BVB: Nach Gala gegen Leverkusen und starker Partie gegen Barca - das fordern Reus und Hummels jetzt

Marco Reus im Spiel gegen den FC Barcelona, Foto: dpa
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Marco Reus im Spiel gegen den FC Barcelona, Foto: dpa

Gegen Bayer Leverkusen und den FC Barcelona zeigte der BVB zuletzt starke Leistungen. Diese Auftritte sollen der Maßstab für die kommenden Aufgaben sein.

Gegen Bayer Leverkusen und den FC Barcelona zeigte der BVB zuletzt starke Leistungen. Diese Auftritte sollen der Maßstab für die kommenden Aufgaben sein.

BVB-Kapitän Reus: "An diesen Leistungen werden wir uns messen lassen müssen"

In den letzten beiden Pflichtspielen deutete Borussia Dortmund an, welches Potential in der Mannschaft steckt. Defensiv ließ der BVB gegen Leverkusen (2) und Barcelona (1) insgesamt nur drei direkte Torabschlüsse zu. Offensiv verzeichnete Schwarzgelb 7 bzw. 4 gefährliche Angriffsaktionen.

Die vorhandene Qualität dauerhaft auf den Platz zu bringen, muss nun das Ziel der nächsten Wochen sein. Das machte auch BVB-Kapitän Marco Reus im kicker deutlich:

„Die Intensität, mit der wir in den vergangenen zwei Spielen gearbeitet haben, ist der richtige Schritt. Daran müssen wir jetzt kontinuierlich weiterarbeiten. An diesen Leistungen, speziell in der zweiten Hälfte gegen Barcelona, werden wir uns messen lassen müssen."

Dabei soll sich an der grundsätzlichen Herangehensweise möglichst wenig ändern. Konzentrierte Abwehrarbeit und zielstrebiges Offensivspiel sind auch weiterhin gefragt.

"Wir haben gegen Barcelona die Art und Weise verkörpert, mit der wir auftreten wollen", sagte Reus. Entscheidend sei, dass man dem Gegner „keine Räume“ gebe. Das könne Schwarzgelb wiederum nur über „Entschlossenheit und Intensität“ erreichen.

BVB mit Nachholbedarf beim Ballbesitz

In einer Hinsicht gibt es aber noch Verbesserungsbedarf. Der Anteil des Ballbesitzes kann weder Team noch Trainer gefallen. Im Duell mit Bayer Leverkusen betrug dieser auf Seiten des BVB, dessen Doku "Inside Borussia Dortmund" auch in der ARD läuft gerade einmal 33 Prozent.

In der Champions League waren es bei Schlusspfiff 41 Prozent. Allerdings lagen Borussia Dortmund und Barcelona in diesem Wert im zweiten Durchgang nahezu gleich auf.

In den Partien gegen Eintracht Frankfurt, Werder Bremen, Slavia Prag und den SC Freiburg wird Schwarzgelb wieder höhere Ballbesitzanteile haben. Das dürfte BVB-Abwehrchef Mats Hummels freuen. "Wenn du viel hinterherläufst, wirst du schneller müde", gibt der Innenverteidiger zu bedenken. Er bevorzuge es stattdessen, „den Gegner durch Positionsspiel zu beherrschen.“

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