge Spieler, sich zu entwickeln.

Reinier nach Transfer zum BVB: Youngster holte sich Ratschläge von Brasilianer zu Brasilianer

Zwei der drei genannten Legenden von Zuckerhut unterstützen Reinier dabei, sich beim BVB ebenfalls schnell und gut zu entwickeln. So wurde der neue BVB-Profi zuletzt beim Fußballspielen auf dem Beachvolleyballfeld mit Dede gesichtet.

Mit Marcio Amoroso hieß ihn per Videobotschaft ein weiterer BVB-Brasilianer in der neuen Heimat willkommen und richtete einige warme Worte an den Youngster. Der 46-Jährige holte 2002 die Meisterschaft mit Borussia Dortmund (alle News zum BVB auf RUHR24.de).

Reinier nach Transfer zum BVB: Einstand bei Borussia Dortmund wie erwartet einfach

Alles in allem zieht Reinier ein positives Fazit unter seine ersten Wochen beim BVB. "Meine Aufnahme war bestens: Training, Ratschläge, was auch immer", erklärt er gegenüber dem Fachmagazin. Überrascht hat ihn das nicht, hatte er doch von seinem neuen Arbeitgeber nichts anderes erwartet.

"Es ist aber schön, dass es sich bestätigt hat", resümiert der Brasilianer. Auf sein erstes Pflichtspiel wird der 18-Jährige aber noch warten müssen. Für das Spiel im DFB-Pokal am Montag (14. September) erklärte BVB-Trainer Lucien Favre (62), dass man ihm noch "ein wenig Zeit" geben solle.