Aus Angst vor Coronavirus

PSG gegen den BVB ohne Zuschauer: Das passiert mit den Tickets

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Das Spiel des BVB in Paris findet ohne Zuschauer statt.

Das Champions-League-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Borussia Dortmund findet vor leeren Rängen statt. Der BVB teilt mit, was mit den Tickets geschieht.

  • Borussia Dortmund trifft im Champions-League-Achtelfinale auf PSG.
  • Das Rückspiel findet am Mittwoch (11. März) um 21 Uhr unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
  • Das passiert mit den verfallenen Tickets.

Update, Donnerstag (12. März), 2.14 Uhr: Vor leeren Rängen in Paris zeigte Borussia Dortmund eine schwache Leistung. Die Mannschaft von Lucien Favre verlor mit 0:2.

Der BVB (die Einzelkritik und Noten nach dem Champions-League-Aus gegen BVB) kann sich damit voll auf die Bundesliga konzentrieren. Dort empfängt man im Derby - ebenfalls vor leeren Rängen - den FC Schalke 04.

Update, Montag (9. März), 15.04 Uhr: Paris - Die Begegnung zwischen Paris Saint-Germain und dem BVB findet hinter verschlossenen Türen stattfindet. Doch was geschieht mit den erworbenen Tickets? 

PSG gegen BVB: Borussia Dortmund erstattet Kaufpreis für Tickets

Hierzu hat Borussia Dortmund am Mittwoch Stellung bezogen: "Liebe BVB-Fans, es tut uns wirklich in der Seele weh, dass wir in Paris auf Euch und Euren Support verzichten müssen! Den Kaufpreis fürs Ticket erstatten wir Euch selbstverständlich zurück", richtet sich der BVB vor dem Champions-League-Rückspiel gegen PSG (zum Live-Ticker) auf der vereinseigenen Homepage an die Fans. 

Über die genaue Vorgehensweise will der Verein die Betroffenen in den kommenden Tagen persönlich informieren. Eine endgültige Entscheidung fürs Derby zwischen dem BVB und Schalke steht Stand heute (9. März) noch aus.

Update, Montag (9. März), 11.57 Uhr: Die Befürchtungen vieler BVB-Fans werden wahr. Das Champions League-Spiel zwischen PSG und dem BVB (die Partie wird live im TV und Live-Stream übertragen) wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Champions League: PSG gegen den BVB findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt

Dies gab die Pariser Polizei soeben auf Twitter bekannt: "In Anwendung an die vom Verteidigungsrat angekündigten Maßnahmen entschied der Präfekt der Polizei, dass das Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Borussia Dortmund hinter verschlossenen Türen stattfindet", heißt es in der Mitteilung.

Grund für die Entscheidung ist das in Frankreich und Europa grassierende Coronavirus. Die französische Regierung beschloss daher am Sonntagabend, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern zu verbieten.

Update, Montag (9. März), 11.33 Uhr: Paris - Dass Borussia Dortmunds Gastspiel in der Champions League unter normalen Bedingungen stattfindet, wird immer unwahrscheinlicher. Zudem hat die UEFA bereits eine erste einschneidende Maßnahme ergriffen. 

Coronavirus: PSG gegen BVB wohl vor leeren Rängen - UEFA ergreift erste Maßnahme

Wie die französische Sportzeitung L’Éq uipe berichtet, wird das Champions-League-Spiel zwischenParis Saint-Germain und Borussia Dortmund wegen des Coronavirus wohl unter Ausschuss der Öffentlichkeit stattfinden. Eine offizielle Entscheidung hierüber soll allerdings erst im Laufe des heutigen Tages (9. März) fallen.

Derweil hat die UEFA bereits eine erste Entscheidung getroffen. Im Anschluss an die Begegnung wird es keine Mixed Zone geben. 

Interviews werde es lediglich durch die am Spielfeld zugelassenen TV-Sender geben. Zuvor haben die Pariser ihr Stadion, den Prinzenpark, noch aufwendig desinfizieren lassen. 

Update, Sonntag (8. März), 22.00 Uhr: Paris - Nun scheint es immer gewisser, dass das Champions League-Spiel zwischen dem BVB und Paris Saint-Germain am Mittwoch (11. März) vor leeren Rängen stattfinden könnte. Das lässt eine Verordnung der Regierung Frankreichs erahnen.

PSG - BVB in Champions League-Partie: Geisterspiel wegen Coronavirus?

In der Verordnung der Regierung am Sonntag (8. März) heißt es, dass Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern untersagt seien. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP noch am Sonntagabend. Das Verbot trete umgehend in Kraft, erklärte  Gesundheitsminister Olivier Véran (39).

