Guerreiro vor Abgang

BVB-Transfer von Bensebaini fast fix: Berater grätscht dazwischen

Zwischen dem BVB und Borussia Mönchengladbach fanden schon etliche Transfers statt. Der von Bensebaini scheint fast in trockenen Tüchern zu sein.

Update, Samstag (10. Dezember), 18 Uhr: Jetzt überschlagen sich die Nachrichten um Bensebaini. Sein Wechsel – sollte er im Sommer erfolgen – wäre für den BVB nicht nur ablösefrei. Er würde auch die Lücke auf der linken Abwehrseite stopfen, die Raphael Guerreiro nur bedingt ausfüllen kann.

BVB-Transfer von Bensebaini fast fix: Berater grätscht dazwischen

Der Gladbach-Star soll nicht nur Wunschkandidat bei Borussia Dortmund sein, die Dortmunder sollen auch sein Transfer-Ziel sein. Jetzt bestätigte der Berater Bensebainis, Jaspal Singh Gill, auch bei Sport1, dass es Gespräche geben soll. Die beiden Parteien sollen sich auch schon getroffen haben.

Klingt vielversprechend, jedoch grätschte der Berater sofort dazwischen. „Es gibt aber auch Gespräche mit anderen internationalen Klubs.“ Angesichts des im Sommer auslaufenden Vertrages sei dies normal. Der BVB hat also namhafte Konkurrenz. Er betonte: „Ramy hat für sich noch keine finale Entscheidung getroffen.“ Sie stünden noch mit keinem Klub vor einer Einigung.

BVB vor Verpflichtung von Bensebaini: Transfer wäre gleich ein doppelter Coup

Erstmeldung, Samstag (10. Dezember): Was lange währt, wird offenbar endlich gut: Borussia Dortmund ist auf bestem Wege, sich die Dienste Ramy Bensebainis zu sichern. Der Linksverteidiger von Borussia Mönchengladbach ist schon lange beim BVB im Gespräch.

Genauer gesagt schon seit Frühjahr 2022. Was lange aber nur Spekulationen waren, verhärtet sich jetzt. Die Gespräche zwischen den Schwarz-Gelben und dem Management des Algeriers seien nach Sky-Informationen „sehr weit fortgeschritten“. Demzufolge sehe der Linksverteidiger seine Zukunft bei der Borussia aus Dortmund statt bei der aus Mönchengladbach.

Allerdings würde es sich bei der Verpflichtung nicht um einen Wintertransfer handeln. Der Abwehr-Profi käme erst im Sommer 2023 zu den Schwarz-Gelben.

Bensebaini zum BVB: Spieler-Transfer füllt Abwehr-Lücke im doppelten Sinn

Das hat gleich zwei Vorteile für die Westfalen vom Rheinlanddamm. Denn Ramy Bensebaini, dessen Vertrag im Sommer 2023 ausläuft, würde dann ablösefrei nach Dortmund kommen, im Winter hätte er noch 12 Millionen Euro Ablöse kosten sollen. Der Marktwert des 27-Jährigen liegt laut Transfermarkt.de bei 20 Millionen Euro.

Viel wichtiger aber ist der Aspekt, dass der Noch-Gladbacher eine Abwehr-Lücke bei Borussia Dortmund stopfen könnte – und auch das im doppelten Sinne. Denn Raphael Guerreiro, seit 2016 im Dienste der Schwarz-Gelben, ist zwar ein findiger Fußballer, fühlte sich aber auf der Verteidiger-Position nie so richtig wohl.

Borussia Dortmund vor Bensebaini-Verpflichtung: Transfer wäre Coup aus BVB-Sicht

Oft blitzten seine Schwächen auf: Sein Zug ins Mittelfeld konnte fatale Folgen haben. Bensebaini ist zwar durchaus auch offensiv veranlagt, vernachlässigt dabei aber nicht die Abwehr. Darüber hinaus droht das BVB-Aus von Raphael Guerreiro. Sein Vertrag läuft im Sommer 2023 aus. Laut den Ruhr Nachrichten (Bezahlinhalt) soll er nicht verlängern wollen.

BVB-Wunschspieler Ramy Bensebaini steht kurz vor dem Transfer nach Dortmund.

Einem – voraussichtlich – ablösefreien Abgang folgt also ein ablösefreier Zugang, der auf die zu besetzende Position optimal zugeschnitten ist. Sollte der Transfer von Bensebaini gelingen, wäre es durchaus ein doppelter Coup für die Dortmunder Borussia.

BVB und Borussia Mönchengladbach: Bensebaini-Transfer reiht sich bei Reus, Dahoud und Rose ein

Eine offizielle Verkündung – sollten die Gespräche noch weiter Form annehmen – dauert aber noch. Laut Sky dürfe der Spieler erst ab dem 1. Januar 2023 mit anderen Vereinen reden und einen Vertrag unterschreiben. Sollte es nicht eklatant schieflaufen, darf sich Borussia Dortmund aber wohl über einen neuen Außenverteidiger freuen.

Allerdings ist erwartbar, dass sich der BVB wieder dem Vorwurf stellen muss, sich beim Konkurrenten aus Gladbach zu bedienen. Auch die BVB-Profis Marco Reus, Thorgan Hazard oder Mahmoud Dahoud wechselten von der Elf vom Niederrhein nach Dortmund. Ebenso wie Terzic-Vorgänger Marco Rose.

Rubriklistenbild: © Christopher Neundorf/Kirchner-Media; Montage: RUHR24

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