„Auf keinen Fall zufrieden“

Die große BVB-Beichte von Karim Adeyemi

Für Karim Adeyemi kam die WM-Nominierung überraschend. Mit seinen Leistungen beim BVB ist er selbst nicht zufrieden.

Dortmund – Karim Adeyemi kam bei der WM in Katar bisher noch nicht für Deutschland zum Einsatz. Der Stürmer von Borussia Dortmund ist überrascht, überhaupt dabei zu sein. Seine Leistungen für den BVB sieht er kritisch.

BVB-Stürmer Karim Adeyemi enttäuscht: WM-Nominierung kam überraschend

„Ich habe nicht damit gerechnet, das gebe ich zu“, sagt Karim Adeyemi bei der TZ über seine Nominierung für die WM in Katar. Der Grund: „Weil ich die letzten Monate bei Borussia Dortmund schlichtweg nicht gezeigt habe, was ich kann. Das habe ich dem Bundestrainer auch so gesagt. Ich bin sehr selbstkritisch.“

Nicht gezeigt, was er kann, das heißt: 18 Pflichtspiele, 2 Tore, 0 Vorlagen. In der Bundesliga war Adeyemi noch an gar keinem BVB-Tor direkt beteiligt. Ein enttäuschender Arbeitsnachweis für den bis zu 35 Millionen Euro teuren Neuzugang von RB Salzburg. Bis auf seine kaum übersehbare Schnelligkeit bleibt er noch vieles schuldig.

BVB-Stürmer Karim Adeyemi „auf keinen Fall zufrieden“ mit Leistungen in Dortmund

„Mit meiner Leistung, die ich bisher in Dortmund gezeigt habe, bin ich auf keinen Fall zufrieden“, sagt Adeyemi. Er habe sich „fest vorgenommen, endlich beim BVB durchzustarten und der Mannschaft mit meinen Qualitäten zu helfen. Das ist mir wichtig.“ Zunächst liegt der Fokus aber auf der WM in Katar.

Bei den bisherigen Gruppenspielen der Deutschen Nationalmannschaft gegen Japan (1:2) und Spanien (1:1) durfte Adeyemi noch nicht mitwirken. Er hofft auf einen Einsatz beim abschließenden Gruppenspiel gegen Costa Rica (Donnerstag, 1. Dezember, 20 Uhr).

BVB-Stürmer Karim Adeyemi konzentriert sich auf WM in Katar und schwärmt von Thomas Müller

Adeyemi betont zwar, dass der Mannschaftserfolg im Vordergrund stehe. Jeder müsse alles geben, ob auf dem Platz oder auf der Bank.

Karim Adeyemi ist mit seinen Leistungen beim BVB nicht zufrieden.

Er wünscht sich dennoch: „Klar wäre es super, wenn ich Spielminuten erhalte. Dann will ich alles geben und mich idealerweise mit einem Assist oder einem Tor am Mannschaftserfolg beteiligen.“ Am besten so, wie es sein großes Vorbild Thomas Müller seit vielen Jahren bei der Nationalmannschaft tut. „Er ist eine absolute Legende. Thomas redet viel auf und neben dem Platz und ist allein schon deswegen so wertvoll für unser Team. Ebenso wie Manuel Neuer“, findet der BVB-Neuzugang.

Rubriklistenbild: © Reviersport/Imago, Collage: Nicolas Luik/RUHR24

Mehr zum Thema