Neuer Ausrüster-Vertrag

BVB sahnt ab: So viel bringt der neue Mega-Deal mit Puma

Borussia Dortmund hat sich mit Ausrüster Puma auf einen neuen Vertrag geeinigt. Der Deal bringt dem BVB mehrere hundert Millionen Euro ein.

  • Borussia Dortmund stellt mit einem millionenschweren Deal die Weichen für die Zukunft.
  • Der Vertrag mit dem aktuellen Ausrüster wird bis ins Jahr 2028 verlängert.
  • Dem BVB bringt die Zusammenarbeit mit Puma 250 Millionen Euro ein.

Geldsegen für den BVB: Neuer Vertrag mit Puma bringt 30 Millionen im Jahr

Sportlich läuft bei Borussia Dortmund aktuell nicht alles rund. Nach 11 Spieltagen belegt das Team von Trainer Lucien Favre (62) nur Rang 6 der Bundesliga-Tabelle. Finanziell hat BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (60) jetzt aber einen echten Coup gelandet.

Denn wie das Fachmagazin kicker in seiner Donnerstags-Ausgabe berichtet, einigten sich die Borussen mit ihrem langjährigen Ausrüster Puma auf eine Ausdehnung der Zusammenarbeit bis 2028.

Der Kontrakt mit dem Sportartikel-Hersteller soll dem BVB, der zur kommenden Saison auch einen neuen Trikot-Sponsor bekommt, insgesamt 250 Millionen Euro einbringen, was satten 30 Millionen pro Jahr entspricht. Bereits zu Beginn der kommenden Saison wird der ursprünglich bis 2022 laufende Vertrag um sechs weitere Jahre bis 2028 verlängert.

BVB vereinbart mit Puma kürzere Laufzeit als ursprünglich angedacht

Schon seit 2012/2013 wird Borussia Dortmund von Puma ausgestattet. Bisher brachte dem BVB die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen aus Herzogenaurach 9 Millionen Euro jährlich ein. Durch die vorzeitige Verlängerung hat sich diese Summe nun mehr als verdreifacht.

Bereits vor einigen Monaten kamen Berichte über eine Fortsetzung des Puma-Deals auf, damals gingen Insider allerdings noch von einem Zeitrahmen von 10 Jahren aus. Nach kicker-Informationen hat der BVB jetzt selbst von einem derart langfristigen Agreement abgesehen. Demnach wolle man sich "in einem Marktumfeld, das in seiner Entwicklung schwer vorhersehbar ist, nicht so lange binden".

BVB rückt durch Puma-Deal näher an den FC Bayern heran

Im nationalen Vergleich ist der BVB damit zwar noch deutlich hinter dem Liga-Krösus FC Bayern München angesiedelt. Dem Rekordmeister bringt sein Deal mit Ausrüster Adidas laut Ruhr Nachrichten 60 Millionen Euro jährlich ein. Doppelt so viel, wie Borussia Dortmund ab 1. Juli 2020 von Puma bekommt.

Dennoch sehen sich die schwarzgelben Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der bei einigen Fans des BVB in der Kritik steht, und Carsten Cramer (50) mit dem 250-Millionen-Deal für die Zukunft gut aufgestellt. Und sind finanziell einen Schritt näher an den FC Bayern herangerückt. Spätestens am kommenden Montag (25. November) soll der Ausrüster-Deal auf der Aktionärsversammlung des BVB in der Westfalenhalle verkündet werden.

Sportlich steht für den BVB nun die Partie gegen den SC Paderborn an - wir berichten im Live-Ticker. Außerdem könnt ihr das Spiel von Borussia Dortmund live im TV und im Stream verfolgen.

Nach dem Paderborn-Debakel steht Lucien Favre beim BVB vor dem Aus. Nach dem Spiel gab es eine Krisensitzung. Das haben zudem Marco Reus (30), Mats Hummels (30) und Michael Zorc (56) gesagt. Steht Lucien Favre vor dem Aus? Viele geeignete Kandidaten gibt es aktuell nicht. Doch der eine oder andere Name kursiert als Nachfolger beim BVB von Lucien Favre schon in den Medien und bei Fans. Heute (24. November) gegen 12 Uhr wird auf der Jahreshauptversammlung beim BVB die Rede von Hans-Joachim Watzke erwartet - mit Sicherheit geht es auch um die blamable Vorstellung gegen den SC Paderborn. 

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