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Seit der Rückrunde agiert BVB-Spieler Marius Wolf als Rechtsverteidiger. Im Feiertagsmagazin spricht der 22-Jährige über seine neue Position, Tipps von Lukasz Piszczek und das Heimspiel gegen Mainz 05.

Nach dem Pokalsieg mit Eintracht Frankfurt wechselte Marius Wolf im vergangenen Sommer für rund fünf Millionen zum BVB. Der Start bei seinem neuen Klub lief aber nicht optimal. Wegen Verletzungen und großer Konkurrenz in der Offensive kam er in der Hinrunde nur zu zehn Pflichtspielen.

Marius Wolf: Bessere Perspektiven auf neuer Rolle

Mit der Umstellung auf eine defensivere Rolle bieten sich ihm seit Jahresbeginn deutlich bessere Perspektiven auf Einsätze. Statt als Flügelspieler darf Wolf in den letzten Wochen als rechter Verteidiger auflaufen.

Die Idee dazu hatte Trainer Lucien Favre. Beim Testspiel gegen die Sportfreunde Lotte am 17. November probierte er Marius Wolf erstmals als Rechtsverteidiger aus. „Er (Favre) hat mich gefragt, wie es in Frankfurt war in der Fünferkette. Ob ich es mir vorstellen kann, auch in der Viererkette zu spielen. Dass er das in mir sieht, dass ich das draufhätte“, so Wolf im BVB-Feiertagsmagazin.

Grundsätzlich sagt Marius Wolf: „Wo mich der Trainer aufstellt, ist mir im Endeffekt egal. Ich will der Mannschaft helfen und die Position natürlich auch gut spielen.“

Lucien Favre lobt Marius Wolf: „Er hat das sehr gut gemacht bis jetzt“

Sein Coach ist zufrieden mit ihm. „Er hat das sehr gut gemacht bis jetzt. Er investiert und läuft viel“, sagte Favre auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Hertha BSC.

Der 22-Jährige hat seine neue Rolle „angenommen“. Er habe bereits vor der Winterpause angefangen zu trainieren. In der Vorbereitung auf die Rückrunde dann nochmal intensiver. Es sei „natürlich ein bisschen anders, weil ich als Offensiver defensiv bisher nicht so agiert habe“, meint Wolf. Mit jedem Training und Spiel werde er aber „besser und sicherer.“

Marius Wolf holt sich Tipps von Lukasz Piszczek

Tipps holt sich Marius Wolf hierbei von Lukasz Piszczek: „Er redet viel mit mir. Wenn Trainingseinheiten sind, wenn wir 10 gegen Null spielen. Wenn wir über Spielzüge reden, redet er oft mit mir, hilft mir, auch bei defensiven Aufgaben.“

Das 0:5-Debakel in München erlebte Wolf bis zur 69. Minute von der Bank aus. Laut ihm wurde diese Niederlage von Mannschaft und Trainerteam „bis ins kleinste Detail analysiert.“ Im kommenden Spiel gegen Mainz möchte man das „direkt wieder geradebiegen“.

Nach dem erneuten Ausfall von Piszczek wird der gebürtige Coburger dabei wieder in die Startelf rücken. Marius Wolf erwartet kämpferische Rheinhessen, legt den Fokus aber in erster Linie auf die Leistung: „Wir müssen einfach unseren Stiefel runterspielen und unser Ding machen. Einfach auf uns schauen. Dass wir ein gutes Spiel machen. Dass wir die Tore machen und gut verteidigen.“