Rückkehr nach Spanien?

Paco Alcacer lobt die Bundesliga und lässt seine Zukunft beim BVB dennoch offen: Das sagt Michael Zorc

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Paco Alcacer vom BVB denkt an eine Rückkehr nach Spanien

Paco Alcacer (26) fehlt dem BVB derzeit wegen einer Verletzung. In einem Interview äußert sich der Stürmer nun ungewöhnlich offen über seine Zukunft. So reagiert Sportdirektor Michael Zorc (57).

  • Paco Alcacer lobt die Bundesliga und das Westfalenstadion.
  • Der Spanier würde aber gerne in sein Heimatland zurückkehren.
  • Beim BVB läuft derweil die Suche nach einem weiteren Stürmer. 

BVB-Sportdirekor kommentiert Gerüchte um Spanien-Rückkehr von Paco Alcácer

Update, Mittwoch (4. Dezember), 23.15 Uhr: Sportdirektor Michael Zorc sieht die Aussagen von Paco Alcácer nicht mit Sorge. Gegenüber der Bild sagte er: „Dass ein Stürmer, der aus Spanien stammt, sagt, dass er irgendwann mal wieder in dort spielen will, ist für mich wenig verwunderlich.“

Erstmeldung, Donnerstag (28. Oktober): Aktuell fehlt Paco Alcacer (26) dem BVB wieder einmal wegen einer Verletzung. Auch ein Einsatz am Samstag in Berlin ist unwahrscheinlich. In einem Interview mit der spanischen Sportzeitung Marca gab Paco  Alcacer jetzt Einblicke in sein Leben in Deutschland und seine Zukunftsplanung.

Paco Alcacer lobt die Stimmung in den Stadien – besonders beim BVB 

Seinen Wechsel in die Bundesliga bereut der Stürmer demnach nicht. 2018 wechselte Paco Alcacer vom FC Barcelona zum BVB. In der Bundesliga gefällt ihm besonders die Stimmung in den Stadien: „Hier sind die Stadien überall voll“, soAlcacer. In Spanien sei das undenkbar. Besonders die Stimmung beim BVB lobt er. Das Stadion sei einzigartig und die Atmosphäre beeindruckend.

Alcacer vermisst Spanien – Rückkehr schon bald? 

Paco Alcacer lässt aber auch durchblicken, dass er seine spanische Heimat vermisst. „Ich vermisse Spanien wegen des Wetters, des Essens und der Lebensart“, gibt sich der 26-jährige wehmütig. Wegen seiner Verletzung verpasste Alcacer die Rückkehr zu seinem Ex-Klub im gestrigen Championsleague-Spiel.

Deshalb sei für den Spanier eine Rückkehr in die Heimat "beschlossene Sache", sagt Alcacer, der den Zeitpunkt allerdings noch offen lässt: „Ich weiß nicht, wo ich spielen werde. Genauso wenig wie ich weiß, was die Zukunft für mich bereithält“. Im kommenden Bundesliga-Spiel gegen Hertha BSC wird er dem BVB jedenfalls fehlen (wir berichten im Live-Ticker). Sein Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2023.

Alcacer über die Krise beim BVB: "Dortmund ist ein großer Klub"

Die aktuelle Berichterstattung über den kriselnden BVB bekommt der Spanier jedoch nicht so richtig mit. "Die Wahrheit ist: Ich verstehe nicht viel deutsch. Ich weiß nicht, was die lokale Presse schreibt", so Alcacer.

Der Stürmer ist sich aber auch sicher, dass die kritischen Stimmen schnell verstummen, wenn die Ergebnisse wieder stimmen.

Neuer Stürmer für den BVB? Die Suche läuft auch Hochtouren 

Auch wegen der Verletzungsanfälligkeit Alcacer s sucht der BVB aktuell auf Hochtouren nach einem weiteren Stürmer. Dabei kristallisieren sich offenbar zwei Kandidaten heraus. So intensivieren sich die Gerüchte um Olivier Giroud (33, FC Chelsea) und Mario Mandzukic (33, Juventus Turin).

Beide sollen den Spanier entlasten und bereitstehen, wenn Alcacer - wie beim Auswärtsspiel in Berlin (hier könnt ihr die BVB-Partie live im TV und im Stream sehen) - wegen einer seiner zahlreichen Verletzungen erneut ausfällt. Eine langfristige Alternative, falls der Spanier den BVB tatsächlich schon bald verlassen sollte, sind beide aufgrund ihres Alters allerdings nicht.

Maximilian Philipp, der ehemalige BVB-Stürmer, erlebt aktuell ein Hoch in Russland. Bei Dynamo Moskau gibt es Tore am Fließband. Die Frage kommt aktuell auf, ob Borussia Dortmund ihn hätte behalten sollen. 

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