Dortmund-Youngster im Fokus

BVB-Zukunft in Gefahr: Youssoufa Moukoko teilt gegen Ex-Trainer Marco Rose aus

BVB-Profi Youssoufa Moukoko sorgt derzeit für Schlagzeilen. Einerseits aufgrund seiner unklaren Zukunft. Andererseits wegen eines vielsagenden Posts.

Dortmund – Wie geht es für Youssoufa Moukoko bei Borussia Dortmund künftig weiter? Diese Frage versuchen die BVB-Verantwortlichen aktuell im Hintergrund mit Hochdruck zu klären. Währenddessen drängt sich der 17-Jährige öffentlich in den Vordergrund.

NameYoussoufa Moukoko
Geboren20. November 2004 (Alter 17), Jaunde, Kamerun
Größe1,79 Meter
Aktuelles TeamBorussia Dortmund

BVB-Juwel Moukoko mit Seitenhieb gegen Marco Rose: Zukunft wegen Forderung offen

Youssoufa Moukoko konnte in den vergangenen Tagen Abstand von seiner ernüchternden Saison bei Borussia Dortmund gewinnen. Der Youngster war mit der deutschen U21-Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation im Einsatz. Dort trumpfte Mittelstürmer mächtig auf.

Zunächst erzielte Moukoko im Spiel gegen Ungarn den frühen 1:0-Führungstreffer und eröffnete somit den Torreigen zum späteren 4:0 Endstand. Nur wenige Tage danach führte der Dortmunder sein Team gegen die Polen per Doppelpack zum 2:1-Sieg. Im Anschluss konnte er sich jedoch einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen, der wohl auf Kosten von Ex-BVB-Trainer Marco Rose geht.

BVB: Youssoufa Moukoko mit Spitze gegen Marco Rose

Auf Instagram veröffentlichte Moukoko zwei Bilder, die ihn beim Torjubel im Deutschland-Dress zeigen. Versehen wurde der Beitrag mit dem Hashtag „Vertrauen ist alles“. Eine eindeutige Spitze gegen Marco Rose, der den Torjäger oftmals unverständlich auf der Bank schmoren ließ.

Das Verhältnis zwischen Moukoko und Rose war demnach wohl nicht das Allerbeste. Zukünftig spielt dieser Umstand allerdings keine Rolle mehr. Inzwischen hat der BVB nämlich Edin Terzic zum neuen Cheftrainer beordert.

Youssoufa Moukoko hat eine Spitze gegen Ex-BVB-Trainer Marco Rose abgefeuert.

Youssoufa Moukoko: Vertragsgespräche mit Borussia Dortmund stocken

Mit dieser Maßnahme erhofften sich die Dortmund-Bosse auch im Vertragspoker um Moukoko einen Schritt vorwärtszukommen. Sein Kontrakt läuft bekanntlich im Sommer 2023 aus. Der BVB möchte mit seinem Mega-Juwel unbedingt verlängern, jedoch stocken die Gespräche derzeit.

Trotzdem gab sich Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gegenüber den Ruhr Nachrichten vor Kurzem optimistisch im Hinblick auf eine Vertragsverlängerung: „Es gibt eine ordentliche Chance dafür. Aber die finale Entscheidung wird Youssoufa treffen.“

BVB: Youssoufa Moukoko möchte sich nicht zur Zukunft in Dortmund äußern

Der Spieler selbst hält sich derweil bedeckt, was seine Zukunftsplanung angeht. Angesprochen auf diese Thematik, entgegnete er am Rande der Länderspiele bloß: „Dazu möchte ich nichts sagen.“ Fakt ist, dass Moukoko mit seiner Rolle beim BVB zuletzt sehr unzufrieden gewesen ist. Zwar haben ihn immer wieder Verletzungen ausgebremst, jedoch vermisste er auch das nötige Vertrauen des Trainerteams.

Die Zukunft von Youssoufa Moukoko beim BVB ist weiterhin ungewiss.

Aufgrund der vertraglichen Situation befindet er sich in einer guten Ausgangslage für die Verhandlungen. Angeblich soll Moukoko daher gemeinsam mit seiner Berater eine üppige Gehaltserhöhung eingefordert haben.

BVB-Transfer von Youssoufa Moukoko: Watzke schließt ablösefreien Abgang aus

Sofern es diesbezüglich nicht zu einer Einigung mit dem BVB kommt, kann sich der 17-Jährige auch einen ablösefreien Wechsel im nächsten Sommer vorstellen. Der gebürtige Kameruner könnte in diesem Fall wohl zusätzlich ein beachtliches Handgeld kassieren.

So weit fortgeschritten sind die Gespräche allerdings noch nicht. Watzke stellte aber auch klar, dass ein ablösefreier Abgang eher unwahrscheinlich sei: „Sollte ein Spieler ein Jahr vor Vertragsende nicht die Bereitschaft zeigen zu verlängern, dann hast du noch die Alternative, den Spieler zu verkaufen.“ Wie es nun in der Causa Moukoko weitergeht, werden wohl die nächsten Wochen zeigen. Es dürften jedoch zähe Gespräche in Dortmund werden.

Rubriklistenbild: © Fotos: Tim Rehbein/RHR-Foto, Sven Simon/Imago; Motage: RUHR24

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