Deutliche Worte nach Niederlage

BVB-Boss wütet nach Pleite in Berlin: Eines Bundesligisten „unwürdig“

Die Niederlage in Berlin sitzt tief. Auch bei BVB-Boss Hans-Joachim Watzke. Er findet überaus klare Worte und nennt einen Umstand eines Bundesligisten „unwürdig“.

Dortmund – Das muss Borussia Dortmund erst einmal verdauen: Mit einer 3:2-Pleite gegen Hertha BSC verabschiedet sich der BVB aus der Hinrunde. Zu wenig, aus der Sicht der Schwarz-Gelben.

PersonHans-Joachim Watzke
Geboren21. Juni 1959 (Alter 62 Jahre), Marsberg
PositionGeschäftsführer

BVB-Boss Watzke völlig außer sich: Pleite gegen Hertha BSC Berlin ein „Drecksspiel“

Es war über Strecken ein Totalausfall der Dortmunder. Stellungsfehler, unnötige Ballverluste und erst zu spät gefundener Kampfgeist nötigten auch dem BVB-Trainer klare Worte über die Leistung ab: „Ich sage, dass uns Bedingungslosigkeit fehlt“, so Marco Rose nach dem Spiel. Es ist auch eine Frage der Haltung, aus Sicht des Trainers.

Ein nachvollziehbares Fazit, bei einer kollektiven Nicht-Leistung des Teams, was sich auch in den schlechten Noten in der BVB-Einzelkritik widerspiegelt. Er ist jedoch nicht der einzige, der nach dem Spiel überdeutliche Kritik äußert. Geschäftsführer Aki Watzke lederte am Sonntag (19. Dezember) bei Bild TV so richtig los.

BVB: Dortmund-Boss Aki Watzke beschwert sich über unwürdigen Platz eines Bundesligisten

„Ich ärgere mich schwarz, wenn wir da gestern dieses Drecksspiel verlieren“, so der BVB-Boss. Überaus deutlich. Darauf bezieht er sich aber nicht (ausschließlich) auf die Leistung der Mannschaft. Denn immer wieder angesprochenes Thema ist auch der schlechte Rasen im Olympiastadion.

BVB-Boss Aki Watzke ist gefrustet. Die Pleite in Berlin war für ihn ein „Drecksspiel“.

„Ich will keine Alibis, aber der Platz war unwürdig für einen Bundesligisten“, ärgert sich der Geschäftsführer der Schwarz-Gelben. Ein unzulänglicher Rasen erschwert sicherlich ein gutes Spiel, viele Fehler jedoch sind grundsätzlich, wie auch schon Marco Rose benannte.

Auch Watzke räumte am Schluss seiner Wut-Rede ein: „Da spielst du dann auf einer Lehmwiese und dann spielst du auch noch so“, resignierte der 63-Jährige. Insgesamt zieht der BVB-Boss ein eher durchwachsenes Fazit über die bisherige Saison, wie auch die Ruhr Nachrichten berichten: „Die Bundesliga ist okay, die Champions League war nicht okay, das war keine gute Leistung.“

Die Ziele im nächsten Jahr sind also klar: In der Bundesliga auf Kurs kommen und bleiben, gegen FC St. Pauli in die nächste DFB-Pokal-Runde ziehen und gegen sich gegen Glasgow in der Europa League beweisen.

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