Erneute Kampfansage

Hohe Ziele beim BVB: Einen Vergleich scheut Torwart Gregor Kobel trotzdem

Gregor Kobel im Trainingslager von Borussia Dortmund
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Gregor Kobel ist die neue Nummer 1 bei Borussia Dortmund.

Mit der Nummer eins auf dem Rücken steht Gregor Kobel jetzt beim BVB im Tor. Er scheut keine Kampfansage, dafür aber einen Vergleich.

Dortmund – Gregor Kobel ist die neue Nummer eins beim BVB. Für 15 Millionen Euro wechselte der Torwart im Sommer vom VfB Stuttgart zu Borussia Dortmund. Die Vorbereitung lief für den Keeper gut.

BVB: Gregor Kobel erneuert Kampfansage an Roman Bürki und Marwin Hitz

So gut, dass Gregor Kobel beim BVB eine Kampfansage an Roman Bürki und Marwin Hitz richtete. Das erneuerte er jetzt im Interview mit der Sport Bild: „Ich trage die Nummer eins auf dem Trikot und habe auch genau diesen Anspruch – aber den muss ich tagtäglich im Training und dann auch in den Spielen unter Beweis stellen. Am Ende geht es immer um Leistung, eine Garantie auf Spielzeit hat keiner.“

Im Training arbeite er gemeinsam mit Torjäger Erling Haaland auch an seinen Elfmeter-Fähigkeiten: „Wir trainieren hin und wieder Elfmeter, mögen diese Duelle – damit pushen wir uns gegenseitig. Ich finde es geil, einen zu halten.“

BVB: Gregor Kobel schaut ehrfürchtig auf Manuel Neuer, Ederson und Gianluigi Donnarumma

Doch einen Vergleich scheut der Neuzugang des BVB auf Nachfrage: „Ich möchte mich noch nicht mit Manuel Neuer vergleichen. Da bin ich noch weit weg, vor allem, was die Erfolge angeht.“ So wolle er aber eines Tages das Niveau des Torwarts des FC Bayern erreichen. „Neuer ist eine Inspiration und ein Ansporn.“

Gregor Kobel schaue sich aber auch viel von Ederson von Manchester City ab, der in Sachen „Spielaufbau und fußballerischen Qualitäten“ unglaublich sei. Ebenso von Gianluigi Donnarumma: „Seine Größe und seine Wucht sind beeindruckend“, sagte der BVB-Keeper.

BVB: Gregor Kobel möchte „am Ende der Saison etwas in die Luft stemmen“

Eine Ansage, dass Borussia Dortmund deutscher Meister werden kann, ließ der Torwart aber lieber aus. Dennoch hoffe er auf einen Erfolg – egal, in welchem Wettbewerb: „Ich möchte am Ende der Saison etwas in die Luft stemmen können.“