Am Morgen kalt erwischt

BVB-Star erschüttert: Schockstarre wegen Aus von Marco Rose

Der Rauswurf von Marco Rose beim BVB glich einem Paukenschlag. Selbst ein Spieler, der davon beim Frühstück erfuhr, konnte es zunächst nicht glauben.

Dortmund – Dass die Führungsriege von Borussia Dortmund nach Saisonschluss zur großen Analyse zusammenkommen würde, stand schon länger fest. Dass das Treffen der BVB-Granden in der Vorwoche mit dem Rauswurf von Trainer Marco Rose endete, war dann aber doch eine mittelschwere Überraschung. Selbst vereinsintern hatten das offenbar nur die wenigsten kommen sehen.

FußballspielerJulian Brandt
Geboren2. Mai 1996 (Alter 26 Jahre), Bremen
Aktuelle TeamsBorussia Dortmund, Deutsche Fußballnationalmannschaft

BVB: Julian Brandt dachte bei Rauswurf von Marco Rose an „Postillon“-Meldung

Im „Kicker meets DAZN“-Podcast sprach Julian Brandt über den Moment, als ihn die Nachricht erreichte. Der 26-Jährige war zu diesem Zeitpunkt mit seiner Freundin frühstücken. „Ein Kumpel hat mir einen Screenshot geschickt und ich dachte, das wäre vom Postillon.“

Als der deutsche Nationalspieler in Diensten von Borussia Dortmund feststellte, dass die Meldung nicht auf der Satire-Website veröffentlicht wurde, fiel er in eine zehnminütige „Schockstarre“. Obwohl er die Schnelllebigkeit des Fußballgeschäfts kenne, sei er von der Entscheidung der Klubführung „überrascht“ gewesen. Auch andere Profis haben bereits auf den Rauswurf von Marco Rose beim BVB reagiert.

BVB wirft Marco Rose raus – Julian Brandt dachte an „langfristige Geschichte“

Bewerten wollte Julian Brandt die Entscheidung von Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc, Matthias Sammer und Sebastian Kehl nicht. Einen kleinen Kommentar konnte sich der Rechtsfuß aber dennoch nicht verkneifen. Man sei zwar mit der Saison unzufrieden gewesen, aber „ich hatte schon das Gefühl, dass es eine langfristige Geschichte ist und dass man ihm die Zeit gibt, etwas aufzubauen“.

Das Aus von Marco Rose beim BVB hat Julian Brandt in Schockstarre versetzt.

Kontakt mit Marco Rose habe Julian Brandt seit der Trennung, wie auch die Ruhr Nachrichten berichten, nicht gehabt. Irgendwann werde man sich bestimmt austauschen, um über die ausschlaggebenden Gründe zu sprechen. Wann das sein wird, ließ der gebürtige Bremer zunächst offen. Ohnehin müsse es am Ende „immer weitergehen“.

Wie es beim BVB weitergeht, ist mittlerweile auch offiziell bestätigt worden. Edin Terzic wird erneut Trainer von Borussia Dortmund. Der gebürtige Mendener übernimmt dieses Mal aber nicht nur als Interimslösung. Der Vizemeister stattet den 39-Jährigen mit einem Vertrag bis 2025 aus.

Rubriklistenbild: © Dennis Ewert/RHR-FOTO

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