Neuer Torhüter für Dortmund

BVB-Transfer und langfristiger Vertrag: Torwart Gregor Kobel sendet Botschaft

Der Transfer von Gregor Kobel zu Borussia Dortmund ist perfekt. Der Torhüter wechselt vom VfB Stuttgart zum BVB.

Update, Montag (31. Mai), 16.39 Uhr: Was sich bereits seit einigen Tagen andeutete, ist jetzt offiziell. Borussia Dortmund verpflichtet zur kommenden Spielzeit Gregor Kobel vom Ligakonkurrenten VfB Stuttgart.

Borussia Dortmund: Gregor Kobel unterschreibt langfristigen Vertrag beim BVB

Beim BVB hat der Torhüter einen bis zum 30. Juni 2026 datierten Arbeitsvertrag unterschrieben. „Wir freuen uns sehr, dass sich Gregor Kobel für Borussia Dortmund entschieden hat“, wird Sportdirektor Michael Zorc auf der vereinseigenen Homepage zitiert.

„Gregors Zielstrebigkeit, sein Ehrgeiz und seine Konstanz sind bemerkenswert, das Profil seines Torhüterspiels passt zu uns“, führt der 58-Jährige fort. „Borussia Dortmund ist einer der größten und bekanntesten Fußballvereine der Welt. Ein Klub, der den Anspruch hat, jedes Jahr um den Meistertitel und den DFB-Pokal zu kämpfen und in der Champions League zu spielen. Es macht mich stolz, für den BVB auflaufen zu dürfen“, freut sich Gregor Kobel über seinen Wechsel ins Ruhrgebiet, wie auch die Ruhr Nachrichten berichten.

Update, Donnerstag (27. Mai), 21.20 Uhr: Gregor Kobel wechselt zu Borussia Dortmund. Der Torwart soll laut Informationen der Ruhr Nachrichten sogar bereits seinen Vertrag beim DFB-Pokalsieger unterschrieben haben. Nur die offizielle Bestätigung steht noch aus.

Wie die Bild und der Kicker berichten, soll der neue Vertrag des Schweizers bis Sommer 2026 gültig sein. Er reiste nach Informationen der Ruhr Nachrichten am Donnerstagabend schon wieder von Dortmund nach Bad Ragaz, wo er sich mit der Nationalmannschaft auf die EM vorbereitet.

BVB-Transfer von Gregor Kobel so gut wie perfekt - Torwart bereits in Dortmund

Update, Donnerstag (27. Mai), 12.29 Uhr: Es hatte sich zuletzt mehr und mehr angedeutet, nun ist der Transfer so gut wie perfekt. Gregor Kobel steht unmittelbar vor einem Wechsel zum BVB.

Die Bild-Zeitung berichtet, dass der Torwart bereits in Dortmund ist und nur noch den Medizincheck absolvieren muss. Zwischen Gregor Kobel und dem BVB sei demnach schon alles ausgehandelt. Ebenso zwischen den Klubs.

Demnach muss Borussia Dortmund für den Schweizer Schlussmann 15 Millionen Euro hinblättern. Die Unterschrift des 23-Jährigen unter einen „langfristigen Vertrag“ für 3,5 Millionen Euro Jahresgehalt könnte dann noch heute erfolgen.

Update, Sonntag (23. Mai, 15.20 Uhr): Sven Mislintat hat sich noch einmal zu einem möglichen Wechsel von Torwart Gregor Kobel zum BVB geäußert. „Das Thema wird heißer. Das müssen wir heute leider so sagen“, kündigte der Geschäftsführer des VfB Stuttgart beim SWR an.

BVB an Transfer von Torwart Gregor Kobel interessiert: „Das Thema wird heißer“

„Was wir aber sagen müssen: Dass es sich um Champions-League-Klubs handelt, die Interesse an Greg haben. Und dann ist es eine Erfolgsgeschichte durch und durch.“ Immerhin habe der Schweizer dann zwei Jahre bei den Schwaben gespielt. Der Verein könne aber weder finanziell noch sportlich mit Klubs dieser Kategorie konkurrieren.

„Wenn wir uns dazu entscheiden, ihn aus dem Vertrag herauszulassen, dann ist das leider eine Realität vom VfB Stuttgart“, gab Sven Mislintat zu Protokoll. Wichtig sei, dass diese Gespräche freundschaftlich und in höchstem Respekt stattfinden. „Und das tun sie. Es ist nicht völlig klar, was passiert. Aber es ist auch klar, dass die Konkurrenz eine sehr ernsthafte ist, die wir in diesen Gesprächen haben werden.“

Erstmeldung, Samstag (22. Mai, 18.59 Uhr): Borussia Dortmund hat die Saison zu einem erfolgreichen Ende gebracht. Am 34. Spieltag feierte der BVB einen 3:1-Sieg gegen Bayer Leverkusen.

