Offerte enthüllt

BVB-Star Haaland: Manchester City macht absurdes Transfer-Angebot

Manchester City ist offenbar bereit, BVB-Stürmer Erling Haaland ein gewaltiges Gehalt zu zahlen. Ein Transfer im Sommer wackelt dennoch.

Dortmund – Real Madrid, Manchester City oder doch ein weiteres Jahr bei Borussia Dortmund? In der schier endlosen Transfer-Saga um Erling Haaland ist noch immer keine endgültige Entscheidung gefallen. Dabei haben es die auf dem Tisch liegenden Angebote in sich.

FußballspielerErling Haaland
Geboren21. Juli 2000 (Alter 21 Jahre), Leeds, Vereinigtes Königreich
Aktuelle TeamsBorussia Dortmund, Norwegische Fußballnationalmannschaft
ElternAlf-Inge Haaland, Gry Marita Braut

BVB-Star Erling Haaland: Real Madrid und Manchester City hadern mit Berater-Forderungen

Dass das Transfer-Paket für Noch-BVB-Stürmer Erling Haaland unmoralische Ausmaße annehmen würde, hatte sich in den vergangenen Wochen bereits angedeutet. Ebenso kristallisierte sich zunehmend heraus, dass nur noch zwei Klubs ernsthaft für einen solchen Deal infrage kommen: Real Madrid und Manchester City.

Während sich der FC Barcelona nach anfänglichem Mitwerben inzwischen selbst aus dem Transfer-Poker verabschiedet hat, soll Manchester United nach ESPN-Informationen von der Haaland-Seite eine Absage kassiert haben. Insbesondere die unzureichende sportliche Perspektive – die Teilnahme der „Red Devils“ an der Champions League in der kommenden Saison ist alles andere gewiss – soll den Ausschlag gegeben haben.

Doch obwohl sich Real Madrid und Manchester City nur noch in einem Zweikampf um Erling Haaland befinden, ist eine baldige Entscheidung noch immer nicht in Sicht. Beide Klubs stören sich offenbar zunehmend an den üppigen Provisionszahlungen, die Schlitzohr-Berater Mino Raiola für sich und Vater Alf-Inge Haaland beansprucht (mehr Transfer-News zum BVB bei RUHR24).

Haaland-Transfer: City bietet offenbar 30 Millionen Euro Jahresgehalt für BVB-Stürmer

Die Spanier und Engländer sollen gleichermaßen bereit sein, die im Vertrag mit Borussia Dortmund vereinbarte Ausstiegsklausel in Höhe von 75 Millionen Euro zu aktivieren. City bietet nach Informationen des italienischen Transfer-Experten Gianluca di Marzio zudem ein gewaltiges Gehalt, das Erling Haaland rund 30 Millionen Euro im Jahr bescheren soll.

BVB-Stürmer Erling Haaland könnte bei Manchester City 30 Millionen Euro im Jahr verdienen.

Das vorgelegte Angebot aus Manchester soll einen Fünfjahresvertrag vorsehen. Die „Citizens“ sollen außerdem bereit sein, die geforderte Provision in Höhe von 70 Millionen Euro zu zahlen. Etwa 40 Millionen Euro davon würde sich Mino Raiola einstecken, weitere rund 30 Millionen Euro gingen an Vater Alf-Inge Haaland. Das Angebot liege der Haaland-Seite vor, in Manchester werde man nun erst einmal abwarten.

Nachbessern dürfte der Tabellenführer der Premier League dieses Angebot wohl nicht mehr. Die Bild berichtete zuletzt bereits, dass bei Manchester City die Zweifel bezüglich eines Haaland-Transfers zugenommen hätten. Schuld daran seien zum einen die Forderungen der Beraterseite. Zum anderen sei aber auch die Verletzungsanfälligkeit des Norwegers intern ein größeres Thema geworden.

Real Madrid hält Transfer-Forderungen von BVB-Stürmer Erling Haaland für zu hoch

Ähnliche Gedanken gibt es offenbar auch in Madrid. Real halte die geforderte Provision in Höhe von 70 Millionen Euro nach Informationen der spanischen Sport für exorbitant und versuche, die Summe zu drücken. Notfalls sei man in der spanischen Hauptstadt inzwischen sogar bereit, den Haaland-Transfer aufzugeben.

Wegen Kylian Mbappé: Real Madrid würde einen Haaland-Transfer bei zu hohen Forderungen inzwischen offenbar aufgeben.

Das wiederum hänge damit zusammen, dass für die Königlichen die Verpflichtung von Kylian Mbappé weiterhin oberste Priorität besitze. Angesichts der Raiola-Forderungen könnte das Vorhaben, beide Stürmer im Sommer zu verpflichten, selbst für Real Madrid zu teuer werden.

Die Haaland-Seite hat in den Verhandlungen mit beiden Klubs inzwischen offenbar die Schmerzgrenze erreicht. Kommt es jetzt zu keiner Einigung, droht ein Transfer im Sommer tatsächlich noch zu platzen.

Rubriklistenbild: © Teresa Kröger/Kirchner-Media