Verblüffende Aussagen

Akanji legt im BVB-Streit erneut nach: Ex-Spieler macht irre Andeutung

Nächste Runde im Streit zwischen Manuel Akanji und Borussia Dortmund. Der ehemalige BVB-Profi legt gegen seinen Ex-Klub nach.

Dortmund – Zwischen Manuel Akanji und Borussia Dortmund kommt es allmählich zum Rosenkrieg. Der ehemalige BVB-Spieler hat nach seinem Abschied aus dem Ruhrgebiet erneut gegen seinen Ex-Klub geschossen.

NameManuel Obafemi Akanji
GeborenGeboren: 19. Juli 1995 (Alter 27 Jahre), Wiesendangen, Schweiz
Größe1,88 Meter
Aktuelles TeamManchester City

Akanji legt im BVB-Streit erneut nach: Ex-Spieler macht irre Andeutung

„Ich habe nie gesagt, dass ich unbedingt wechseln will“, sagte Akanji gegenüber 20min.ch. Der Schweizer fühlt sich missverstanden. „Ich hab gesagt“, betonte er im Interview, „ich würde gerne den nächsten Schritt gehen, wenn es möglich ist“.

Seine Aussagen seien „oft falsch interpretiert worden“, sagte Akanji weiter. Der 27-Jährige war im Sommer für 18 Millionen Euro vom BVB zu Manchester City gewechselt. Dass er die Dortmunder verlassen wollte, war den Klub-Verantwortlichen bereits in der vergangenen Saison bekannt, die auf den drohenden Abschied reagierten und im Sommer mit Nico Schlotterbeck und Niklas Süle zwei Innenverteidiger verpflichteten.

Akanji reagiert mit deutlicher Kritik auf Aus beim BVB

Fortan hatte es für Akanji nur noch einen Platz auf der Tribüne im Signal Iduna Park gegeben. In den Planungen von Trainer Edin Terzic hatte er keine Rolle mehr gespielt, worauf der Schweizer mit deutlicher Kritik nach seinem Abschied reagiert hatte.

„Ich war Teil der Mannschaft und hatte einen laufenden Vertrag, war fokussiert und habe weiterhin Gas gegeben im Training“, hatte Akanji dem Blick gesagt. „Aber das Leistungsprinzip zählte nicht mehr, ich saß auf der Tribüne, egal wie gut ich trainierte.“

Manuel Akanji hat noch einmal gegen seinen Ex-Klub Borussia Dortmund um Trainer Edin Terzic (l.) nachgelegt.

Akanji habe sich ungerecht behandelt gefühlt. Über ihn seien Sachen behauptet worden, „die einfach nicht stimmten“. Er habe mit dem BVB „nie über Zahlen geredet. Es ging mir nie ums Geld. Ich fand es krass, dass mir das aus dem Nichts vorgeworfen wurde.“

BVB-Sportdirektor Kehl reagiert auf Akanji-Vorwürfe: „Hätte mir die Aussagen erspart“

Der BVB hatte in Person von Terzic und Sportdirektor Sebastian Kehl die Vorwürfe Akanjis zur Kenntnis genommen. „Wir hätten gerne mit Akanji verlängert, weil er ein guter Spieler ist und jetzt nicht umsonst bei Manchester City auftaucht“, hatte Kehl vor der Champions-League-Pleite des BVB bei Manchester City (1:2) deutlich gemacht.

Er ergänzte: „Trotzdem hätte ich mir die Aussagen, die im Nachgang gekommen sind, erspart.“ Terzic hatte zuvor betont: „Ich freue mich für Akanji, dass es geklappt hat mit einem Wechsel zu einem Top-Verein. Denn das ist es, was er mir in den persönlichen Gesprächen gesagt hat: Dass er den BVB nur verlassen möchte, wenn es zu einem der Top-Vereine geht.“

Rubriklistenbild: © Sebastian Frej/Imago, Christian Schroedter/Imago, Fotomontage: RUHR24