Nach dem Sieg bei Arminia Bielefeld

Witziger Vergleich mit Erling Haaland: Julian Brandt gibt schlagfertiges Interview

Beim 2:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld war für den BVB mehr drin – das weiß auch Offensivstratege Julian Brandt. Er findet klare Worte, wie immer.

Bielefeld – Der BVB hat gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld einen Pflichtsieg eingefahren. In der ersten Halbzeit die Torchancen nicht genutzt, hat Borussia Dortmund in der zweiten Hälfte nochmal zugelegt. Zum Schluss wäre sogar mehr als das 2:0 drin gewesen – insbesondere Julian Brandt hatte noch eine gute Chance.

SpielerJulian Brandt
VereinBorussia Dortmund
Geboren2. Mai 1996 (24 Jahre)
Größe1,85 m
Gewicht83 kg

Sprücheklopfer Julian Brandt: BVB-Spieler foppt Torschützen Mats Hummels

Doch der Ball wollte und wollte nicht ins Tor: Manuel Akanji (25), Jadon Sancho (20), Thomas Delaney (29) – allesamt scheiterten vor dem gegnerischen Gehäuse. Ausgerechnet Abwehrspieler Mats Hummels musste das Spiel klären und machte die Tore zum 2:0-Endstand, ehe der BVB-Verteidiger verletzt vom Platzu musste.

Teamkollege Julian Brandt schien aber nicht allzu besorgt um den Torschützen zu sein: „Dem geht‘s gut, der hat heute zwei Tore geschossen“, sagt er im Sky-Interview. Mats Hummels habe „gutes Heilfleisch“ (alle News zum BVB auf RUHR24.de).

Julian Brandt nach dem Spiel BVB gegen Arminia: „Ich bin kein Erling Haaland“

Julian Brandt selbst hatte noch eine große Chance: Der Mittelfeldspieler war frei vor Stefan Ortega (27), dem Bielefelder Keeper, der per überragender Fußabwehr parierte.

Auf die Frage, warum er das Tor nicht gemacht hat, reagiert der BVB-Spieler mit gewohnter Schlagfertigkeit: „Ich bin eben kein Erling Haaland“, sagte Julian Brandt im Sky-Interview. Auf den treffsicheren Stürmer musste der BVB beim Spiel gegen die Arminia verzichten: Erling Haaland hatte eine Verletzung im Knie.

Julian Brandt (BVB) nimmt kein Blatt vor den Mund

Selbstironisch, sicher, sympathisch: Julian Brandt hat immer einen Spruch auf den Lippen. Über den klaren 4:0-Sieg des BVB gegen seinen Ex-Verein Bayer Leverkusen in der vergangenen Saison sagte er im Anschluss: „Es ist besser Rückenwind zu haben als frontal nur auf die Fresse zu bekommen.“

Der BVB hatte zuvor eine überraschende 0:2-Niederlage gegen den damaligen Aufsteiger Union Berlin hinnehmen müssen. Der Mittelfeldspieler über den Sieg gegen Bayer Leverkusen: „Das war genau die richtige Reaktion auf die letzten zwei Wochen.“

BVB-Spieler auf Twitter: Julian Brandt zeigt Humor auf Twitter

Locker-lässig – so zeigt sich der Nationalspieler nicht nur nach einem Spiel: Auf sozialen Netzwerken wie Instagram oder Twitter bringt er seine Anhänger zum Schmunzeln.

Ein Beispiel dafür? Das Spiel mit der Doppeldeutigkeit der gelben Wand: Zwar haben auf dieser Mauer nicht 24.454 Menschen Platz, aber für einen Twitter-Witz reicht es – und der Tag wird kommen, an dem wieder Fotos vor der echten, prallgefüllten Gelben Wand gemacht werden.

Julian Brandt stichelt gegen Marco Reus: Der BVB-Kapitän sei „hüftsteif“

Nichtmal BVB-Kapitän Marco Reus (31) bleibt von seinen Scherzen verschont: Bei einem Video, dass der BVB veröffentlicht hat, muss sich Julian Brandt entscheiden, welche zwei Kollegen er für ein Musikvideo casten würde. Die Auswahl: Marco Reus, Marius Wolf (25) oder Raphael Guerreiro (26).

„Ich würde schon gerne alle drei haben – als Bauchtänzer“, sagt Julian Brandt in dem Video. Weichen muss dann aber BVB-Kapitän. „Er ist sehr hüftsteif. Das passt nicht, die anderen sind etwas geschmeidiger“, erklärt der 24-Jährige.

Niemand ist vor dem BVB-Profi-Sprücheklopfer Julian Brandt (r.) sicher – nichtmal seine Team-Kollegen.

Mittelfeldstratege des BVB: Julian Brandt nie um Spruch verlegen

Schlagfertig, geistreich, humorvoll: So präsentiert sich der Mittelfeldspieler regelmäßig. Dass der 24-Jährige auch anders kann, zeigt Julian Brandt in der DAZN-Serie über den BVB, in der er über Druck im Profifußball spricht.

Den BVB-Fans bleibt zu hoffen, dass Julian Brandt auch nach dem nächsten Spiel mit bester Laune vor die Mikrofone der Journalisten tritt. Denn das würde bedeuten, dass Borussia Dortmund einen wichtigen Sieg auf dem Weg zur Meisterschaft eingefahren hat. Nächste Woche kommt der FC Bayern.

Rubriklistenbild: © Inderlied/Kirchner-Media

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