BVB-Juwel im Fokus

BVB-Berater Matthias Sammer kritisiert Youssoufa Moukoko: „Macht keinen Sinn“

Matthias Sammer hat Fehler im Umgang mit BVB-Juwel Youssoufa Moukoko eingestanden. Doch kritisiert er den 17-Jährigen auch.

Dortmund – Youssoufa Moukoko hatte vergangene Saison keinen leichten Stand bei Borussia Dortmund. Das BVB-Juwel kam unter Ex-Trainer Marco Rose auf lediglich 16 Bundesliga-Einsätze über insgesamt 210 Spielminuten. Moukoko erwog einen Abschied aus Dortmund, doch inzwischen hat sich seine Perspektive grundlegend geändert.

PersonYoussoufa Moukoko
Geboren20. November 2004 (Alter 17 Jahre), Jaunde, Kamerun
Größe1,79 Meter
Aktuelles TeamBorussia Dortmund

BVB-Berater Matthias Sammer gesteht Fehler im Umgang mit Youssoufa Moukoko ein

Edin Terzic steht nach seiner Interimszeit von Dezember 2020 bis Ende Juni 2021 erneut an der Seitenlinie des BVB. Unter ihm hatte Youssoufa Moukoko seinen Startelfeinsatz im Oberhaus gefeiert und sein erstes Bundesliga-Tor geschossen.

Doch bevor das BVB-Talent durchstarten konnte, warfen den jungen Stürmer Verletzungen zurück. Und zuletzt eben auch Ex-Trainer Marco Rose, der dem 17-Jährigen nicht sein Vertrauen schenkte. „Wir hätten ihm als Verein in der Vergangenheit vielleicht mehr signalisieren können, dass er ein wichtiger Faktor in der Mannschaft sein kann“, resümiert Matthias Sammer nun im Interview mit dem Kicker.

BVB-Berater Matthias Sammer kritisiert Youssoufa Moukoko: „Es macht keinen Sinn“

Matthias Sammer, Berater der BVB-Bosse, hat eine hohe Meinung von Youssoufa Moukoko, wie er am Montag (11. Juli) dem Fachblatt weiter sagt: „Ich schätze ihn über alles. Gerade wird viel diskutiert: Ist er so gut? Sein Vertrag läuft aus und er hatte drei Muskelverletzungen, was überhaupt nicht sein kann.“

Moukoko besitzt beim BVB noch einen Vertrag bis Sommer 2023. Der Verein würde das Arbeitspapier gerne verlängern, doch Moukoko ließ seine Zukunft wegen der zuletzt geringen Einsatzzeiten offen. Ein Unding für Matthias Sammer (alle BVB-Transfer-News bei RUHR24).

BVB-Berater Matthias äußert sich vor allem positiv über BVB-Juwel Youssoufa Moukoko - doch es gibt auch Kritik.

„Es macht auf der anderen Seite keinen Sinn, dass er mit einem Wechsel kokettiert“, sagt Sammer. „Es sollte eine gegenseitige Wertschätzung geben – und das wird in naher Zukunft passieren. Solche Schwierigkeiten anzugehen und zu lösen ist besser, als woanders hinzugehen.“

BVB: Matthias Sammer appelliert an Youssoufa Moukoko und den Klub

Matthias Sammer appelliert: „Spieler und Verein dürfen Fehler machen, jetzt müssen sich beide besinnen.“ Auch zu den bisherigen Auftritten von Youssoufa Moukoko hat der ehemalige BVB-Trainer (2000-2004) eine klare Meinung: „Diese Schwankungen sind normal. Das In-den-Himmel-Heben und das Fallenlassen sind deutsche Phänome, das macht etwas mit einem Spieler.“

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