Nach Transfer im Sommer

BVB-Star Niklas Süle stichelt gegen FC Bayern: „Der kommt jetzt herausgekrochen“

Der Wechsel von Niklas Süle vom FC Bayern München zum BVB verlief nicht geräuschlos. Jetzt verrät Joshua Kimmich Einblicke zum aktuellen Umgang.

Dortmund – Die Tabellensituation ist derzeit eine besondere. Der FC Bayern belegt nicht den ersten Platz, auch nicht den zweiten – hier befindet sich aktuell Borussia Dortmund, auch nicht den dritten und auch nicht den vierten. Nach drei Unentschieden und einer Niederlage aus sieben Spielen findet sich der Rekordmeister auf dem fünften Rang ein.

PersonNiklas Süle
Geboren3. September 1995 (Alter 27 Jahre), Frankfurt am Main
Aktueller VereinBorussia Dortmund
PositionVerteidigung

Bayern-Spieler verrät nach Pleite-Serie: BVB-Profi Süle stichelt gegen Ex-Klub

Das sorgt bei vielen Fußball-Anhängern für Freude. Immerhin gewinnt der FCB seit zehn Jahren die Deutsche Meisterschaft. Nicht wenige wünschen sich Abwechslung – mit Union Berlin, dem BVB, dem SC Freiburg und der TSG Hoffenheim gibt es am achten Spieltag immerhin vier Anwärter, den Bayern die Schale streitig zu machen.

Doch nicht nur unter Fans halten die Spötteleien Einzug. Offenbar auch unter den Fußball-Profis selbst.

BVB holt Niklas Süle im Sommer: FC Bayern war nicht begeistert

Das deutete jetzt Joshua Kimmich bei der Pressekonferenz des DFB vor den Nations-League-Spielen an – und nannte als Beispiel seinen Ex-Teamkollegen und neuen BVB-Star Niklas Süle. Auf die Nachfrage zu Sticheleien bei den Trainingseinheiten entgegnete der Bayern-Profi: „Von Niklas Süle hört man ein bisschen was. Der kommt jetzt herausgekrochen.“

Niklas Süle wechselte im Sommer 2022 ablösefrei zum BVB. Wenngleich die Spitzen wohl mit einem Augenzwinkern zu verstehen sind, war der Abgang nicht ganz leise. Insbesondere die Bayern-Chefs traten nach dem Transfer nach.

Niklas Süle wechselte vom FC Bayern zum BVB. Jetzt soll er gegen seinen Ex-Klub sticheln.

Zwar ärgert sich FCB-Star Kimmich „brutal“ über die Ergebnisse. Den Kopf in den Sand steckt Kimmich dennoch nicht. „Als Bayern-Spieler wünscht man sich, oben zu stehen. Für den neutralen Fan ist die Bundesliga dadurch interessanter. Die Dortmunder stehen jetzt über uns. Aber die Saison ist noch lang.“

Immerhin: Mit einem Sieg oder einem Unentschieden kann sich der BVB weiterhin vor dem FC Bayern München halten – drei Zähler trennen die beiden Teams in der Tabelle. Und so lange dies der Fall ist, dürfen sich die Profis des Rekordmeisters sicherlich weiterhin Sticheleien anhören.

Rubriklistenbild: © Marco Steinbrenner/Kirchner-Media

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