„Es ist beinahe skurril“

BVB: Michael Zorc spricht Klartext – eine Sache nervt besonders

Der BVB hat 3:1 beim VfL Wolfsburg gewonnen. Nach dem Spiel findet Sportdirektor Michael Zorc dennoch deutliche Worte – ein Umstand ärgert ihn besonders.

Dortmund – Himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt. So oder ähnlich lässt sich die Gefühlslage bei Borussia Dortmund in den vergangenen Wochen beschreiben.

NameMichael Zorc
Geboren25. August 1962 (Alter 59), Dortmund
Größe 1,83 Meter
FunktionSportdirektor bei Borussia Dortmund

BVB: Michael Zorc wütet – ein Umstand nervt den Sportdirektor gewaltig

Auf das enttäuschende Aus in der Champions League lässt der BVB einen überzeugenden 3:1-Sieg beim VfL Wolfsburg folgen. Pünktlich vor dem Bundesliga-Gipfeltreffen gegen FC Bayern München scheinen sich die Westfalen von den zuletzt schwächeren Leistungen rehabilitiert zu haben.

Lediglich einen Punkt trennen die beiden Schwergewichte vor dem anstehenden Klassiker in der Tabelle. Bei Borussia Dortmund verzichtet man auf große Kampfansagen. Stattdessen verschafft sich Sportdirektor Michael Zorc vor allem wegen eines Umstandes Luft.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc übt vor dem Topspiel gegen den FC Bayern München Kritik

„Es ist beinahe skurril, dass nun alle von einem Spitzenspiel reden, obwohl wir vor dem Wolfsburg-Spiel so harsch kritisiert wurden“, gibt der 59-Jährige im Gespräch mit der WAZ zu Protokoll. Während der BVB in der Bundesliga trotz der teilweise haarsträubenden Anzahl an verletzten Leistungsträgern voll im Soll ist, mussten die „Schwarz-Gelben“ in der Champions League jenem Umstand Tribut zollen.

Das Aus in der Königsklasse war zwar äußerst schmerzhaft und ärgerlich, aber zugleich verständlich und erklärbar. Dennoch musste Borussia Dortmund für das vorzeitige Ausscheiden aus dem europäischen Elitewettbewerb teils herbe Kritik einstecken.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat vor dem Topspiel gegen den FC Bayern München Kritik an den Medien geübt.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc hadert mit Medien

Für BVB-Sportdirektor Michael Zorc ist diese in Teilen deutlich überzogen: „Es ging – in der Art und Weise – häufig darüber hinaus, was zu akzeptieren ist. Es geht mir um das Verurteilen, alles wurde von manch einem Medium in Schutt und Asche geschrieben“, wütet der 59-Jährige.

Aus Sicht von Borussia Dortmund bleibt zu hoffen, dass die Elf von Cheftrainer Marco Rose fortan von der einschneidenden Verletzungsmisere verschont bleibt. Mit der vorzeitigen Rückkehr von Topstürmer Erling Haaland wurde ein erster Schritt in diese Richtung bereits vollzogen. Noch vor dem Topspiel gegen den FC Bayern München könnten sich zudem Raphael Guerreiro und – mit etwas Glück – auch Jude Bellingham rechtzeitig zurückmelden.

Rubriklistenbild: © Noah Wedel/Kirchner-Media

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