Marco Rose ist angetan

Bei Abgang von Jadon Sancho: BVB blickt nach Frankreich auf Jonathan Ikoné

Bei einem passenden Angebot darf Jadon Sancho in diesem Sommer Borussia Dortmund verlassen. Einen möglichen Nachfolger hat der BVB bereits ausfindig gemacht.

Dortmund – Mit seinen Toren und Vorlagen sorgte Jadon Sancho (21) dafür, dass Borussia Dortmund in der finalen Phase der Saison noch häufiger jubeln durfte. Doch ab der kommenden Saison könnte der englische Nationalspieler woanders auf Torejagd gehen.

Name Jadon Sancho
Geboren 25. März 2000 (21), Camberwell, London, England
Größe1,80 Meter
Aktuelle TeamsBorussia Dortmund, Englische Nationalmannschaft
Beitrittsdaten2017 (BVB), 2018 (Nationalmannschaft Englands)

Borussia Dortmund: Jadon Sancho darf den BVB im Sommer verlassen

„Wir haben mit Jadon Sancho schon im vergangenen Sommer ein Gentlemen‘s Agreement gehabt, dass er unter bestimmten Voraussetzungen wechseln kann“, betonte BVB-Sportdirektor Michael Zorc (58) im Rahmen des DFB-Pokal-Halbfinals gegen Holstein Kiel (5:0).

Ein Wechsel des 21-Jährigen in der kommenden Transferperiode könnte die Verantwortlichen von Borussia Dortmund folglich kaum noch überraschen. Vorausgesetzt in diesem Jahr stimmen Parameter wie Zeitpunkt und Ablösesumme.

Borussia Dortmund: Suche nach Nachfolger für Jadon Sancho läuft - BVB zeigt Interesse an Jonathan Ikoné

Es wäre daher wenig verwunderlich, wenn Sportdirektor Michael Zorc im Hintergrund bereits nach einem möglichen Nachfolger für Jadon Sancho fahnden würde. Einen Kandidaten soll der BVB beim OSC Lille ausfindig gemacht haben. Der Überraschungsmannschaft diesjährigen Ligue-1-Saison.

Wie die französische Fußball-Fachzeitschrift France Football berichtet, soll Borussia Dortmund Interesse an Jonathan Ikoné (23) zeigen. Neben dem 23-Jährigen beschäftigen sich die Verantwortlichen des BVB auch mit Noni Madueke von PSV Eindhoven.

Der BVB soll an einem Transfer von Jonathan Ikoné vom OSC Lille interessiert sein.

Borussia Dortmund zeigt Interesse an Jonathan Ikoné - neuer BVB-Trainer Marco Rose ist angetan

Insbesondere Marco Rose (44) soll durchaus angetan vom französischen Rechtsaußen sein. Schließlich würde Jonathan Ikoné aufgrund seiner Schnelligkeit, seiner Explosivität und seinen Stärken im Dribbling perfekt ins Anforderungsprofil des kommenden BVB-Cheftrainers passen. Ähnlich gut könnte dem 44-Jährigen ein Transfer von Torhüter Mike Maignan (25) zum BVB gefallen. Wie France Football berichtet, hat der Übungsleiter den Wunsch geäußert, Ikonés Mannschaftskameraden ebenfalls für die Westfalen zu gewinnen.

In der laufenden Ligue 1-Saison konnte der 23-Jährige vier Tore und fünf Vorlagen zum aktuellen Höhenflug des OSC Lille beisteuern. Einen Spieltag vor Schluss thronen die Nordfranzosen überraschend mit einem Punkt Vorsprung vor Serienmeister Paris Saint-Germain an der Tabellenspitze.

Jonathan Ikoné ein Transfer-Kandidat beim BVB - das sind Ablöse und Vertragslaufzeit

Nach Informationen von France Football soll der BVB offenbar gewillt sein, 25 Millionen Euro Ablöse für Jonathan Ikoné zu zahlen. Die mögliche Vertragslaufzeit würde sich auf vier Jahre belaufen. Das Portal Transfermarkt.de taxiert den Marktwert von Jonathan Ikoné aktuell auf 30 Millionen Euro.

Der BVB und Jadon Sancho haben ein Gentlemen‘s Agreement getroffen.

Als zusätzliche Entscheidungshilfe könnte ein Besuch des Trainingsgeländes und des Signal Iduna Parks dienen. Dies hat bereits vor anderthalb Jahren positiven Eindruck bei Topstürmer Erling Haaland (20) hinterlassen.

Borussia Dortmund: Manchester United plant Transfer von Jadon Sancho - Jonathan Ikoné könnte folgen

Zuvor müsste sich der BVB allerdings vom 21-jährigen englischen Nationalspieler trennen. Nach Informationen der Bild will Manchester United Jadon Sancho noch vor Beginn der Europameisterschaft (11. Juni) verpflichten. Demnach seien die „Red Devils“ bereit, 90 Millionen Euro für ihren Wunschspieler zu zahlen. Über den möglichen Sancho-Nachfolger beim BVB berichtet auch wa.de*.

Durchaus vorstellbar, dass der Europa-League-Finalist in diesem Jahr mit seinem Transfer-Vorstoß Erfolg haben wird. Im vergangenen Sommer scheiterte der englische Rekordmeister sowohl zeitlich als auch monetär an den Verantwortlichen der „Schwarz-Gelben“. *wa.de ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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