Wichtige Geste in der Bundesliga

Vor Bundesliga-Partie: Profis von BVB und Hertha setzen Zeichen gegen Rassismus

Die Profis des BVB und von Hertha BSC setzen vor dem Spiel ein Zeichen gegen Rassismus.
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Die Profis des BVB und von Hertha BSC setzen vor dem Spiel ein Zeichen gegen Rassismus.

Vor der Partie am 30. Spieltag der Bundesliga setzten die Profis von Borussia Dortmund und Hertha BSC ein Zeichen gegen Rassismus.

  • Vor dem Spiel von Borussia Dortmund gegen Hertha BSC setzten die Profis ein Zeichen gegen Rassismus.
  • Jadon Sancho vom BVB (alle Artikel von RUHR24.de) hatte bereits vergangene Woche seine Solidarität gezeigt.
  • All das ist die Reaktion auf den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd durch rassistische Polizeigewalt.

Dortmund - Vor dem Spiel des BVB gegen Hertha BSC (zum Live-Ticker) versammelten sich die Profis beider Teams am Mittelkreis, um ein Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt zu setzen.

Verein

Borussia Dortmund

Arena/Stadion

Signal Iduna Park

Trainer

Lucien Favre

Sponsor

Evonik Industries

Trainingsplatz

Hohenbuschei

Kapazität

81.365

BVB und Hertha BSC setzen Zeichen gegen Rassismus: Profis zeigen gemeinsam Solidarität

Nachdem bereits die BVB-Profis Jadon Sancho und Achraf Hakimi mit einem T-Shirt bei ihrem Jubel Solidaritätgezeigt hatten, setzten vor dem Duell von Borussia Dortmund und der Hertha alle Spieler gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus.

Dafür knieten die Profis beider Teams vor dem Anpfiff um den Mittelkreis und schwiegen für einige Momente. Diese Form des Protests hatte der American Football-Spieler Colin Kapernick bereits 2016 in den USA ins Leben gerufen. 

BVB und Hertha BSC setzen Zeichen gegen Rassismus: Aufwärm-Shirts senden Botschaft

Ebenfalls trugen die Profis des BVB vor der Partie gegen Hertha BSC (die Einzelkritik und Noten) beim Aufwärmen T-Shirts mit Botschaften der Solidarität und der Einheit. Beispielsweise war zu lesen: "United together" (gemeinsam vereint) und "No justice no peace" (Keine Gerechtigkeit, kein Frieden).

Emre Can, Thorgan Hazard und Axel Witsel (v. l.) vom BVB setzen vor dem Spiel gegen Hertha BSC ein Zeichen gegen Rassismus.

Trauriger Auslöser der Proteste war der grausame Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA, der während eines Polizeieinsatzes durch das Knie des Polizisten Derek Chauvin auf seinem Hals verstarb.

BVB und Hertha BSC setzen Zeichen gegen Rassismus: Proteste in der Bundesliga und auf der Straße

Bereits vergangene Woche hatte neben den Jadon Sancho und Achraf Hakimi vom BVB (die Übertragung der Partie gegen Fortuna Düsseldorf ist live im TV und Live-Stream zu sehen) ebenfalls Schalke-Profi Weston McKennie mit einem Trauerflor am Arm Solidarität gezeigt.

Zunächst stand eine Bestrafung im Raum, von der wurde jedoch abgesehen. Der schreckliche Tod George Floyds löste jedoch nicht nur Aktionen in der Bundesliga aus. Seit Tagen gibt es vermehrt Proteste in den USA.

Ebenfalls in Deutschland gab es am Samstag (6. Juni) landesweit Demonstrationen und Kundgebungen gegen Rassismus und Polizeigewalt.