"Moukoko-Nachfolger" Bradley Fink erklärt seinen BVB-Wechsel und wird mit Harry Kane verglichen

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BVB Flagge. Foto: Caroline Seidel/dpa

Bradley Fink verlässt den FC Luzern und wird in der kommenden Saison für die U17 des BVB auflaufen. Das zeichnet den 16-Jährigen aus. Hier die Infos.

Bradley Fink (16) verlässt den FC Luzern und wird in der kommenden Saison für die U17 des BVB auflaufen. Deshalb hat sich der Stürmer für Borussia Dortmund entschieden. Und das zeichnet ihn aus.

  • Borussia Dortmund musste sich im Werben um Bradley Fink gegen zahlreiche Schwergewichte durchsetzen.
  • In einem Interview mit der Luzerner Zeitung erklärt der 16-Jährige, warum er sich für den BVB entschieden hat.
  • Die Schweizer Regionalzeitung zieht Vergleiche zu einem englischen Top-Stürmer.

Der BVB angelt sich mit Bradley Fink ein weiteres Top-Talent für die Jugendabteilung. Der 16-jährige Stürmer wechselt vom FC Luzern in die U17 von Borussia Dortmund. Mit der Luzerner Zeitung sprach er über die Beweggründe für seinen Wechsel.

Beobachter sehen Finks Wechsel skeptisch

Laut der Schweizer Regionalzeitung können nur wenige Beobachter den Wechsel des 16-jährigen Sturmtalents verstehen. Denn: In wenigen Wochen hätte Fink zum ersten Mal mit den Profis des FC Luzern trainieren sollen.

Dennoch habe sich der Stürmer den Wechsel "gut überlegt", wie er gegenüber der Luzerner Zeitung versicherte. Demzufolge kam für Fink nur ein Wechsel zum BVB in Frage.

Der BVB setzte sich gegen große Konkurrenz durch

An Interessenten für die "Sturmhoffnung" mangelte es jedenfalls nicht. So waren beispielsweise der FC Liverpool und Manchester City ebenfalls an Fink interessiert, wie die Regionalzeitung berichtet.

Darum entschied sich Fink für Borussia Dortmund

Warum der Nachwuchsstürmer Borussia Dortmund den englischen Schwergewichten vorzog, begründete er im Gespräch mit der Luzerner Zeitung wie folgt: "In Deutschland werden junge Talente anders gefördert, als etwa in England [...] Ich glaube einfach, dass ich in Dortmund als Bundesligaspieler ausgebildet werde [..]"

Und weiter: "Ich glaube, dass der Wechsel für meine Entwicklung der richtige ist." Dass der BVB eine gute Adresse für erfolgreiche Nachwuchsarbeit ist, zeigten nicht zuletzt die Ergebnisse der U19 (Meister) und U17 (Vizemeister) bei den deutschen Meisterschaften.

Fink soll bei der U17 des BVB die "Moukoko-Nachfolge" antreten

In der U17 des BVB tritt Fink in große Fußstapfen. Der 16-Jährige soll dort nämlich die Nachfolge von "Jahrhunderttalent" Youssoufa Moukoko (14) antreten, der in der kommenden Saison bereits in der U19 von Borussia Dortmund kickt.

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Der 14-Jährige stellte in der abgelaufenen Saison einen neuen Torrekord auf. Unglaubliche 50 Treffer erzielte Moukoko für die U17 der Dortmunder. Den Meistertitel verpasste man dennoch knapp. Im Finale musste sich der BVB-Nachwuchs mit 2:3 der U17 des 1.FC Köln geschlagen geben.

Das zeichnet den Nachwuchsstürmer aus

Dennoch wechselt Fink mit vielen Vorschusslorbeeren vom FC Luzern in die Nachwuchsabteilung des BVB. Die Luzerner Zeitung vergleicht ihn von seiner Spielweise her mit keinem Geringeren als Harry Kane (25) von den Tottenham Hotspur, mit dem auch die Dortmunder in der Champions League leidvolle Erfahrungen machte.

Demnach sei Fink "technisch gut und beidfüßig". Zudem soll der 16-Jährige Stürmer über den nötigen Torriecher verfügen.