Gute Laune in Dortmund

BVB: Mahmoud Dahoud adelt Teamkollege als „Junior Beckham“

Nach dem Sieg gegen den SC Freiburg war die BVB-Laune prächtig. Nicht nur bei Mahmoud Dahoud.

Dortmund - Mahmoud Dahoud war einer der herausragenden Akteure beim 5:1-Sieg des BVB gegen den SC Freiburg. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund gab im Anschluss die Lorbeeren an einen Kollegen weiter.

NameMahmoud Dahoud
Geboren1. Januar 1996 (Alter 26 Jahre), Amude, Syrien
Größe1,78 Meter
Aktueller VereinBorussia Dortmund (BVB)

BVB: Mahmoud Dahoud adelt Freiburg-Schreck als „Junior Beckham“

Mahmoud Dahoud spulte gegen den SC Freiburg 11,8 Kilometer ab. Unermüdlich lief der Mittelfeldspieler seine aggressiv an und sorgte so für schwarz-gelbe Ballgewinne. Auf diese Weise entstanden die beiden Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0 und zum 4:1 durch BVB-Stürmer Erling Haaland.

Den 5:1-Endstand besorgte Mahmoud Dahoud mit einem sehenswerten Schuss ins rechte obere Toreck selbst. Für seine bärenstarke Leistung bekam der 26-Jährige in der BVB-Einzelkritik zum Freiburg Spiel die Note 1,5. Trainer Marco Rose lobte anschließend: „Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht und sich am Ende mit einem Tor belohnt.“

BVB: Mahmoud Dahoud nennt Julian Brandt nach Freiburg-Sieg „Junior Beckham“

Dass der BVB gegen den SC Freiburg schon früh auf die Siegerstraße einbog, daran hatte Mittelfeld-Kollege Julian Brandt maßgeblichen Anteil. Zwei präzise Eckbälle fanden jeweils den Kopf von Thomas Meunier, der Freiburgs Torhüter Benjamin Uphoff keine Chance ließ und so zum 1:0 und 2:0 traf.

Sichtlich gut gelaunt schlugen Mahmoud Dahoud und Julian Brandt deshalb später beim DAZN-Interview auf. Lachend lobte Mahmoud Dahoud seinen Kumpel: „Jule hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht. Er hat so einen guten Fuß. Wir nennen ihn Junior Beckham.“ Julian Brandt ließ wissen: „Bei uns beiden ist die Connection sowieso immer gut.“

BVB: Julian Brandt spricht im Doppel-Interview, Mahmoud Dahoud hört zu

Er führte die neu offenbarte BVB-Standardstärke auf konsequentes Training zurück. „Bei Ecken haben wir immer unsere Abläufe“, erklärte Julian Brandt. „Was heute etwas komisch war, ist die Tatsache, dass Thomas Meunier zweimal mit dem Ball den Weg ins Tor findet. Da ist aber auch nicht alles Zufall.“

Nach dem Sieg gegen den SC Freiburg war die BVB-Laune prächtig. Nicht nur bei Mahmoud Dahoud.

Nach der überschaubaren Leistung beim 3:2-Sieg gegen Eintracht Frankfurt habe die Mannschaft einige Dinge besser machen wollen. Generell habe der BVB auch zum Ende der Hinrunde „Ein bisschen federn lassen und keine guten Leistungen gezeigt. Wir haben uns zusammengesetzt. Das sind alles geile Kicker, alles gute Jungs, wollen alle immer gewinnen.“

BVB: Mahmoud Dahoud gibt sich gut gelaunt und antwortet knapp

Jetzt, so findet auch Mahmoud Dahoud, mache das Fußballspielen wieder richtig Spaß. Seine Devise, um auch am Dienstag (18. Januar, 20.45 Uhr) im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den FC St. Pauli und in den Partien darauf erfolgreich zu bleiben, lautet kurz und knapp: „Arbeiten.“

Julian Brandt stellte daraufhin schmunzelnd fest: „Er ist ein Freund von kurzen Antworten.“ Der Konter von Mahmoud Dahoud folgte prompt: „Ich mag es, Julian zuzuhören, deshalb.“ Fest steht: Nach dem Schützenfest gegen den SC Freiburg ist die Laune beim BVB prächtig.

Rubriklistenbild: © Dennis Ewert/RHR-FOTO

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