NameGregor Kobel
Geboren6. Dezember 1997 (Alter 23 Jahre), Zürich, Schweiz
Größe1,93 Meter
Aktuelles TeamVfB Stuttgart

BVB: Torwart Gregor Kobel äußert sich zu möglichem Dortmund-Transfer

Einen großen Teil zum Sieg beigesteuert hat Roman Bürki. Der Torwart des BVB hielt 90 Minuten lang mit starken Paraden die Null fest. Einzig den Elfmeter von Lars Bender ließ er kurz vor Abpfiff demonstrativ passieren. Eine Geste zum Abschied des Leverkuseners, der seine Karriere nach der Saison beendet. Nach dem Schlusspfiff lagen sich beide Spieler noch einmal in den Armen.

Etwa zeitgleich trat im 400 Kilometer entfernten Stuttgart Gregor Kobel vor die TV-Kameras. Der Torwart des VfB stellte sich nach der 0:2-Niederlage gegen Arminia Bielefeld den Fragen des Sky-Reporters. Es ging konkret um einen möglichen Transfer zu Borussia Dortmund.

BVB-Transfer? Torwart Gregor Kobel gibt zu: „Dortmund ist auf jeden Fall ein Thema“

„Dortmund ist auf jeden Fall ein Thema“, lautete die klare Ansage. Gregor Kobel kündigte an: „Ich werde mich in den nächsten Tagen damit beschäftigen. Ich werde mir das anhören.“ Dass ein Spieler Kontakte zu einem anderen Verein so offensiv bestätigt, ist durchaus bemerkenswert.

In den vergangenen Wochen habe er das Thema bewusst von sich weggeschoben. Schließlich stehe er beim VfB Stuttgart unter Vertrag und der Verein verdiene die volle Aufmerksamkeit. Aber: „Jetzt ist die Saison vorbei. Ich muss mit meinen Beratern reden. Mehr kann ich jetzt noch nicht sagen. Wir werden sehen.“

Gregor Kobel feierte mit dem VfB Stuttgart im Dezember 2020 einen 5:1-Sieg in Dortmund.

BVB-Transfer: VfB Stuttgart will wohl über 15 Millionen Euro für Torwart Gregor Kobel

Über das Transfer-Interesse des BVB an Gregor Kobel hatten zuerst die Stuttgarter Nachrichten berichtet. Dem Bericht zufolge verlangt der VfB Stuttgart für seinen Torwart 16 bis 18 Millionen Euro. Sein Vertrag bei den Schwaben läuft noch bis zum Sommer 2024.

Was sagen die Verantwortlichen dazu? VfB-Geschäftsführer Sven Mislintat bezifferte die Chancen auf einen Verbleib des Spielers im Rahmen des Spiels gegen Arminia Bielefeld auf 50:50, wie auch die Ruhr Nachrichten berichten. Das dürfte eine recht optimistische Prognose sein.

BVB-Transfer von Torwart Gregor Kobel rückt näher: VfB Stuttgart wohl gesprächsbereit

Denn Sportvorstand Thomas Hitzlsperger hatte kürzlich bereits im kicker angekündigt, dass niemand unverkäuflich sei: „Wir können es uns nicht leisten, Angebote von Top-Klubs einfach abzulehnen“.

Beim BVB hält man sich mit Aussagen zu einem Torwart-Transfer noch zurück. Seit Landsmann Marwin Hitz mit einem Kapselriss ausfällt, zeigt Roman Bürki starke Leistungen. Verschiedene Medien berichten dennoch, dass man in Dortmund eine Neuorientierung anstrebt.

BVB: Bei Transfer von Torwart Gregor Kobel würde wohl Roman Bürki gehen

Klar ist: Verpflichtet Borussia Dortmund Gregor Kobel, dann muss ein Torwart gehen. Unwahrscheinlich, dass es Marwin Hitz trifft. Er hat erst kürzlich seinen Vertrag verlängert und könnte sich wohl mit der Rolle als Nummer zwei anfreunden.

Stattdessen hat der BVB für Roman Bürki angeblich ein Preisschild in Höhe von fünf Millionen Euro veranschlagt. Außerdem müsste der aufnehmende Verein ein stattliches Gehalt bezahlen. Derzeit soll der einstige Schweizer Nationalspieler in Dortmund sechs Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Rubriklistenbild: © Valeria Witters via Kirchner-Media

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