Bild: Foto: Dortmund24

Mehr als 20 verschiedene Nationen sind in den Wurzeln der Spieler des BVB vertreten. Mit einem Facebook-Beitrag positionierte sich die Fanabteilung am Montag (3. September) gegen jegliche Form von Extremismus und spielt dabei auf die Ereignisse in Chemnitz an. 

„Borussia verbindet Generationen, Männer und Frauen, alle Nationen“: So singt man es im Stadion und so leitet die Fanabteilung auch ihren Facebook-Post ein. Nach den Ereignissen in Chemnitz beziehen die Fanvertreter Stellung und positionieren sich gegen das Wiedererstarken faschistischer Tendenzen und Fremdenfeindlichkeit.

„Aus diesem Grunde und aus voller Überzeugung setzt sich die gesamte schwarz-gelbe Familie für ein gemeinsames Miteinander, Weltoffenheit und Toleranz ein. Ohne Wenn und Aber!“, heißt es in dem Post.

BVB-Fanabteilung und „Kein Bier für Rassisten“

Und weil Borussia Dortmund nicht hinter leeren Worten steht, stellte der Verein 2015 die Aktion „Kein Bier für Rassisten“ auf die Beine – und druckte den Spruch auf Bierdeckel. Es wurden über eine Million dieser Bierdeckel in zahlreichen Dortmunder Kneipen verteilt.

Die Deckel enthalten neben dem aussagekräftigen Aufdruck auch QR-Codes auf der Rückseite, die mit dem Smartphone gescannt eine Liste mit stichhaltigen Argumenten gegen rassistische Äußerungen und Argumente liefern. Damit setzte der Fanabteilung ein  Zeichen gegen rassistische Stammtischparolen. Auch in dem Facebook-Post betonte die BVB-Fanabteilung noch einmal, dass es sich bei Aktionen wie dieser um ein Herzensprojekt handelt.

Hetze unter Facebook-Beiträgen

Das Problem mit hetzenden, teilweise rechtsextremen Kommentaren unter Facebook-Beiträgen hat nicht nur die BVB-Fanabteilung. Unter dem aktuellen Beitrag finden sich hingegen fast nur positive Rückmeldungen. Auch die Chemnitzer Borussen bedanken sich und schicken Grüße aus Chemnitz an alle Fans.

Die BVB-Fanabteilung betont, dass sie sich gegen jegliche Art von Diffamierungen, Beleidigungen und Drohungen in Sozialen Netzwerken mit allen zur Verfügung stehenden rechtsstaatlichen Mitteln zur Wehr setzt.

Der Post der BVB-Fanabteilung: