BVB-Hammer: André Schürrle denkt über Karriereende nach

Ex-BVB-Spieler André Schürrle im Dress von Spartak Moskau. Foto: Alexander Stupnikov/Sputnik/dpa
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Ex-BVB-Spieler André Schürrle im Dress von Spartak Moskau. Foto: Alexander Stupnikov/Sputnik/dpa

Aktuell spielt André Schürrle für Spartak Moskau. Der BVB hat ihn ausgeliehen. Der Weltmeister von 2014 denkt aber bereits ans Karriereende.

André Schürrle spielt aktuell bei Spartak Moskau und ist erst 28 Jahre jung. Trotzdem denkt der Weltmeister von 2014 über ein Karriereende nach. Auf seine Zeit beim BVB blickt er sehr kritisch zurück.

  • Im Sommer hat der BVB André Schürrle an Spartak Moskau verliehen.
  • Dort spielt der Offensivspieler mittlerweile unter Ex-Schalke-Trainer Domenico Tedesco.
  • Eine Rückkehr zu Borussia Dortmund schließt der Weltmeister nach derzeitigem Stand aus.

BVB hat André Schürrle an Spartak Moskau abgegeben

Aktuell spielt André Schürrle bei Spartak Moskau in Russland. Der BVB hatte den Offensivspieler im Sommer in die russische Hauptstadt abgegeben.

Der Start war dann verheißungsvoll. Der 28-Jährige zählte zum Stamm, war in den ersten drei Spielen an drei Toren beteiligt und Spartak Moskau sammelte nach seiner Ankunft zehn Punkte aus vier Spielen.

Verliehener BVB-Spieler André Schürrle und Spartak Moskau im freien Fall

Doch dann kam ein völliger Einbruch. Sowohl beim vom BVB, dessen Fanclub mit den Schalke-Ultras abrechnet, ausgeliehenen André Schürrle als auch bei Spartak Moskau selbst.

Der traditionsreiche und stets ambitionierte Klub verlor fünf Ligaspiele in Folge, weswegen Trainer Oleg Kononov (53) freigestellt wurde. Sein Nachfolger wurde Ex-Schalke-Trainer Domenico Tedesco (34), der unter anderem im zweiten Spiel einen Derby-Sieg gegen Benedikt Höwedes (31) feierte.

BVB: Andre Schürrle spielt bei Spartak Moskau nun unter Ex-Schalke-Trainer Domenico Tedesco

Unter Domenico Tedesco stand André Schürrle bei Spartak Moskau nach überstandener Bronchitis beide Male in der Startelf. Beide Male war aber im Laufe der zweiten Halbzeit Schluss für den verliehenen BVB-Spieler.

Geht es nach dem ehemaligen deutschen Nationalspieler, könnte womöglich bald dann komplett Schluss sein. Das deutete der gebürtige Mannheimer in einem Interview an. 

André Schürrle kann seine Aussortierung beim BVB nachvollziehen

"Ich will wirklich Jahr für Jahr für mich selbst entscheiden, ob ich das noch will. Ob ich die Motivation noch dazu habe, ob mein Körper sich danach fühlt. Keine Ahnung, vielleicht spiele ich noch ein Jahr, vielleicht noch zwei", so der Ex-BVB-Spieler André Schürrle, der Domenico Tedesco in Moskau wegen des Coronavirus spektakulär half, im Podcast "Phrasenmäher" der Bild.

Sein Ende im Ruhrpott sieht er mit gemischten Gefühlen. "Es ist so, dass ich Borussia Dortmund oder auch Lucien Favre zu 100 Prozent verstehen kann, auch wenn ich der Leidtragende bin, dass ich aussortiert wurde oder was auch immer."

André Schürrle hätte sich beim BVB selbst aussortiert

Im weiteren Verlauf des Podcasts zeigt sich André Schürrle mit seiner Zeit beim BVB selbst sehr selbstkritisch. "Aufgrund der Leistungen, die ich in den zwei Jahren gebracht habe und der Zahlen und Statistiken - und das ist das, was am Ende im Fußball auch zählt - wäre ich wahrscheinlich zum selben Entschluss gekommen."

Für die Schwarz-Gelben kommt der Weltmeister von 2014 auf insgesamt 51 Pflichtspiele (18 Tore). Sein Kontrakt bei Borussia Dortmund ist noch bis Sommer 2021 gültig. Angeblich hat der BVB für André Schürrle sogar einen Schleuderpreis festgelgt.

Läuft denn André Schürrle, für den Hans-Joachim Watzke beim BVB keine Zukunft sieht, noch einmal für Borussia Dortmund auf? "Ganz schwer! Jetzt würde ich wahrscheinlich 'Nein' sagen."

Bei Borussia Dortmund selbst kommen aktuell erneut Gerüchte um einen neuen Trainer auf. Eine französische Zeitung befeuert Gerüchte rund um José Mourinho und den BVB. Wird der Portugiese Nachfolger von Lucien Favre?