Damit wolle Frankreich die sich weiter ausbreitende Corona-Epidemie eindämmen. Ausnahmen solle es nur für gesellschaftlich relevante Veranstaltungen geben, wie AFP weiter berichtet. Darunter fallen etwa Demonstrationen. Eine spezifische Aussage zum BVB-Spiel in der französischen Hauptstadt gab es nicht. Das Verbot wird das Champions League-Spiel aber wahrscheinlich zum Geisterspiel werden lassen.

Update, Dienstag (3. März), 14.30 Uhr: Das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und dem BVB, vor dem Axel Witsel BVB-Talent Erling Haaland in Schutz nahm, wird trotz Coronavirus definitiv stattfinden. Das hat Frankreichs Sportministerin Roxana Maracineanu am Dienstag offiziell bestätigt. Eine Austragung der Begegnung unter Ausschluss der Zuschauer ist aber noch nicht ganz vom Tisch. 

PSG - BVB: Champions League-Partie findet trotz Coronavirus statt

Es deutet derzeit aber nur wenig daraufhin, dass dieses Gedankenspiel in die Tat umgesetzt wird. Laut Maracineanu sei die Möglichkeit eines Geisterspiels eine reine Hypothese. Auch das Bundesligaspiel des BVB bei Borussia Mönchengladbach kann stattfinden

Update, Montag (2. März), 18.30 Uhr: Dortmund - Bei Borussia Dortmund geht man aktuell noch davon aus, dass das Champions League-Spiel gegen Paris St. Germain wie geplant stattfindet. Gegenüber den Ruhr Nachrichten sagte ein Sprecher des BVB (die Partie gegen Gladbach im Live-Ticker):

"Mir ist – Stand jetzt – überhaupt nichts von einer Absage bekannt. Die Großveranstaltungsabsage in Frankreich bezieht sich meiner Kenntnis nach auf Hallenveranstaltungen".

Erstmeldung, Sonntag (1. März): Am Wochenende mussten in der italienischen Serie A bereits fünf Spiele wegen des grassierenden Coronavirus abgesagt werden. Nun hat auch Frankreich Konsequenzen gezogen.

Coronavirus: Champions-League-Duell des BVB gegen Paris Saint-Germain in Gefahr

Am Samstag (29. Februar) fiel durch den Verteidigungs- und Ministerrat die Entscheidung, dass in Frankreich künftig Großveranstaltungen mit über 5.000 Teilnehmern untersagt sind. Die Entscheidung ist der Ausbreitung dem Coronavirus geschuldet, wie der Sportbuzzer berichtet.

Darunter fiele selbstverständlich auch die Partie des BVB im Parc des Princes, wo der französische Meister Paris Saint-Germain seine Spiele austrägt. Das PSG-Stadion bietet bei Champions-League-Spielen Platz für 48.000 Zuschauer und wäre beim Rückspiel des Achtelfinales am 11. März (das Hinspiel gewann Borussia Dortmund mit 2:1) gut gefüllt.

Coronavirus: BVB trifft Vorsichtsmaßnahmen

In ihren heimischen Ligen feierten beide Teams am Wochenende Erfolge. Borussia Dortmund gelang ein zäher 1:0-Erfolg gegen den SC Freiburg (der BVB-Ticker zum Nachlesen), während PSG gar mit 4:0 gegen Dijon siegreich blieb. Beide Teams entschieden sich unter gesteigerten Sicherheitsvorkehrungen dazu, die Spiele stattfinden zu lassen.

Zum Schutz gegen das Coronavirus wurde in Dortmund (die aktuelle Lage im Live-Ticker) im gesamten Signal Iduna Desinfektionsstationen aufgebaut. Außerdem gab der BVB, der im Derby gegen Schalke 04 zum Siegen verdammt ist, aufgrund der Ansteckungsgefahr bekannt, dass die Profis vorerst nicht mehr für Selfies und Autogramme zur Verfügung stehen werden.

Coronavirus: PSG verzichtet auf Einlaufkinder

Auch PSG sorgte sich um die Sicherheit aller Beteiligten und verhängte daher laut einem Bericht von Sport1 ein Handschlagverbot an seine Spieler. Dadurch entfiel das übliche Abklatschen mit der gegnerischen Mannschaft vor dem Spiel.

Außerdem verzichtete Paris Saint-Germain wegen der Coronavirus-Gefahr darauf, wie gewohnt Kinder mit den Stars ins Stadion einlaufen zu lassen. Ob die Partie gegen Dijon überhaupt angepfiffen werden könne, stand lange auf der Kippe.

Coronavirus: Auch PSG ist nicht untätig

Schließlich entschied man sich dafür, das Spiel stattfinden zu lassen. Anders als bei einem Halbmarathon in Paris, der am Wochenende hätte stattfinden sollen. Dieser wurde nämlich aufgrund des Coronavirus abgesagt.

Dieses Schicksal könnte nun auch der Champions-League-Partie zwischen PSG und BVB drohen. Während die Terminknappheit bei der UEFA ein Problem darstellt, sollte dennoch die Sicherheit der Beteiligten im Vordergrund stehen.