Bild: Gio Reyna via Instagram

Mit Giovanni „Gio“ Reyna verpflichtet der BVB erneut ein Top-Talent aus den USA. Der 16-jährige wechselt aus New York in das Nachwuchsleistungszentrum der Borussia und wird in seiner Heimat bereits mit Christian Pulisic verglichen.

  • Beim Werben um Reyna schaltet der BVB namhafte Konkurrenz aus.
  • Reyna fühlt sich im offensiven Mittelfeld am wohlsten.
  • Ein portugiesischer Pass ermöglich einen frühen Wechsel aus den USA.

Reyna ist ein begehrtes Top-Talent

Neben Talenten aus der Region setzt der BVB in den letzten Jahren immer mehr auch auf hochveranlagte Fußballer aus dem Ausland. Die Beispiele Christian Pulisic und Jacob Bruun Larsen zeigen, dass diese Strategie aufgeht. Und auch der nächste Kandidat ist vielversprechend.

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Wie zuletzt auch schon bei Immanuel Pherai, konnte sich der BVB bei der Verpflichtung von Gio Reyna gegen namhafte Konkurrenz durchsetzen. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, waren unter anderem auch Manchester United und Juventus Turin stark an einer Verpflichtung interessiert.

Gios Vater ist Bundesliga-Fans bereits bekannt

Dass Gio Reyna trotz seiner erst 16 Jahre überhaupt schon für den BVB spielen darf hat mit seinem bekannten Vater zu tun. Claudio Reyna bestritt insgesamt 74 Bundesliga-Spiele für Leverkusen und Wolfsburg. Neben einem US-Amerikanischen besitzt er auch einen portugiesischen Pass. Seine Mutter stammt aus Portugal.

Gio Reyna ist seit wenigen Monaten ebenfalls im Besitz dieses zweiten Passes und bekommt so überhaupt erst unter 18 Jahren eine Spielgenehmigung in Deutschland.

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Seine Mutter Danielle Egan ist ehemalige Nationalspielerin der USA. Einer großen Fußballkarriere steht für Reyna allein bei diesen Genen schon nichts mehr im Wege.

Beeindruckende Werte trotz junger Jahre

Gio Reyna kommt aus der Jugendakademie des New York City FC, wo sein Vater als Sportdirektor tätig ist. Dort war er der Zeit schon immer etwas voraus. Bereits mit 14 Jahren spielte er in der U17 und war dort absoluter Leistungsträger. Mit 15 Jahren erzielte er bereits 13 Tore in 17 Spielen für die U19.

Natürlich ist Reyna auch für die Junioren-Nationalmannschaft der USA aktiv. Im Mai schoss er die USA bei der U17-CONCACAF-Meisterschaft mit 6 Toren und 3 Assists ins Finale, wo es eine Niederlage gegen Mexiko gab.

Reyna beeindruckt Experten

Kein Wunder also, dass Reyna Fans und Experten in den USA gleichermaßen beeindruckt. Viele sprechen ihm ein ähnliches Talent zu wie Christian Pulisic und trauen ihm dementsprechend auch den gleichen Weg zu. Pulisic kam 2015 aus den USA zum BVB und wechselt diesen Sommer für 64 Mio. Euro zum FC Chelsea.

Kreativ und torgefährlich

Von der Spielanlage allerdings unterscheiden sich die beiden Amerikaner. Während Pulisic ein schneller und dribbelstarker Flügelspieler ist, fühlt Reyna sich eher im zentralen Mittefeld zuhause.

Gio Reyna ist ein laufstarker Spieler mit intelligenten Bewegungen mit und ohne Ball. Er ist schwer vom Ball zu trennen und verfügt über ein sicheres und kreatives Passspiel.

Kommt er auf der 10er-Position hinter den Spitzen zum Einsatz, kann er auch seine Torgefahr ausspielen. Er tritt zudem starke Standards, seine Freistöße versenkt er nicht selten direkt im Tor.

Reyna ist vorerst für die U19 eingeplant

Beim BVB wird Reyna vorerst in der U19 zum Einsatz kommen. Dort kann der Neuzugang zusammen mit Youssoufa Moukoko und Immanuel Pherai ein furioses Offensivtrio bilden. Enrique Peña Zauner wird Dortmund hingegen verlassen.

Mit Michael Skibbe bekommt Reyna zudem einen erfahrenen Trainer, der die Spieler gezielt auf die Anforderungen in der Bundesliga vorbereiten kann. Auch Otto Addo könnte dabei eine Rolle spielen.

Aktuelle BVB-Themen

Die Fußstapfen eines Christian Pulisic sind schließlich nicht die kleinsten. Glaubt man den Kennern des amerikanischen Jugendfußballs ist Gio Reyna aber definitiv zuzutrauen, diese zu füllen. Er könnte damit Tobias Raschl nacheifern, der kürzlich bereits einen Profivertrag beim BVB unterschrieben hat.

Um künftig noch mehr US-Talente zu entdecken, startete die BVB-Fußballakademie nun Partnerschaften an sechs Standorten in den USA.