Verteidiger wird deutlich

Niklas Süle total genervt: BVB-Neuzugang sieht eklatante Schwäche

Erst Mats Hummels, dann Niklas Süle. Das Innenverteidiger-Duo vom BVB schimpfte nach dem Unentschieden gegen den FC Sevilla.

Dortmund – Das 1:1 von Borussia Dortmund gegen den FC Sevilla am vergangenen Dienstag (11. Oktober) hat die BVB-Stars frustriert zurückgelassen. Kapitän Mats Hummels machte nach der Partie am Amazon-Mikro seinen Unmut freien Lauf. „Es muss aus manchen Köpfen heraus, dass Fußball nicht sexy sein muss, dass erfolgreicher Fußball nicht Hacke, Spitze eins, zwei, drei auf fünf Metern heißt“, polterte er. Innenverteidiger-Kollege Niklas Süle legte nach: „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut gepresst, wir haben das ganz schlecht gemacht als Team.“

NameNiklas Süle
Geboren3. September 1995 (Alter 27 Jahre), Frankfurt am Main
Größe1,95 Meter
Aktuelles TeamBorussia Dortmund

BVB-Star sieht eklatante Schwäche: Niklas Süle total genervt

Süle prangerte an: „Wir haben dumme Fouls gemacht und das in der Kabine angesprochen. Das unterbindet nämlich das Pressing. Wir müssen uns steigern, da geht es nicht um zwei Spieler, sondern um alle zehn. Da müssen wir uns verbessern.“

Süle, im Sommer ablösefrei vom FC Bayern zum BVB gewechselt, zeigte sich total genervt, als er über das zwischenzeitliche 0:1 sprach. „Wir haben wieder ein scheiß Standard-Tor kassiert“, motzte der 27-Jährige nach dem Champions-League-Auftritt.

BVB-Verteidiger Niklas Süle motzt über Standardschwäche

„Da müssen wir uns wirklich zusammensetzen, weil das viel mit Einstellung zu tun hat“, wurde Süle deutlich. „Dass man es mehr verteidigen will, als der Gegner. Da sehe ich ein Problem aktuell bei uns.“

Wegen eines Standardtores liege der BVB hinten und müsse einem Rückstand hinterherrennen. „Es ist das einfachste, Standards zu verteidigen, wenn man es mehr will als der Gegner.“

Niklas Süle ist genervt vom Standard-Problem beim BVB.

„Es geht gegen den Mann, da gibt es klare Zuteilungen, das müssen wir einfach besser machen.“ Man müsse insgesamt „mehr investieren, auch im Training“, sagte Süle.

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