Tauziehen mit Gladbach entschieden

BVB sichert sich Trainer Marco Rose: Erste Details zum Vertrag stehen schon fest

Die Ungewissheit bei Marco Rose, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach hat ein Ende. Jetzt hat der Gladbach-Trainer eine Entscheidung getroffen.

Dortmund/Mönchengladbach – Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach haben sich in den vergangenen Wochen ein Tauziehen um Gladbach-Trainer Marco Rose (44) geliefert. Inzwischen hat der 44-Jährige entschieden, wie es für ihn im Sommer 2021 weitergeht.

Name Marco Rose
Geboren11. September 1976 (Alter 44), Leipzig
Größe1,87 Meter
PartnerinNikola Pietzsch
Aktuelle TrainerstationBorussia Mönchengladbach

Borussia Dortmund: Marco Rose verlässt Borussia Mönchengladbach am Saisonende und will zum BVB wechseln

Marco Rose wird Gladbach am Ende der Saison verlassen. Diese Meldung wurde bereits offiziell von den beiden Vereinen bestätigt.

Der 44-Jährige wird seine im Vertrag verankerte Ausstiegsklausel in Höhe von 5 Millionen Euro ziehen und den Verein auf eigenen Wunsch verlassen. Der neue Arbeitgeber des gebürtigen Leipzigers soll der BVB werden.

Borussia Dortmund: Borussia Mönchengladbach bestätigt Abgang von Marco Rose – Wechsel zum BVB steht bevor

„Wir haben in den vergangenen Wochen viele Gespräche miteinander geführt, in denen es um die Zukunft von Marco ging. Leider hat er sich nun entschieden, dass er von einer Klausel in seinem bis Juni 2022 laufenden Vertrag Gebrauch machen und im Sommer zu Borussia Dortmund wechseln möchte“, kommentiert Gladbachs Sportdirektor Max Eberl (47) die Entscheidung seines Trainers.

„Sollte die in seinem Vertrag festgelegten Bedingungen fristgerecht erfüllt werden, wird er uns also nach dem Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen“, heißt es weiter auf der vereinseigenen Homepage von Borussia Mönchengladbach.

Offiziell: Marco Rose wird ab der Saison 2021/22 neuer Trainer von Borussia Dortmund.

Borussia Dortmund: Wechsel von Marco Rose von Borussia Mönchengladbach zum BVB steht fest

Die „Schwarz-Gelben“ können mit Marco Rose somit ihren Wunschkandidaten für den vakanten Trainerposten für sich gewinnen. Mittlerweile gibt es auch erste Stimmen des BVB, die den Wechsel bestätigen.

„Wir freuen uns sehr, dass sich Marco Rose für Borussia Dortmund entschieden hat“, bestätigte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (61) gegenüber Medien den Wechsel des 44-Jährigen.

Borussia Dortmund: BVB bestätigt Wechsel von Gladbach-Trainer Marco Rose

In einer offiziellen Mitteilung des BVB heißt es weiter: „Marco Rose wird ab der Saison 2021/22 neuer Cheftrainer beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund. Eine entsprechende Zusage hat der 44-Jährige den BVB-Verantwortlichen gegeben.“ Laut übereinstimmenden Medienberichten unterschreibt der Coach bis 2024, ohne eine Ausstiegsklausel im Vertrag.

„Aus Respekt vor allen beteiligten Parteien wird sich Borussia Dortmund nach dem heutigen Tag erst im Anschluss an die Spielzeit 2020/21 wieder zur sportlichen Zukunft unter der Leitung von Marco Rose äußern“, heißt es auf der Homepage des BVB. Laut Informationen von Sport1 soll der Coach aber seine beiden Co-Trainer René Maric (28) und Alexander Zickler (46) aus Gladbach mitbringen.

Borussia Dortmund: Erreichen den Champions League würde Arbeit von Marco Rose beim BVB erleichtern

Ein wichtiger Schritt für die Planung der kommenden Saison wäre also getan. Fraglich ist jedoch noch, welche Mittel der 44-Jährige im Sommer bei seinem neuen Arbeitgeber vorfinden wird.

Denn diese sind bei Borussia Dortmund mehr denn je vom Erreichen der Champions League abhängig. Aktuell rangieren die Westfalen in der Bundesliga-Tabelle mit sechs Punkten Rückstand hinter dem vierten Platz – die Qualifikation für die Königsklasse ist somit in Gefahr.

Sollte der BVB die Teilnahme an der europäischen „Elite-Liga“ verpassen, würden dem Verein schätzungsweise 40 Millionen Euro durch die Lappen gehen. Zudem planen die Westfalen aufgrund der Corona-Pandemie mit einem Fehlbetrag von rund 75 Millionen Euro. Ein erforderlicher sportlicher Umbruch könnte mit solch gravierenden finanziellen Einbußen nur schwer vollzogen werden.

Rubriklistenbild: © Dennis Ewert/RHR-Foto/Pool

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