Verlängerung oder Transfer?

Ex-Trainer hat entscheidendem Einfluss: BVB-Zukunft von Mo Dahoud ist geklärt

Vom Flop zum Stammspieler: Mahmoud Dahoud hat ein ereignisreiches Jahr bei Borussia Dortmund hinter sich. Doch sein Vertrag läuft im Juni 2022 aus. Wie geht es weiter?

Dortmund – Im Mittelfeld des BVB gab es in der Saison 2020/21 nicht die eine Konstante, die über die gesamte Spielzeit hinweg gute Leistungen lieferte. Selbst Spieler wie Marco Reus oder Jadon Sancho leisteten sich Schwächephasen. Doch die Entwicklung von Mahmoud „Mo“ Dahoud überraschte wohl jeden Fan von Borussia Dortmund.

NameMahmoud Dahoud
Geboren1. Januar 1996 (Alter 25 Jahre), Amude, Syrien
Größe1,78 Meter
Aktuelles TeamBorussia Dortmund (#8 / Mittelfeld)

BVB: Zukunft von Mahmoud Dahoud ist geklärt – Vertragsverlängerung winkt

Noch im Januar 2021 soll Mahmoud Dahoud gegen BVB-Trainer Edin Terzic gefeuert haben. So soll es laut Ruhr Nachrichten auf dem Trainingsplatz zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen den beiden gekommen seien, woraufhin eine „Respektlosigkeit“ des 25-jährigen Spielers folgte. Eine lustlose Trainingsleistung des zweimaligen deutschen Nationalspielers kam offenbar noch hinzu.

Doch jetzt scheint der Profi wie verwandelt. Bereits Anfang Juni wurde klar: Mahmoud Dahoud möchte seinen Vertrag beim BVB verlängern. Aktuell läuft der Kontrakt Ende Juni 2022 aus. Doch jetzt kommt Bewegung in die Sache: Die Zukunft des Mittelfeldmanns ist geklärt, er soll nach Informationen der Ruhr Nachrichten einen neuen Vertrag bei Borussia Dortmund unterschreiben.

Mahmoud Dahoud (BVB): Nach einer Meinungsverschiedenheit mit Edin Terzic folgte die Sternstunde

Laut Medienberichten sollte der neue Kontrakt bis Juni 2025 gelten - ein neuer Vertrag als Lohn für starke Leistungen von Mahmoud Dahoud. Denn nach der Meinungsverschiedenheit mit Trainer Edin Terzic ging es für den 25-Jährigen steil bergauf. Der Coach brachte ihn in die Spur.

Seine Sternstunde hatte Mahmoud Dahoud am 17. Februar: Beim 3:2-Erfolg des BVB beim FC Sevilla im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League erzielte der Mittelfeldspieler den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich und war einer der besten Spieler auf dem Platz.

Der Vertrag von Mahmoud Dahoud (l.) beim BVB läuft im Juni 2022 aus. Jetzt gibt es eine Entscheidung zu seiner Zukunft.

Mahmoud Dahoud (BVB): Plötzlich Antreiber, Ballverteiler und Kämpfer

Einst als Flop bei Borussia Dortmund abgestempelt, wandelte sich Mahmoud Dahoud zum Stammspieler. Das zeigen auch seine Noten in den BVB-Einzelkritiken von RUHR24: Bis zum 20. Spieltag wurde der Deutsch-Syrer nur viermal benotet. Doch ab dem 21. Spieltag stand der Mittelfeldmann in jeder Partie auf dem Platz und zeigte mindestens ordentliche Leistungen.

Er agierte als Antreiber, Ballverteiler, aber auch durchaus als Kämpfer auf dem Rasen. Mahmoud Dahoud hatte letztlich einen großen Anteil daran, dass es der BVB bis ins Viertelfinale der Champions League schaffte, den DFB-Pokal gewann und den erneuten Einzug in die Königsklasse perfekt machte. Als Dank dafür winkt jetzt die Vertragsverlängerung bei Borussia Dortmund.

BVB: Gehalt von Mahmoud Dahoud bei Borussia Dortmund soll sinken

Allerdings müsste der 25-Jährige laut Ruhr Nachrichten wohl mit Gehaltseinbußen rechnen. Als Mahmoud Dahoud im Sommer 2017 von Borussia Mönchengladbach in den Ruhrpott kam, galt er als großes Talent mit riesigem Potenzial. Sein Gehalt war dementsprechend hoch ausgehandelt worden und soll laut Medienberichten rund fünf Millionen Euro betragen. Der BVB wolle die Summe jetzt senken.

Edin Terzic (r.) und Mahmoud Dahoud: Die Stimmung zwischen dem Duo war nicht immer so harmonisch.

Borussia Dortmund könnte die Vertragsverlängerung als großen Erfolg verbuchen. Hält der 25-Jährige sein Niveau aus der Saison 2020/21, dürfte er auch unter Trainer Marco Rose eine gute Rolle spielen.

Mahmoud Dahoud (BVB): Kein Wechsel trotz Transfer-Interesse von Star-Trainern

Nach seinen starken Leistungen wurden auch einige Star-Trainer auf Mahmoud Dahoud beim BVB aufmerksam, wie etwa Pep Guardiola oder Thomas Tuchel. Den Schwarz-Gelben hätte womöglich eine Ablöse im zweistelligen Bereich gewunken. Doch als Antreiber im Mittelfeld dürfte der zweimalige deutsche Nationalspieler für die Dortmunder deutlich wertvoller sein.

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