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BVB-Problem mit Youssoufa Moukoko: Berater will „unbedingt“ sein Ziel erreichen

Ein Gipfel um die BVB-Zukunft von Youssoufa Moukoko verlief ergebnislos. Sein Berater soll aber ein bestimmtes Ziel verfolgen – im Ausland.

Dortmund – Die Transfer-Posse um Youssoufa Moukoko bei Borussia Dortmund nimmt immer groteskere Züge an. Der Vertrag des deutschen Nationalstürmers läuft bekanntlich zum Saisonende aus. Der BVB möchte mit dem 18-Jährigen verlängern, doch längst bieten sich dem Youngster auch andere Möglichkeiten.

BVB-Problem mit Youssoufa Moukoko: Berater will „unbedingt“ sein Ziel erreichen

Allen voran der FC Chelsea soll den Stürmer mit viel Geld locken. Das BVB-Angebot für Youssoufa Moukoko über rund 3 Millionen Euro jährlich, wie Sport1 und Sky berichten, könnte zu gering sein. Medienberichten zufolge fordere der 18-Jährige ein höheres Gehalt.

Gegen die Geldgier-Vorwürfe wehrt sich das BVB-Ass Youssoufa Moukoko via Instagram: „Ich bin und werde nie größer als der Verein sein und am Ende bin ich nur ein kleiner Teil dessen.“ Doch als treibende Kraft gilt vor allem sein Berater Patrick Williams. Wie The Athletic jetzt berichtet, möchte der 44-Jährige sein Transfer-Ziel für seinen Schützling „unbedingt“ erreichen.

Berater von BVB-Stürmer Youssoufa Moukoko plädiert für Wechsel nach England

Womöglich könnte es Youssoufa Moukoko tatsächlich im Sommer von Borussia Dortmund zum FC Chelsea ziehen. Reporter Raphael Honigstein lässt in einer Antwort auf Fan-Fragen bei The Athletic aufhorchen (alle BVB-Transfer-News bei RUHR24).

„Sein Agent möchte ihn für die neue Saison unbedingt in die Premier League holen, daher bin ich mir nicht sicher, ob eine Einigung erzielt werden kann“, so der deutsche Journalist, der auch für den Spiegel arbeitet.

BVB-Gehalt zu wenig? Youssoufa Moukoko könnte bei Chelsea oder Barcelona mehr verdienen

Patrick Williams, der Berater von Youssoufa Moukoko, arbeitet für die Firma Wasserman, die viele Spieler aus der englischen Premier League betreut. Unter anderem lassen sich Aymeric Laporte, Nathan Ake und John Stones (allesamt Manchester City) von der Agentur beraten.

Wie entscheidet sich BVB-Stürmer Youssoufa Moukoko?

Moukoko könnte folgen, der FC Chelsea soll ein üppiges Gehalt mitsamt Handgeld bieten. Auch der FC Barcelona buhlt um den Stürmer. Der BVB möchte hingegen auf ein neues Gehaltssystem setzen, ein leistungsbezogenes Modell.

Setzt der Stürmer alles auf die Karte „Geld“, hätte Dortmund wohl keine Chance. Ein üppiges Gehalt kann und will der BVB Youssoufa Moukoko nicht bieten. Das betont auch The-Athletic-Reporter Raphael Honigstein: „Sie sind sich ihrer Lohnstruktur sehr bewusst.“ In Sachen Spielpraxis und Wohlfühlfaktor dürfte aber die Borussia die Nase vorn haben.

BVB-Gipfel um Youssoufa Moukoko: Treffen am 22. Dezember verläuft ergebnislos

Laut Sky und Sport1 soll es am 22. Dezember ein Treffen zwischen BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Sebastian Kehl, Trainer Edin Terzic sowie Moukoko-Berater Patrick Williams gegeben haben. Ob der Agent hier von seinen England-Plänen erzählt hat?

Eine Entscheidung steht zumindest weiter aus. „Von einer Einigung sind beide Lager noch deutlich entfernt“, berichtet Sky. Im Januar soll es ein erneutes Treffen geben.

Rubriklistenbild: © Dennis Ewert/RHR-Foto - Montage: RUHR24