Bankdrücker

BVB hat einen Schulz-Traum: Die Realität ist düster

Der BVB will endlich Nico Schulz loswerden. Doch so einfach ist es nicht.

Dortmund – Die Klub-Bosse von Borussia Dortmund träumen vom Coup: Nico Schulz soll schnellstmöglich den Verein verlassen, er hatte bereits im vergangenen Sommer transferiert werden sollen. Doch das Telefon von Sportdirektor Sebastian Kehl steht still: Angebote für den Linksverteidiger gibt es nicht, berichten die Ruhr Nachrichten (BVB-Transfer-News bei RUHR24).

BVB hat einen Schulz-Traum: Die Realität ist düster

Selbst das kolportierte Interesse von Lazio Rom an Nico Schulz sei nicht annähernd so konkret gewesen wie angenommen. Die BVB-Bosse sind geknickt: Sie müssen einen ihrer Top-Verdiener weiter durchfüttern.

Nico Schulz selbst hat offenbar auch überhaupt kein Interesse mehr darin, beim BVB zu bleiben. Der von Trainer Edin Terzic aussortierte 29-Jährige ist zwar mit ins Trainingslager nach Marbella gereist, doch lasse er unter der spanischen Sonne „jegliche Intensität vermissen“, so die Ruhr Nachrichten (Bezahlinhalt).

BVB bleibt auf Schulz sitzen: Gehalt und fehlende Spielpraxis schrecken Klubs ab

Nico Schulz und sein Berater suchen nach Lösungen. Doch bis dato lassen sich keine finden, was wohl auch mit dem fürstlichen Gehalt des Linksverteidigers zu tun hat: Er soll beim BVB bis zu sechs Millionen Euro jährlich kassieren.

Und wird dies wohl auch in den kommenden Monaten noch. „Es spricht einiges dafür, dass Nico Schulz bei Borussia Dortmund mindestens ein weiteres halbes Jahr, wenn nicht sogar bis zum Ende der Vertragslaufzeit 2024 auf der Gehaltsliste stehen wird“, schreiben die Ruhr Nachrichten.

Bankdrücker: Nico Schulz darf beim BVB seit geraumer Zeit nur noch zuschauen.

Potenzielle Interessenten soll nicht nur das üppige Gehalt des Außenverteidigers abschrecken, sie sollen auch an den Qualitäten des Außenverteidigers zweifeln. Schließlich kommt der 29-Jährige seit Monaten nicht mehr zum Einsatz.

Sein bis dato letztes Pflichtspiel für den BVB hat er am 7. Mai 2022 bestritten. Am 16. März vergangenen Jahres hat er das letzte Mal über 90 Minuten in einem Punktspiel auf dem Platz gestanden.

BVB-Flop lässt die schwarz-gelbe Vereinskasse bluten

Nico Schulz schloss sich im Sommer 2019 dem BVB an. Er war für 25 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim ins Ruhrgebiet gewechselt. Die Erwartungen an seine Person konnte er in keinster Weise erfüllen.

Aus dem temporeichen Außenverteidiger wurde ein teures Missverständnis. Sollte der BVB-Flop seinen Vertrag aussitzen, kostet er den BVB bis zu 65,5 Millionen Euro.

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