Letzte Saison traf es rund 500 Fans

Auch in der Saison 2019/20": No-Show-Rate" bleibt beim BVB trotz Corona-Pandemie bestehen

Borussia Dortmund hält trotz Corona-Pandemie an der "No-Show-Rate" für Dauerkarten fest.
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Borussia Dortmund hält trotz Corona-Pandemie an der "No-Show-Rate" für Dauerkarten fest.

Borussia Dortmund hält trotz der Corona-Pandemie an der "No-Show-Rate" fest. Die gilt beim BVB seit der Saison 2018/19 für Dauerkarteninhaber.

  • Borussia Dortmund hält auch in der Saison 2019/20 an seiner "No-Show-Rate" fest.
  • Mit dieser können Fans ihre Dauerkarte verlieren, wenn sie zu selten im Stadion waren.
  • Wegen der Corona-Pandemie sei die nötige Anzahl von Spielen aber noch offen.

Dortmund – Wer als BVB-Fan seine Dauerkarte nicht ausreichend nutzt, dem droht der Verlust des begehrten Abos. Diese im Jahr 2018 eingeführte Maßnahme will Borussia Dortmund auch für die Saison 2019/20 anwenden.

Verein

Borussia Dortmund

Trainer

Lucien Favre

Stadion

Signal Iduna Park

Zuschauer

81.365

Hauptsponsoren

1&1 / Evonik Industries

Trainingsplatz

Trainingsgelände Hohenbuschei

BVB: "No-Show-Rate" gilt für Dauerkartenbesitzer seit der Saison 2018/19

55.000 Dauerkarten verkaufte der BVB, auf dessen inoffizieller Abschussliste vier Spieler stehen sollen, jährlich an ihre Anhänger. Da einige der Ticketinhaber davon in der jüngeren Vergangenheit offenbar zu selten Gebrauch machten, führte Borussia Dortmund (alle BVB-Texte auf RUHR24.de) zur Saison 2018/19 eine "No-Show-Rate" ein. 

Fans, die in einer Saison weniger als zehn Heimspiele besuchen, sollten ihre Dauerkarten verlieren. Im ersten Jahr traf diese Maßnahme rund 500 Personen. Die freigewordenen Ticket-Abos wurden über die Warteliste neu vergeben.

BVB wendet "No-Show-Rate" auch in der Saison 2019/20 an 

Wie die Ruhr Nachrichten (Bezahlartikel) berichten, gilt diese Regelung auch für die Saison 2019/20. Da es wegen der Corona-Pandemie insgesamt nur zwölf Heimspiele vor Zuschauern gab, sei die genaue Anzahl der nötigen Stadionbesuche aber noch nicht endgültig entschieden.

Am 29. Februar konnte der BVB im Heimspiel gegen den SC Freiburg letztmals vor Zuschauern auflaufen.

"Wir werden die Corona-Situation sicherlich berücksichtigen und werden das Thema No-Show-Rate mit größtmöglicher Sensibilität und größtmöglichem Fingerspitzengefühl behandeln", erklärte Carsten Cramer (51) gegenüber den Ruhr Nachrichten

BVB: Carsten Cramer will trotz Corona-Pandemie nicht "alle Spielregeln" aussetzen 

Trotz der besonderen Situation in der abgelaufenen Saison sehe der BVB -Geschäftsführer keine Veranlassung, "alle Spielregeln auszusetzen". Für Fans, die bei weniger als drei Heimspielen anwesend waren, dürfte es demnach künftig wohl keine Dauerkarte mehr geben.

Inhaber von Saisontickets können dieses an Freunde oder Bekannte weitergeben. Mit dem Ticketzweitmarkt gibt Borussia Dortmund seinen Anhängern zudem die Gelegenheit, ihre Karte flexibel anderen Personen anzubieten. Auch ohne Verkauf gilt das Ticket dann als genutzt (mit Ausnahme der Blöcke 12, 13 sowie VIP-Karten).