Auswirkungen durch Covid-19-Pandemie

Vier Härtefälle: Coronavirus-Pause trifft Wackelkandidaten beim BVB

Thomas Delaney (r.) ist beim BVB auch wegen einer Verletzung weit ins Hintertreffen geraten.
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Thomas Delaney (r.) ist beim BVB auch wegen einer Verletzung weit ins Hintertreffen geraten.

Das Coronavirus trifft vier Wackelkandidaten beim BVB. Die lange Pause stellt die Härtefälle von Borussia Dortmund vor unterschiedliche Szenarien.

  • Lange verletzte Spieler haben beim BVB kaum Chancen, sich nochmal zu präsentieren.
  • Auch der durch das Coronavirus schwierige Transfermarkt wird zum Problem.
  • Für junge Spieler könnte sich bei Borussia Dortmund eine neue Chance ergeben.

Dortmund - Die Auswirkungen der durch das Coronavirus ausgelösten Pandemie sind gewaltig. Auch den Fußball trifft die Krise hart und einige Spieler bei Borussia Dortmund besonders. Ihre Zukunft beim BVB ist noch gefährdeter als zuvor.

BVB: Thomas Delaney war lange verletzt und bekommt wohl neue Konkurrenz

Zutreffen könnte dies zum Beispiel auf einen Spieler, der in der vergangenen Saison noch Stammspieler beim BVB war: Thomas Delaney (28). In dieser Saison hingegen kommt der Däne nur auf neun Pflichtspiele. 

Auch bedingt durch eine Verletzung, die ihn seit November außer Gefecht setzt, hat der Däne keinen leichten Stand mehr in Dortmund.

BVB kämpft um Mittelfeldspieler Jude Bellingham

Die Neuzugänge Julian Brandt (23) und Emre Can (26) haben sich mittlerweile den Platz im zentralen Mittelfeld erkämpft. Zudem kommt wohl im Sommer weitere Konkurrenz: Der BVB liegt im Rennen um Mittelfeldtalent Jude Bellingham (16) wohl vorne

Gut möglich, dass Thomas Delaney mit der Hoffnung auf mehr Spielzeit einen Vereinswechsel im Sommer anstrebt. Die Lage auf dem Transfermarkt ist durch das Coronavirus allerdings nicht einfach und verschenken wird der BVB den Mittelfeldspieler nicht ohne Not.

BVB: Auch für Mahmoud Dahoud ist die Situation bei Borussia Dortmund schwierig

Ein weiterer Mittelfeldspieler hat einen ähnlich schweren Stand: Mahmoud Dahoud (24) kommt beim BVB maximal zu Kurzeinsätzen. Mahmoud Dahoud, dessen Berater die Zukunftspläne des BVB-Spielers vorstellte, hat in Dortmund noch einen Vertrag bis 2022.

Für junge Spieler wie Leonardo Balerdi (l.) könnte die aktuelle Situation eine neue Chance bedeuten.

Auch hier wäre bei einem Wechsel im Sommer also eine Ablösesumme fällig, die Vereine in diesen Krisenzeiten abschrecken könnte. Aufgrund der aktuellen Pause in der Bundesliga ist zudem fraglich, ob Mo Dahoud nochmal die Chance bekommt, für andere Vereine vorzuspielen.

Neue Chance beim BVB? Diese Spieler schöpfen neue Hoffnung

Besonders junge Spieler könnten von der aktuellen Situation allerdings auch profitieren. Sollte die Bundesliga den Spielbetrieb wieder aufnehmen, würden viele Spiele in kurzer Zeit stattfinden. 

Große Kader und viel Rotation wären wohl die Folge. Die Chance für bisher kaum berücksichtigte Spieler wie Leonardo Balerdi (21) - dessen Verbleib beim BVB wohl von Trainer Lucien Favre abhängt - oder Tobias Raschl (20)?

Trainer Lucien Favre (62) würde diesen Spielern mit Perspektive wohl im Zweifelsfall eher Einsatzzeit geben als den Spielern, die schon lange keine Rolle mehr spielen und wohl ohnehin keine Zukunft beim BVB haben.